Endergebnis 1:1 (Halbzeit 0:0)
Union 60 wechselt in der Halbzeit 8 Spieler und geht über David Grüner nach schöner Kombination mit 1:0 in Führung. In der 2. Halbzeit hat VSK mehr Spielanteile, Union 60 bleibt gefährlich über
Konter. Einer (sogar in Unterzahl)hätte zum 2:1 führen müssen, allerdings trifft Adrian Grüner nur den Pfosten (bereits in der 1. Halbzeit trifft Cansin Cetin mit einem Kopfball nur den Pfosten).
Vorher war VSK durch einen fulminanten 16-m-Schuß zum Ausgleich gekommen. In den letzten 15 Minuten spielt Union 60 in Unterzahl, da sich Tayfun Kurt verletzte und kein weiterer Spieler mehr zur
Verfügung stand.
Fazit: Union 6o hat sein bisher bestes Testspiel absolviert, dabei 19 Spieler eingesetzt, die insgesamt eine gute Leistungsdichte gezeigt haben.
Die Bildergalerie benötigt mindestens Flash Version 9.0.28!
Bitte den aktuellen FlashPlayer installieren.
Die Bildergalerie benötigt mindestens Flash Version 9.0.28!
Bitte den aktuellen FlashPlayer installieren.
Die Bildergalerie benötigt mindestens Flash Version 9.0.28!
Bitte den aktuellen FlashPlayer installieren.
Die Klußmann-Elf vom Bremenligisten des FC Union60 hat das Testspiel am heutigen Tage gegen die U19 des Blumenthaler SV knapp mit 4:3 (1:1) für sich entscheiden können. Der Kick zwischen der Chaaban/Hennecke-Elf und den Jungs von der Pauliner Marsch war zu jeder Zeit spannend. Nachdem die "60er" nach der Halbzeitpause zwischenzeitlich auf 3:1 erhöht hatten, kam der Regionalligist auf ein 3:3 wieder heran, verlor dann aber doch kurz vor Schluss mit 4:3. "Es war ein guter Kick mit schnellem Tempo und ansehnlichen Toren. Es ging hart, aber fair zur Sache", sagte Mohamed Chaaban trotz Niederlage zufrieden nach dem Spiel.
Für Union60 beginnt ab Anfang März wieder der Pflichtspielbetrieb, für die Nordbremer aus Blumenthal geht es bereits am Sonntag, den 19.02.2012 wieder in der U19 Regionalliga los - das Derby daheim am Burgwall gegen Werder Bremen II.
Text: Tobias Wenzel
.... Teams von Union 60 und die U19 des Blumenthaler SV. Erst kurz vor Schluss stellte der Bremen-Ligist den Sieg gegen die Mannschaft aus der A-Junioren-Regionalliga sicher. Damit war Union deutlich erfolgreicher als im vorangegangenen Spiel. Das hatte die Elf von Helmut Klußmann mit 2:3 gegen den niedersächsischen Bezirksligisten VfL Stenum verloren.....
Quelle: Weser Kurier - Ausgabe: Weser Kurier - Seite: 23 Datum: 16.02.2011
Die Bildergalerie benötigt mindestens Flash Version 9.0.28!
Bitte den aktuellen FlashPlayer installieren.
Die Bildergalerie benötigt mindestens Flash Version 9.0.28!
Bitte den aktuellen FlashPlayer installieren.
Landkreis (nom). Die Bezirksligafußballer des VfL Stenum haben ein Testspiel bei Bremenligist Union 60 3:2 gewonnen. Kreisligist FC Hude spielte beim Bezirksligisten FC Huchting 2:2.
Union 60 – Stenum 2:3. Die Stenumer gerieten auf Kunstrasen zweimal in Rückstand, schafften durch einen Freistoß von Julian Dienstmaier sowie einen Treffer von Dominik Entelmann aber jeweils den Ausgleich. Nach einer Roten Karte gegen die Platzherren sorgte Roland Göde für den Siegtreffer.
Quelle: Delmenhorster Kreisblatt - Ausgabe: Lokalsport / Fussball - Datum: 14.02.2011
Die Bildergalerie benötigt mindestens Flash Version 9.0.28!
Bitte den aktuellen FlashPlayer installieren.
Bremen (sfy). Zwei Tage nach dem 8:3 über den Fußball-Bezirksligisten SV Hemelingen absolvierte der FC Union 60 in dieser Woche den ersten Härtetest – und auch das 2:2 (1:0) gegen den TSV Ottersberg konnte sich sehen lassen. In der ersten Halbzeit hatte Cansin Cetin den Bremen-Ligisten in Führung gebracht. Nach der Pause, als beide Teams reichlich Gebrauch gemacht hatten von den Wechselmöglichkeiten, ging Ottersberg dank der Treffer von Johannes Ibelherr und Alexander Neumann mit 2:1 in Führung. In der Schlussphase besorgte Unions Christian Boye mit seinem Treffer allerdings den verdienten Ausgleich gegen den niedersächsischen Oberligisten. „Ein offenes Spiel, das auch 4:4 hätte enden können“, kommentierte Unions Teammanager Marvin Faulkner die Partie.
Quelle: Weser Kurier - Ausgabe: Weser Kurier - Seite: 27 Datum: 11.02.2011
Die Bildergalerie benötigt mindestens Flash Version 9.0.28!
Bitte den aktuellen FlashPlayer installieren.
In fünf Testspielen, zum Teil auf 45 Minuten verkürzt, traf der TSV Ottersberg achtmal, und Stürmer Alexander Neumann (grünes Trikot) war an jedem Tor als Vollstrecker oder finaler Passgeber beteiligt. FOTO:HENNING HASSELBERG
TSV Ottersberg: Stürmer profitiert von Systemänderung / Auswärtsspiel gegen BV Cloppenburg abgesagt
In einem weiteren Testspiel zur Vorbereitung auf die Rückrunde ist die Oberliga-Fußballmannschaft des TSV Ottersberg nicht über ein Unentschieden hinausgekommen. In der 70. Minute durch Alexander Neumann in Führung gegangen, kassierte sie schon fünf Minuten später das Gegentor zum 2:2 (0:1)-Endstand auf dem Kunstrasen des Bremen-Ligisten Union60. Vor diesem Hintergrund dürfte es Trainer Axel Sammrey nicht ungelegen kommen, dass sich der Ottersberger Punktspielstart um wenigstens eine Woche verzögert. Das für Sonntag um 14 Uhr vorgesehene Auswärts- spiel gegen den Tabellenzweiten BV Cloppenburg ist schon am Donnerstagmittag abgesagt worden.VON EHRHARD MÜLLER
Ottersberg. Der TSV Ottersberg wird nun mit einem Heimspiel gegen den Tabellenachten Eintracht Braunschweig II (Sonntag, 19. Februar, 14 Uhr) aus der Winterpause zurückkehren. Trainer Sammrey betrachtet es gleich als richtungsweisend, denn schon eine Punkteteilung wie im Hinrundenvergleich (3:3) würde den TSV Ottersberg im Kampfumdie ersten fünf Tabellenplätze und damit den Regionalliga-Aufstieg wohl vorentscheidend zurückwerfen. Die Begegnung in der Cloppenburger Arena Oldenburger Münsterland wäre für Torjäger Mazan Moslehe, Jair Baller, Mirko Peter, Malik Gueye, Falk Siegel und Giacomo Simon zu früh gekommen. Sie sind verletzt und haben sich noch nicht wieder am Mannschaftstraining beteiligt. Überdies ist der am Dienstag gegen Union60 für die letzten 20 Minuten zum Einsatz gekommene – und sofort am 1:2 durch Alexander Neumann maßgeblich beteiligte – Neuzugang Josip Jurcevic für sechs Monate gesperrt worden (wir berichteten). Auch spielerisch stimmte noch nicht alles wieder beim derzeitigen Tabellenelften TSV Ottersberg, der einen Neun-Punkte-Rückstand aufholen muss, um seine Regionalliga-Träume zu verwirklichen. Zum wiederholten Mal während der Testspielphase ließ er mehrere hundertprozentige Torchancen ungenutzt verstreichen, außerdem kassierte er auch gegen Union60 einen Gegentreffer nach einem Standard. In der 75. Minute verwerteten die Bremer den zweiten Ball im Anschluss an eine Ecke. „Wir hatten zu diesem Zeitpunkt schon fünfmal gewechselt, unsere kopfballstärksten Spieler saßen bereits auf der Bank“, bemerkte Sammrey, „in einem Punktspiel werden wir diese Standards mit Sicherheit besser verteidigen.“ Deutlich mehr Respekt flößt dem Trainer der Neun-Punkte-Rückstand gegenüber dem fünften Tabellenplatz ein, den seine Schützlinge in den kommenden Wochen aufholen müssen. „Eine fast unmögliche Aufgabe. Aber wir werden versuchen, sie sie lösen“, kündigt Sammrey an. Die Hoffnungen bei diesem Unterfangen ruhen in erster Linie auf Alexander Neumann – der Torjäger befindet sich bereits in Topform. In den Vorbereitungsspielen gegen Bassen (2:0), Etelsen (0:0), Bornreihe (3:0), Oberneuland (1:2) und zuletzt Union60 Bremen (2:2) schoss der TSV Ottersberg acht Tore, und Neumann war stets als Vollstrecker oder finaler Passgeber beteiligt. Zilke sammelt Pluspunkte Nicht zuletzt wegen einer dauerhaften Verletzung von Torjäger Mazan Moslehe (mit 14 Treffern auf Platz zwei der aktuellen Oberliga-Schützenliste) hat Sammrey das System des TSV Ottersberg umgestellt. Bis auf eine Ausnahme bestritt er seine Vorbereitungsspiele in einem 4-2-3-1, nachdem er den überwiegenden Teil der in der Hinrunde gewonnenen Punkte in einem 4-4-2 mit einer Raute im Mittelfeld geholt hatte. „In diesem System fühlt ’Alex’ sich bedeutend wohler“, stellt Sammrey fest, „er braucht nicht mehr so viel nach hinten zu arbeiten. Das spart enorm Kraft.“ Mit 13 Treffern folgt Neumann übrigens direkt hinter Moslehe auf Platz drei der Oberliga-Torschützenliste. Als zweite Ottersberger Spitze würde sich Eugen Zilke eignen, doch für den erst zweimal in einer Oberliga-Startelf zum Einsatz gekommenen Sommerneuzugang hat Sammrey in diesem Winter ein neues Aufgabenfeld gefunden. Zilke greift neuerdings über die rechte Seite aus dem offensiven Mittelfeld an. Mit dieser Rolle hat sich der gelernte Stürmer bereits angefreundet. „Er kommt auf der Position immer besser zurecht“, lobt Sammrey. Von den Einheiten der vergangenen fünf Trainingswochen haben Innenverteidiger Mateusz Peek und Mittelfeldspieler Johannes Ibelherr aus Verletzungsgründen den überwiegenden Teil ver passt, in Sammreys Startelf-Überlegungen spielen die Rekonvaleszenten aber schon wieder eine gewichtige Rolle. Peek spielte (allerdings als Linksverteidiger) gegen Union60 durch, und Ibelherr konnte zuletzt vier Testspiele am Stück bestreiten. Obwohl „noch nicht wieder bei 100 Prozent“ (Sammrey), deutet vieles auf umgehende Punktspiel-Einsätze der beiden Leistungsträger hin.
Vorbereitungsspiel
Union 60 Bremen – TSV Ottersberg 2:2(1:0)
TSV Ottersberg: Rathjen – Peek, Fahrenholz, Huhn, Wahlers
(46. Bruns) – Denker (70. Jurcevic), Ibelherr – Hoopmann
(46. Zilke), Koltonowski (60. Chwiendacz), Patrick Peter
(60. Arcabay) – Neumann
Tore: 1:0 (18.), 1:1 Eugen Zilke (59.), 1:2 Alexander Neumann
(70.), 2:2 (75.)
Nächstes Testspiel: SC Weyhe – TSV Ottersberg (Do., 16.
Februar, 20Uhr) (emü)
Quelle: Weser Kurier - Ausgabe: Verden - Stadt + Land - Seite:6 Datum: 10.02.2011
Bremenligist FC Union 60 konnte am gestrigen Abend im Test gegen den TSV Ottersberg seine Ambitionen untermauern, trennten sich die Bremer in einem ausgeglichenen Test am Ende mit 2:2 (1:0) vom Oberligisten.
In einer ansehnlichen Partie brachte Cansin Cetin die Unioner im ersten Durchgang in Führung, doch Ottersberg konnte durch Johannes Ibelherr zunächst ausgleichen und schoss sich sodann zur eigenen Führung. Am Ende traf aber noch Christion Boye für die Klußmann-Elf, so dass am Ende ein leistungsgerechtes Remis zu Buche stand. "Das war ein offenes Spiel, welches auch hätte 4:4 enden können", zeigte sich Teammanager Marvin Faulkner nach dem Spiel ebenfalls ausgeglichen.
Bilder von der Partie gibt es später noch in der Galerie...
Die Bildergalerie benötigt mindestens Flash Version 9.0.28!
Bitte den aktuellen FlashPlayer installieren.
Union nun breiter besetzt
VON STEFAN FREYE
BREMEN. Der Tabellenvierte Union 60 stieg gestern in die Vorbereitung ein, steht nun aber vor einem richtigen Mammut-Programm. Den TSV Otterberg (7.2.), die U19 des Blumenthaler SV (14.2.) und den VSK Osterholz-Scharmbeck (21.2.) empfängt er jeweils Dienstags um 19.30 Uhr. Zudem sind am Sonntag (15 Uhr) die SV Hemelingen, der VfL Stenum (11.2., 14 Uhr) und der FCO II (26.2., 14 Uhr) zu Gast bei der Klußmann-Elf. Auch die wird nun verstärkt antreten in der Bremen-Liga-Rückrunde. Während Union keinen Spieler abgab, kehrten Hamid Derakhshan (Huchting) und Benjamin Schlon (Brinkumer SV) in die Pauliner Marsch zurück.
Quelle: Weser Kurier - Ausgabe: Weser Kurier - Seite: 27 Datum: 04.02.2011
Bremen (sfy). Keine Probleme hatte der FC Union 60 im Bremen-Liga-Heimspiel gegen den TSV Wulsdorf: Mit 7:1 (3:0) bezwang das Klußmann-Team den allerdings auch stark ersatzgeschwächten Gegner aus Bremerhaven. „Sie sind uns zu keiner Zeit gefährlich geworden“,meinte der Trainer zufrieden. Einzig, dass seine Mannschaft etwas „schläfrig und zu sicher“ aus der Kabine gekommen war, gefiel Helmut Klußmann nicht. Nach einer souveränen ersten Halbzeit mit Treffern durch David Grüner (8./Foulelfmeter) und Cansin Cetin (36./37.) hatteUnion die Zügel etwas schleifen lassen. Prompt war den Gästen durch Christopher Döscher das Ehrentor gelungen (47.). Danach aber fand der TSV Wulsdorf kaum noch im Strafraum des Gastgebers statt. Der Doppelschlag von Christopher Taylor (52./66.,Foulelfmeter) sowie die Tore von Dragan Muharemi (71.) und erneut Cetin (83.) machten den deutlichen Sieg perfekt. Zweifel am Erfolg des FC Union 60 hatte es auf dem Kunstrasenplatz in der Pauliner Marsch eigentlich nie gegeben.
Quelle: Weser Kurier - Ausgabe: Weser Kurier - Seite: 27 Datum: 12.12.2011
Richtig deutlich machte es am Nachmittag der FC Union 60, der die TSV Wulsdorf gleich mit 7:1 zurück nach Bremerhaven ballerte. David Grüner (08.), Cansin Cetin (36. / 37. / 83.), Christopher Taylor (52. / 66.) und Dragan Muharemi (71.) machten den Kantersieg perfekt und stimmten sich schon langsam auf den Budenzauber in der nächsten Woche ein. Das zwischenzeitliche 3:1 erzielte Wulsdorfs Christopher Döscher für die Giesemann-Elf.
Die Bildergalerie benötigt mindestens Flash Version 9.0.28!
Bitte den aktuellen FlashPlayer installieren.
BREMERHAVEN (ot). Mit einem Sieg über den FC Union 60 möchte die TSV Wulsdorf ein besinnliches Weihnachtsfest einläuten. In der Fußball-Bremenliga reisen die Giesemann-Schützlinge heute (14 Uhr) zum letzten Pflichtspiel des Jahres in die Landeshauptstadt. Sollten die um Punkte verlegenen „Löwen“ den erwünschten Erfolg mit nach Hause nehmen, dürfte man sich relativ sorgenfrei auf die Rückrunde vorbereiten können. Allerdings werden die Männer vom Jürgensdeich alles daransetzen, ihre gute Vorrunde und den damit verbundenen vierten Tabellenrang zu verteidigen. Wiege der Platzierung ist eine der sichersten Defensivabteilungen der Liga. Da werden es die Wulsdorfer schwer haben, eine Lücke zu finden. Ob bei der TSV Kapitän Björn Kohlstedt mit dabei ist, entscheidet sich nach dem Aufwärmprogramm.
Quelle: SonntagsJournal Der Nordsee-Zeitung - Seite: 21 Datum: 11.12.2011
Burg (gru). Eine Stunde lang durfte der Tabellenletzte 1. FC Burg gestern auf eigenem Platz Hoffnung auf zumindest einen Punkt hegen. Dann zerstob sie innerhalb von nur drei Minuten. Sercan Yücel (60./61.) und Cansin Cetin (63.) schossen den standesgemäßen 3:0 Sieg für den starken Neuling FC Union 60 heraus. Der sich allerdings zum Unmut seines Trainers Helmut Klußmann auf dem schlecht bespielbaren Kunstrasenplatz vor allem im ersten Durchgang sehr schwer tat. Da fand der Tabellenvierte kaum ein Durchkommen gegen das kompakt agierende Mittelfeld der Hausherren, die erst sechs Punkte (aus 16 Spielen) auf dem Konto haben. Klußmann: „In den ersten 45 Minuten haben wir ideenlos gespielt.“ Als sich seine Schützlinge auch nach dem Wiederanpfiff dem Niveau der Gastgeber anpassten, zog Klußmann den Joker und bewies das richtige Händchen: In der 56. Minute schickte er mit Luke Maehlmann den Akteur auf den Kunstrasenplatz, der das Spiel des Aufsteigers mit präzisen Pässen aus der Tiefe schnell machte und dabei alle drei Treffer vorbereitete.
Quelle: Weser Kurier - Ausgabe: Weser Kurier - Seite: 23 Datum: 04.12.2011
Die Bildergalerie benötigt mindestens Flash Version 9.0.28!
Bitte den aktuellen FlashPlayer installieren.
Bremen-Liga: Mit lediglich zwei Siegen und sechs Punkten beendete der 1. FC Burg als Schlusslicht die Hinrunde. „Das ist zweifelsohne viel zu wenig. Wir haben uns teilweise eben sehr doof
angestellt und den Start völlig verpennt“, weiß auch Trainer Björn Reschke, dass seine Mannschaft in den restlichen 15 Saisonspielen ordentlich Boden gutmachen muss, um den drohenden Abstieg noch
abwenden zu können. Ob die Wende zum Guten allerdings schon gegen den FC Union 60 gelingen wird, erscheint äußerst fraglich. Die Gäste gewannen das Hinspiel bereits deutlich mit 4:1 und belegen
als Aufsteiger mit 30 Zählern einen ausgezeichneten vierten Platz.Was für Björn Reschke gar nicht überraschend kommt. „Union spielt sicherlich einen guten und gradlinigen Fußball“, lobt der
Burger Trainer den Gegner, fügt aber im gleichem Atemzug hinzu: „Wir werden alles daran setzen, dass Union bei uns Federn lässt.“ Die Nordbremer müssen auf ihren rotgesperrten Stammtorhüter
Sascha Steinbusch verzichten, der durch Muammer Eren vertreten wird. (mei)
Sonnabend, 14 Uhr, Sportpark Grambke
Quelle: Weser Kurier - Ausgabe: Die Norddeutsche - Seite: 10 Datum: 02.12.2011
Bremen (td). Der TuS Schwachhausen hat beim 1:1 (0:1) beim Tabellenvierten FC Union 60 etwas überraschend einen Teilerfolg feiern können. Tayfun Kurt hatte die Elf von Trainer Helmut Klußmann mit einem schönen Schlenzer ins rechte Eck kurz vor der Pause in Führung gebracht (44.). „Ein Witz“, war dieses Zwischenresultat für Schwachhausens Coach Thomas Laesch, der sein Team zunächst deutlich stärker gesehen hatte. Nach der Pause erhöhte Union den Druck, hätte durch Kurt, Manuel Carrilho und Christopher Taylor die Entscheidung herbeiführen müssen. Doch stattdessen kam der Gast nach einem „geschenkten Elfer von uns“ (Klußmann) durch den eingewechselten Daniel Schütten zum Ausgleich (70.). Bei Union erlebten David Grüner und Bourai Toure den Abpfiff von Schiedsrichter Karsten Meyer nicht mehr mit. Sie hatten zuvor Gelb-Rot wegen Meckerns gesehen, womit wiederum Klußmann gar nicht einverstanden war. Noch schlimmer fand der Union-Coach aber die Einstellung seiner Truppe. „Es wird beim nächsten Spiel deshalb auch personelle Konsequenzen geben.“
Quelle: Weser Kurier - Ausgabe: Weser Kurier - Seite: 24 Datum: 28.11.2011
Die Bildergalerie benötigt mindestens Flash Version 9.0.28!
Bitte den aktuellen FlashPlayer installieren.
Der FC Union 60 ließ gegen TuS Schwachhausen Federn, kam die Klußmann-Elf am Ende nicht über ein 1:1 (1:0) hinaus. Die favorisierten Hausherren führten zur Halbzeit durch einen Treffer von Tayfun Kurt mit 1:0 (44.) mussten sich mit David Grüner (72.) und Inouss Bourai Toure (76.) gleich von zwei Akteuren mit der Ampelkarte verabschieden. Daniel Schütten strafte die Unioner mit dem Ausgleich in der 78. Minute vom Elfmeterpunkt.
Die Bildergalerie benötigt mindestens Flash Version 9.0.28!
Bitte den aktuellen FlashPlayer installieren.
Union 60 setzt sich in 90 geduldigen Minuten gegen offensiv harmlose Woltmershauser durch.
Bremen (sfy). Das Spiel der Fußball-Bremen-Liga von Union 60 beim TS Woltmershausen war auch eine Reifeprüfung für den Aufsteiger. „Wir müssen in diesen Partien den Anspruch haben, uns
durchzusetzen“, hatte Unions Trainer Helmut Klußmann gefordert. Seine Mannschaft bestand den Test – mit 3:0 (1:0). Es war die Papierform, die Klußmann zuvor Sorgen bereitet hatte. Der
Taballenvierte trat beim Kellerkind in Woltmershausen an – was sollte da schon passieren? Aber solche Spiele sind eben „kein Selbstgänger“, wie Helmut Klußmann nach 90 geduldigen Minuten
anmerkte. Waren die Gäste im Ballbesitz – und das war oft der Fall – zog sich der TSW geschlossen in die eigene Hälfte zurück. Kein Wunder, dass die Gäste per Standard in Führung gingen: Mit
einem Freistoß aus 25Metern in denWinkel sorgte David Grüner zugleich für den Höhepunkt der Partie (39.). Nach dem Grüner seinen zweiten Treffer nachgelegt hatte (59.), war die Partie
vorentschieden. Zu wenig hatte der Gastgeber in der Offensive zu bieten gehabt. Erst in der Schlussminute besaß Woltmershausen zwei gute Szenen vorUnions Tor. Zu dem Zeitpunkt hatte Manuel
Carrilho indes bereits für den Endstand gesorgt (63.). „Souverän“, fand Klußmann den Sieg seiner Mannschaft. Was ihn vor allem deshalb zufrieden stellte, da Union nun vor einer ganzen Reihe von
Spielen gegen
vermeintlich leichte Gegner steht. Gegen Schwachhausen, Burg und Wulsdorf könnten weitere Reifeprüfungen folgen.
Quelle: Weser Kurier - Ausgabe: Weser Kurier - Seite: 20 Datum: 20.11.2011
Die Bildergalerie benötigt mindestens Flash Version 9.0.28!
Bitte den aktuellen FlashPlayer installieren.
Die Bildergalerie benötigt mindestens Flash Version 9.0.28!
Bitte den aktuellen FlashPlayer installieren.
Bremen (gol). Der FC Union 60 hat sein Heimspiel gegen den Blumenthaler SV glücklich mit 1:0 (0:0) gewonnen. Das goldene Tor erzwang Christopher Taylor in der 70. Minute mit einem Kopfball ins lange Toreck. Er verwertete einen lange fliegenden Flankenball, dessen Bahn BSV-Torwart Daniel Anders nur schwer berechnen konnte. „Das war auch die einzige wirklich gefährliche Situation vor unserem Tor“, kommentierte Blumenthals Spielertrainer Michael Müller den Gegentreffer. Zuvor hatte er von seinemTeameine kämpferisch starke Vorstellung zu sehen bekommen, und in der Schlussphase verfehlten Schüsse von Tim Weinmann, Andreas Cichon und Tim Pendzich zum Teil knapp ihr Ziel. Mit seiner eigenen sowie der Einwechselung von Niklas Ludwig blies Müller zur Schlussoffensive. Die dadurch entstandenen Kontermöglichkeiten gegen die entblößte Blumenthaler Abwehr vergab Union aber schon im Ansatz. So blieb es beim knappen Sieg des gastgebenden Teams von Trainer Helmut Klußmann, dem Müller bescheinigte, über eine „eingespielte Mannschaft“ verfügen zu können. Der Aufsteiger festigte mit dem achten Dreier der laufenden Saison Tabellenplatz vier.
Quelle: Weser Kurier - Ausgabe: Weser Kurier - Seite: 21 Datum: 13.11.2011
Die Bildergalerie benötigt mindestens Flash Version 9.0.28!
Bitte den aktuellen FlashPlayer installieren.
Bremen-Liga: Der Blumenthaler SV macht innerhalb von einer Woche mit dem zweiten Aufsteiger Bekanntschaft. Nach dem jüngsten 2:1 gegen Woltmershausen wird die Aufgabe beim FC Union 60 aber nicht
leichter. „Union verfügt über eine eingespielte und starke Mannschaft. Das wird sehr schwer für uns“, sagt BSV-Spielertrainer Michael Müller, der beim Tabellenfünften seine Abwehrformation
umbauen muss. Roman Riesler muss beruflich bedingt passen. Müller überlegt, Dennis Jordan von den spielfreien Regionalliga-A-Junioren eine Chance von Beginn an zu geben. Auch Stürmer Tim
Weinmann, der gegen Woltmershausen „einen sehr guten Eindruck“ (Müller) hinterlassen hat, zählt wieder zum Kader. „Wir müssen jetzt zeigen, dass wir uns langsam wieder gefangen haben“,
fordert Müller eine konzentrierte und engagierte Vorstellung bei einem Aufsteiger, „der noch sehr viel von seiner Euphorie lebt“. (mei)
Sonnabend, 14.30 Uhr, Rollsportstadion
Quelle: Weser Kurier - Ausgabe: Regionale Rundschau - Seite: 7 Datum: 11.11.2011
In der Bremen Liga geht es in den nächsten beiden Spieltagen um die letzten beiden Tickets für das große Lotto-Hallenturnier am 18. Dezember 2011 in der ÖVB-Arena. Die Qualifizierung ist, wie jedes Jahr, denkbar einfach: Wer am 06.11.2011 zu den acht besten Amateurteams aus Bremen gehört, qualifiziert sich automatisch für den gut besuchten Budenzauber - Werder Bremen und Werders Zweite gelten nicht als Amateurmannschaften und nehmen entsprechend nicht teil.
Da schon an diesem Wochenende alles klar gemacht werden kann in Sachen Quali, wollen wir einen kleinen Überblick verschaffen, wer denn überhaupt noch die Chance auf den Einzug hat und wer bereits dabei ist.
Vorjahressieger und Titelverteidiger FC Oberneuland, als derzeitiger Tabellenführer, ist längst qualifiziert. Daneben bereiten sich der Bremer SV, FC Bremerhaven, die SG Aumund-Vegesack, Aufsteiger FC Union 60 und Vorjahresfinalist Werder Bremen III schon gedanklich auf den Kick unterm Dach vor, da sie schon jetzt nicht mehr eingeholt werden können.
Neben den sechs bereits qualifizierten Teams kämpfen noch fünf Mannschaften um die letzten beiden Tickets. Auf Rang 7, mit derzeit 17 Punkten, hat OSC Bremerhaven die besten Vorraussetzungen, muss am Wochenende aber auch zur derzeit bärenstarken SAV reisen. Rang 8 belegt mit 16 Punkten derzeit der Habenhauser FV, der beim SV Türkspor am Sonntag bereits das Ticket lösen kann. Hinter OSC und HFV lauern noch der Blumenthaler SV und der Brinkumer SV, die mit jeweils 12 Punkten gleich vier bzw. fünf Punkte aus zwei Spielen aufholen müssen. Unmöglich scheint das nicht, muss der Brinkumer am Samstag zur TS Woltmershausen reisen und der Blumenthaler SV reist zum TuS Schwachhausen. Nur noch theoretische Chancen hat der SV Türkspor auf die Teilnahme am Budenzauber. Mit derzeit 10 Punkten könnten die Nordbremer zumindest mit dem HFV gleichziehen, ein um 20 (!) Tore schlechteres Torverhältnis lässt die Chancen aber verschwindend gering werden - immerhin wird der SVT am Wochenende alles daran setzen, seinen Aufwärtstrend fortzusetzen und die endgültige Qualifizierung auf den 06.11.2011 verschieben wollen, wenn die Koser-Mannen den Habenhauser FV empfangen.
Im Ergebnis bleibt festzuhalten: Gewinnen OSC und HFV am Wochenende, steht das Teilnehmerfeld. Ansonsten verschiebt sich die Entscheidung um eine Woche.
Bereits am 07.11.2011 werden die Paarungen ausgelost und SNOA-Bremen wird mit einem Live-Ticker von der Auslosung und Gruppeneinteilung berichten.
Autor: Redaktion
Das 23. Bremer Amateur-Hallen-Fußball-Turnier am 18. Dezember in der ÖVB-Arena wirft seine Schatten voraus. In zwölf Tagen, am Sonntag, 6. November, 16.45 Uhr fällt die Entscheidung, wer dabei ist und wer nicht. Am zwölften Spieltag nämlich stehen die acht besten Teams in der Bremen-Liga fest, die am Turnier teilnehmen dürfen. Bereits uneinholbar qualifiziert sind Tabellenführer FC Oberneuland, der Bremer SV, FC Bremerhaven, die SG Aumund-Vegesack, Aufsteiger FC Union 60 und Werder Bremen III. Um die vakanten Plätze sieben und acht kämpfen: OSC Bremerhaven, FV Habenhausen, der Blumenthaler SV und der Brinkumer SV. Die lautstarke Fan-Gemeinde vom 1. FC Burg muss passen, weil die Burger abge- schlagen auf dem letzten Ligaplatz liegen. Für Hallenstimmung sorgen die Fans von Werder, dem BSV und aus Vegesack – und natürlich die vom Blumenthaler SV, sofern sich die Mannen von Spielertrainer Michael Müller unter den ersten Acht halten können. - Michael Pohl
Quelle: Weser Report vom 26.10.2011 - Seite 9
Der WESER REPORT stellt Bremens höchste Amateurliga vor. Von A wie Abstiegskandidat bis Z wie Zugänge/Neue Spieler erfahren Sie alles Wissenswerte über die Bremen-Liga. Heute: Teil 2. Die wenigsten Abgänge: Nur vier Kicker haben den 1. FC Burg verlassen, beim SV Türkspor und Werder zählen wir fünf und bei Aufsteiger Union 60 und FV Habenhausen sechs. Die größten Kader: Der Blumenthaler SV schickt gleich 30 Kaderspieler ins Rennen, dann folgen der Bremer SV mit 27 und Union mit 25. Die kleinsten Kader: Titelverteidiger SV Werder Bremen versucht sein Glück mit nur 18 Akteuren, dann kommt der FC Burg mit 20 und der Brinkumer SV mit 21 Spielern. Welcher Club fördert die meisten Nachwuchskräfte aus der Jugend? Beim Blumenthaler SV sind es acht Kicker und beim FV Habenhausen immer noch drei. Bei Burg, Türkspor, VfL 07, Bremer SV und Union sucht man vergebens nach FUSSBALL INTERN frischem Nachwuchs. Die Spielsysteme: Es gibt fast alles, was man an Taktiken kennt. Vier Abwehrspieler, drei „Sechser“ davor, ein Spielgestalter und zwei Stürmer. Aber auch so soll es klappen: 4-4-2,4-1-3-2,4-2-3-1 oder sogar mit 4-1-4-1.
Quelle: Weser Report - Seite: 10 Datum: 31.08.2011
Bremen-Liga: BFV-Präsident Björn Fecker erwartet spannende Saison
Am vergangenen Wochenende ging es endlich los: Die Bremen-Liga startete in die Saison 2011/2012. Über den Auftakt sprach Stefan Freye mit Björn Fecker, dem Präsidenten des Bremer Fußballverbandes.
Frage: Sie haben die Spielzeit am vergangen Freitag eröffnet und einige Spiele gesehen. Wie beurteilen Sie das Niveau der Liga im Vergleich zum Vorjahr?
Björn Fecker: Gerade der erste Spieltag hat gezeigt, dass einige Überraschungen möglich sind, aber auch mehrere Vereine Ambitionen haben,
ganz oben mitzuspielen. Da der Meister direkt in die Regionalliga aufsteigt, dürften die Anstrengungen noch größer sein und das Niveau auch noch einmal gesteigert werden.
Man diskutiert viel über den Vergleich zu Niedersachsen. Wie bewerten Sie das Verhältnis zwischen Bremen-Liga und Oberliga Niedersachsen?
Die Bremen-Liga muss sich in diesem Vergleich nicht verstecken: Auch in unserer Liga wird guter Fuball gespielt, und unsere Spitzenteams würden in der Oberliga Nieder- sachsen gute Rollen einnehmen.
Von den im Vorfeld hoch gewetteten Teams der Bremen-Liga gewannen nur der FC Oberneuland und der Bremer SV ihre Auftaktspiel, der Meister Werder Bremen III und die SGAumund-Vegesack verloren
dagegen ihre Spiele. Wird es vielleicht doch nicht so spannend an der Tabellenspitze wie allgemein erwartet?
Gerade das Spiel zwischen dem Blumenthaler SV und der SG Aumund-Vegesack (3:2, die Red.) hat gezeigt, dass auch die vermeintlich Kleinen die Großen stolpern lassen
können. Das wird derzeit ja auch in den Spielen des Lotto-Pokals deutlich. Ich glaube also nicht, dass oben eine Mannschaft einsam ihre Kreise ziehen
wird.
Am ersten Spieltag fielen 44 Treffer in acht Spielen. Woher kam diese Torflut?
Ich glaube schon, dass die Philosophie aller erfolgreichen Mannschaften der letzten Zeit, nämlich der offensive Fußball, auch
auf die Bremen-Liga abgefärbt ist.
Union 60 feierte zum Auftakt einen deutlichen 4:1-Erfolg über den 1. FC Burg. Wird der Aufsteiger tatsächlich die Überraschungs-mannschaft der kommenden Saison?
Also, überrascht hatmich das Ergebnis schon mal nicht. Union 60 hat eine gute Mannschaft, die eine gute Rolle spielen wird und der zuzutrauen ist, die Großen
wie den FCO, BSV oder Werder III zu ärgern.
Am kommenden Sonntag treffen in Bremerhaven der OSC und der FCB beim Spitzenspiel aufeinander. Erwarten Sie die beiden auch am Ende oben in der Tabelle?
Beide haben jedenfalls die Ambitionen, das wird sicher eine heiße Partie am Sonntag. Ich sehe keinen Grund, warum diese Mannschaften nicht oben mitspielen sollten.
In jedem Fall braucht Bremerhaven den Spitzenfußball.
VON DANIEL THEWELEIT
Quelle: Weser Kurier - Ausgabe: Weser Kurier - Seite: 22 Datum: 25.08.2011
Dem FC Union 60 wird schon vor der Saison eine gute Rolle zugetraut, nachdem die Klußmann-Elf in der vergangenen Saison die Landesliga nach Belieben dominierte. Der engagierte Coach fährt eine strikte und konsequente Linie, die sich in einem feinen Kombinationsspiel wiederspiegelt, will sich aber zunächst "in der Liga etablieren".
Das jüngste Pokal-Aus gegen den Habenhauser FV (1:2) hat bereits gezeigt, dass in der Bremen Liga ein etwas anderer Wind weht. Schnell wird Klußmann sicherlich darauf reagieren und seinen Jungs die Lage noch einmal verdeutlichen. Den 1. FC Burg kennt man noch aus der vorvergangenen Saison und dem knappen scheitern im letzten Saisonspiel - hier von Revanche zu sprechen wäre aber falsch.
Die Burger konnten sich in ihrem Aufstiegsjahr mehr als gut in der Bremen Liga zurechtfinden und beendeten die Spielzeit auf einem überraschend guten sechsten Platz. Da die zweite Saison bekanntlich die Schwerste ist, wird Coach Björn Reschke seinen Vorjahreserfolg nicht als Saisonziel ausgeben und sich zunächst auf den Klassenerhalt konzentrieren.
FCO-Coach Peter Moussalli (rechts) und Waldemar Krajczyk wird in dieser Saison viel zugetraut So oder so ähnlich schätzen viele Fußballfans auf den Sportplätzen die Lage der Liga vor Saisonbeginn ein. Und das nicht zu unrecht. Nachdem die Regionalliga- reform quasi vor der Tür steht und die Auflagen zumindest gelockert werden, nehmen gleich eine Handvoll Vereine das Wort 'Regionalliga' in den Mund - wenn auch vereinzelt hinter vorgehaltener Hand. Zu den absoluten Favoriten gehört neben dem FC Oberneuland definitiv der Bremer SV. Aber auch der SAV und dem FC Bremerhaven wird in dieser Saison viel zugetraut. Daneben darf natürlich Werder III nicht fehlen und auch von Aufsteiger Union 60 wird aufgrund der spielerischen Fähigkeiten eine Menge erwartet. Daneben wird sich sicherlich noch eine Überraschungsmannschaft gesellen. Oder werden es gar mehr? In Sachen Abstieg ist wie immer alles möglich - als Kandidaten werden derzeit TuS Schwachhausen und VfL sowie TS Woltmershausen gehandelt. Auch der 1. FC Burg wird es in seiner zweiten Saison sicher nicht leicht haben. Bei Brinkum und Habenhausen ist dagegen wieder alles drin. Wie es sich am Ende aber wirklich entwickelt, dass werden wir nach den ersten Spielen zu beurteilen versuchen.
Autor: Redaktion
Die Konkurrenz erwartet viel von Benni Kochann (rechts) und dem FC Union. FOTO: ALEXANDER KLAY
Obwohl die anderen Bremen-Ligisten Union viel zutrauen, bewahrt man dort die Ruhe - VON STEFAN FREYE
Bremen. Sie haben zwei Jahre darauf hingearbeitet, und nun endlich sind die Kicker vom FC Union 60 angekommen in der Bremen-Liga. Und wie: Selten ist ein Aufsteiger mit derart vielen Vorschusslorbeeren bedacht worden. Nachdem das Team von Helmut Klußmann ziemlich souverän durch die Landesliga marschiert war, traut die Bremer Fußballszene dem Neuling auch eine Etage höher eine gute Rolle zu. Aber der Weg vom Meister der sechsten Liga zu einer Spitzenmannschaft der fünften Spielklasse ist weit. Das musste Union 60 auch gestern wieder feststellen, bei der 1:2-Pokalniederlage in Habenhausen. Das Ausscheiden tat nicht mal besonders weh. „Dieses Spiel war Teil der Vorbereitung“, betonte Klußmann nach dem Schlusspfiff. Doch machte die Partie beim Ligakonkurrenten eben auch deutlich, dass noch einiges zu tun ist, bevor Union wieder den Fußball des vergangenen Jahres anbieten wird. Die nächste Stufe Das verwundert natürlich niemanden, auch nicht den Trainer: „Wir haben ein Niveau, aber nun müssen wir den nächsten Qualitätssprung machen.“ Das Pokalspiel kam ihm schon deshalb gelegen, weil ja bekannt sei, dass es in Habenhausen „körperlich und athletisch zur Sache geht“. Das war man bei Union so nicht gewohnt, darauf musste sich die Mannschaft erst mal einstellen. Mit mäßigem Erfolg. „Ich habe eine gewisse Ängstlichkeit festgestellt, wir haben die Zweikämpfe nicht so gesucht“, musste Klußmann erkennen. Die spielerische Qualität seiner Mannschaft reichte trotzdem, um zu mehr Spielanteilen zu kommen. Vor dem Tor aber verfiel Union allzu oft in Muster, die vielleicht in der Landeliga möglich waren, in der Bremen-Liga aber kaum zum Erfolg führen sollten: Es fehlte dem Team an der nötigen Zielstrebigkeit, die Chancen wurden im wahrsten Sinne verspielt. „Da müssen wir nun die richtigen Entscheidungen treffen und auch Verantwortung übernehmen“, fordert der Trainer. Er hat also noch einiges zu tun in den kommenden Wochen. Erst mit dem Testspiel gegen Werder II am 31. August sei die Vorbereitungsphase abgeschlossen, sagt Helmut Klußmann. Bis dahin hat Union allerdings bereits zwei Punktspiele absolviert. Im September wird sich dann zeigen, ob Union, das sich bei den Neuzugängen ein Trio von Mitaufsteiger TS Woltmershausen geangelt hat, die großen Erwartungen von außen erfüllen kann. Intern ist man ohnehin etwas gelassener. „Überdauernd in der Bremen-Liga spielen“, will Helmut Klußmann. Da bedeutet, er möchte sein Team etablieren. Nicht mehr und nicht weniger.
Zugänge: Tayfun Kurt, Christian Boye, Björn Preiss (alle TS Woltmershausen), Dragan Muharemi (FC Oberneuland), Fabricio Compagnaro da Silva (TSV Ottersberg), Timur Nakip (BTS
Neustadt)
Abgänge: Frederic Sarpong (Werder III), Kevin Thrams (MVV Maastricht)
Restaufgebot: Bahadir Kilickeser, Ismail Kavac, Nico von Schwarzkopf, David Haskamp, Denis Carrilho, Luca Canikdere, Inouss Bourai Toure, Lennart Kotschelnik, Sercan Yücel,
Walter Schmidt, Adrian Grüner, David Grüner, Ischo Cicek, Alptug Caglar, Mirza Begovic, Chris Taylor, Manuel Carrilho, Cansin Cetin, Benny Kochann
Trainer: Helmut Klußmann (wie bisher)
Co-Trainer: Thomas Nadolny
Saisonziel: in der Bremen-Liga etablieren
Meisterschaftstipp: FC Oberneuland
FC Union 60 sieht sich gut aufgestellt
VON STEFAN FREYE Bremen. Die Bremer Fußballszene erwartet etwas von diesem Aufsteiger: Dem FC Union 60 traut man allgemein eine gute Rolle zu in der Bremen-Liga. In personeller Hinsicht wird das Team von Helmut Klußmann zudem mit einem verstärkten Kader antreten. Denn den zwei Abgängen stehen sechs neue Spieler gegenüber. Dragan Muharemi (FCOberneuland), Fabricio Compagnaro da Silva (TSV Ottersberg), Timur Nakip (BTS Neustadt) und Björn Preiss (TS Woltmershausen) trugen in der Vergangenheit bereits das Union-Trikot. Letzterer kehrt nun im Paket an die alte Wirkungsstätte zurück. Aus Woltmershausen kommen auch Tayfun Kurt und Christian Boye. Verzichten muss Union zukünftig auf Frederic Sarpong (Werder III) und Kevin Thrams (MVV Maastricht). Die Abgänge bezeichnet Helmut Klußmann als Verluste. „Aber wir haben uns nicht nur in der Masse, sondern auch fußballerisch verstärkt“, sagt der Trainer, dessen Team in einem Testspiel dem U19-Bundesligisten VfL Oldenburg mit 0:2 unterlag. Am kommenden Mittwoch (19.30 Uhr) testet Union gegen die U19 des VfB Oldenburg. Danach stehen Tests gegen VSK Osterholz-Scharmbeck (17.8., 19 Uhr) und Werder II (31.8., 19 Uhr) auf dem Programm. Alle Spiele werden auf der Union-Anlage ausgetragen.
Fast sieben Monate stand Mirco Boltjes dem Bremen-Ligisten 1. FC Burg nach einem Kreuzbandriss im rechten Knie nicht zur Verfügung. Am vergangenen Sonntag bei der Fußball-Sportwoche der TuSG
Ritterhude feierte der 23-jährige Offensivspieler, der zurzeit eine Ausbildung als Bankkaufmann absolviert, sein Comeback. Grund genug für unseren Redakteur Oliver Meibohm, bei Mirco Boltjes
nachzufragen. Herr Boltjes, Sie standen am Sonntag bei der Sportwoche in Ritterhude erstmals seit fast sieben Monaten wieder auf dem Platz. Beschreiben Sie doch einmal Ihre Gefühle. Mirco
Boltjes: Zunächst einmal ist es für mich eine Riesenerleichterung, überhaupt wieder spielen zu können. Zwischenzeitlich hatte ich nämlich schon die Befürchtung, dass ich meine Fußballschuhe an
den Nagel hängen muss. Aber jetzt bin ich froh, endlich wieder mit meinen Kumpels auf dem Platz stehen zu können. Und wie waren Sie mit Ihrer Leistung beim 1:1 gegen den SV Grohn zufrieden? Ich
war natürlich sehr nervös, und in einigen Situationen fehlt mir noch die Spritzigkeit. Außerdem musste ich meinem rechten Knie vertrauen, ob es auch hält. Konditionell hatte ich über die 60
Minuten Spielzeit keinerlei Probleme. Dafür war es schwer für mich, aus 20 Metern aufs Tor zu schießen. Die Angst spielt im Hinterkopf immer noch eine Rolle. Ich stelle an mich immer hohe
Ansprüche, das ist mein Naturell. Aber ich habe gemerkt, dass ich noch längst nicht der Alte bin. Noch wichtiger als Ihre Leistung: Hat das lädierte Knie gehalten? Ja, alles ist gut. Im Spiel
habe ich überhaupt nichts gespürt. Nur hinterher hatte ich ein bisschen Muskelkater. Doch das ist normal, wenn man fast sieben Monate nichts gemacht hat. Im rechten Bein habe ich stark an
Muskelmasse verloren. Jetzt gilt es im Mannschaftstraining und in den Vorbereitungsspielen, das wieder aufzubauen. Und ich muss vom Kopf her wieder versuchen, der Alte zu werden. Sie spielen in
den Planungen Ihres Trainers Björn Reschke eine sehr wichtige Rolle. Haben Sie Bedenken, diese Erwartungen nicht erfüllen zu können? Also, vom Trainer und meinen Mitspielern spüre ich überhaupt
keinen Druck. Ich genieße im Mittelfeld wirklich alle Freiheiten. Wenn mir jemand Druck macht, dann bin ich es selber, weil ich zu ungeduldig bin. Ich will möglichst schnell wieder zu meiner
Top-Form finden, weiß aber auch, dass ich mir Zeit nehmen muss. Der 1. FC Burg überraschte in der vergangenen Saison als Bremen-Liga-Aufsteiger mit Rang sechs positiv. Glauben Sie, dass die
zweite Serie schwieriger wird? Auf jeden Fall wird die kommende Saison schwieriger. Uns haben jetzt alle auf der Rechnung. Außerdem hat die Bremen-Liga durch den Abstieg des FC
Oberneuland und dem Aufstieg von Union 60 deutlich an Qualität gewonnen. Wir genießen jedoch den großen Vorteil, eine geschlossene Einheit zu sein. Charakterlich sind wir bestimmt eine
der stärksten Mannschaften der gesamten Liga. Das wird sich auch auf dem Platz auszahlen. Ein Wort zur personellen Situation: Mit Manfred Klein und Matthias Kleinert hat Burg nicht nur viel
Erfahrung, sondern auch große Torgefährlichkeit verloren. . .
Das stimmt, und diese beiden Abgänge müssen wir irgendwie auffangen. Aber das ist meiner Meinung nach auch möglich, jetzt muss die Last eben auf mehrere Schultern verteilt werden. Vielleicht bin
ich bald in der Form, dass ich eine Lücke schließen und einige Tore schießen kann. Die ersten fünf Gegner der neuen Serie heißen Union 60, TuS Schwachhausen, TSV Wulsdorf, SG Aumund-Vegesack und
FC Oberneuland. Ein Auftaktprogramm nach Ihrem Geschmack? Gleich bei Union 60 beginnen zu müssen, ist sicherlich sehr undankbar. Die Mannschaft ist schließlich ungeschlagen durch die Landesliga
marschiert, das heißt schon etwas. Und mit der SAV und dem FC Oberneuland sind zwei weitere sehr starke Teams dabei. Ich wäre schon froh, wenn wir aus den ersten fünf Begegnungen sieben Punkte
holen würden. Nach hinten raus sind wir dann vielleicht sogar dankbar, dass wir gegen einige hochkarätige Gegner schon gespielt haben, wer weiß. Fest steht jedoch, dass wir uns überhaupt nicht
verstecken müssen und auch eine Mannschaft wie den FC Oberneuland ärgern wollen. An welcher Position ordnen Sie den 1. FC Burg am Saisonende ein? Ich glaube nicht, dass wir unseren sechsten Platz
aus der vergangenen Spielzeitwiederholen können. Aber ich denke schon, dass am Ende eine Platzierung zwischen Rang acht und zehn herausspringen kann. Undwas trauen Sie den anderen drei
Nordvereinen zu? Die SAV wird sicher wieder ganz vornemitspielen und die klare Nummer eins in Bremen-Nord sein. Zum Titelgewinn reicht es meiner Meinung nach aber nicht, weil der FC Oberneuland
und der Bremer SV noch besser aufgestellt sind. Dem Blumenthaler SV traue ich einen Platz im oberen Mittelfeld zu. Und der SV Türkspor wird die Klasse wieder halten und wie wir im gesicherten
Mittelfeld landen.
VON JENS PILLNICK
Bremen-Nord. Mit einem Knüller wird die Saison 2011/12 in der Fußball-Bremen-Liga eröffnet: Am Freitag, 19. August, 18.30 Uhr, erwartet der Blumenthaler SV die SG Aumund-Vegesack. Eine Partie mit
höchstem Stellenwert in Bremen-Nord, die auf der SAV-Homepage als „Mutter aller Derbys“ bezeichnet wird. Ein Derby, in dem der Vorjahresdritte die eigenen hohen Ansprüche erfüllen muss und in dem
auf den neuen BSV-Trainer Michael Müller eine Feuertaufe wartet. „Es gibt eigentlich nichts Schöneres, als ein Derby als Saisoneröffnungsspiel am Freitagabend. Jetzt hoffen wir nur, dass das
Wetter mitspielt und viele Zuschauer da sind“, erklärte Michael Müller. „Tolle Voraussetzungen“ für das Derby erkennt SAV-Trainer Kristian Arambasic und outet sich als Freund von Freitagspielen:
„Das ist klasse für die Mannschaft, da können die Spieler am Wochenende noch etwas machen.“ Aber nicht nur dieses Eröffnungsspiel ist ein Appetitanreger auf eine mit Spannung erwartete
Bremen-Liga-Saison, an deren Ende es einen direkten Aufsteiger in die Regionalliga geben wird. Auch die beiden anderen Vertreter aus Bremen-Nord stehen vor reizvollen Aufgaben. Der SV Türkspor
gibt seine Visitenkarte am Sonnabend, 20. August, 15 Uhr, beim Vizemeister Bremer SV ab, für den 1. FC Burg startet die zweite Bremen-Liga-Serie am Sonntag, 21. August, 15 Uhr, beim
starken Aufsteiger FC Union 60. Für den Blumenthaler SV geht es übrigens pikant weiter. Bereits am zweiten Spieltag tritt das Team vom Burgwall beim Regionalliga-Absteiger FC Oberneuland
an, und der wird bekanntermaßen vom jüngst abgewanderten ehemaligen BSVCoach Peter Moussalli trainiert. Die Partie steigt übrigens ebenfalls schon am Freitag (26. August, 19.30 Uhr). „Gleich noch
so ein dicker Brocken“, meint Michael Müller, hofft aber darauf, dass der Gegner noch nicht so eingespielt und der Ausgang dadurch völlig offen ist. Freitagspiele scheinen ohnehin voll im Trend
zu sein: Auch die SAV bestreitet ihr erstes Heimspiel freitags, ebenfalls am 26. August, allerdings bereits um 19 Uhr. Auch der vierte Spieltag hat seinen Nordbremer Kracher – und dies wiederum
am Freitag. Am 9. September um 18 Uhr empfängt die SAV den 1. FC Burg zum Derby. Der Eindruck, dass Freitagspiele der Nordbremer Teams künftig fest im Spielplan verankert sind, täuscht ein wenig.
Im Großen und Ganzen halten die Teams an ihren bevorzugten Wochenendtagen bei den Heimspielen fest: SAV, Burg und BSV spielen sonnabends, der SV Türkspor sonntags. Regelmäßig amFreitag ist bei
seinenHeimspielen am Vinnenweg einzig und allein der FC Oberneuland im Einsatz.