Bremen-Liga und Landesliga. Bremens höchste Amateurspielklassen
stehen kurz vor dem Start in die entscheidende Rückrunde.
Unsere Prognose:
Was die Titelvergabe in der Landesliga anbelangt, ist die einhellige Meinung: Union ist durch. „Durch“ meint, dass der Truppe von Coach Helmut Klußmann Titel plus Aufstieg nicht mehr zu nehmen sind. Beste Chancen auf den zweiten Aufstiegsplatz besitzen die Spieler von TS Woltmershausen. Union aus der Pauliner Marsch und TSW aus Pusdorf werden Bereicherungen für die Bremen-Liga sein.
(Quelle: Weser Report vom 02.02.2011)
Landesliga - Bremen (sfy). Sieben Punkte vor Woltmershausen und gleich 16 Zähler vor Tura Bremen auf dem ersten Nichtaufstiegsplatz – der FC Union 60 führt die Landesliga souverän an. Dessen Trainer Helmut Klußmann kann sich an die letzte Niederlage aber noch erinnern: „Am 14. November 2009 mit 2:3 beim SC Weyhe.“ In dieser Spielzeit aber ist Union unbesiegt, und weil es so gut läuft, will der Trainer „ab sofort die Grundlagen für die Bremen-Liga legen.“ Eine Maßnahme betraf die Torwartposition. Mit Bahadir Kilickeser vom SV Union kommt ein erfahrener Keeper. Mit dem 32-jährigen Schlussmann verbindet Klußmann eine lange Geschichte. Die beiden arbeiten bei Union bereits im dritten Verein zusammen. Zudem kehrt Casin Cetin vom FC Oberneuland II zurück in die Pauliner Marsch. Den Verein verlassen haben dagegen Ercan Kaya und Timur Nakip.
(Quelle: Weserkurier vom 15.01.2011)
Bei der Vorrunde der Futsal-Landesmeisterschaften in der Ernst-Rodiek-Halle (Lemwerder) schafften vier Nordmannschaften den Sprung in die Endrunde. Der Blumenthaler SV, die SG Aumund-Vegesack, die SG Marßel und der SV Lemwerder sind somit am Sonnabend, 15. Januar (Beginn 13 Uhr), in der Sporthalle Burgwall in Blumenthal mit von der Partie. Hier trifft das Nordquartett auf TuS Komet Arsten und den Bremer SV. (FOTOS - VIDEO - ERGEBNISSE)
1. SG Aumund-Vegesack (12 Punkte / 13:3 Tore)
2. SG Marßel (10 Punkte / 8:4 Tore)
3. FC Union 60 (9 Punkte / 10:7 Tore)
4. Habenhauser FV (9 Punkte / 7:5 Tore)
5. SV Grohn (4 Punkte / 5:9 Tore)
6. SFL Bremerhaven (0 Punkte / 3:18 Tore)
Wer in der Torjägerliste der Bremer Amateurligen nach oben will, schießt einfach sieben Tore innerhalb eines Monats: mehr... Mit Shaun Minns (Bremen-Liga) und Christopher Taylor (Landesliga) gelang gleich beiden Spitzenreitern dieses Kunststück. In der fünften Liga führt Minns (OSC Bremerhaven) mit 16 Treffern vor Mirko Jankowski (15, Bremer SV), Daniel Gaese (13, Blumenthaler SV), Florian Otto (11, Habenhauser FV) und Muhamed Hodzic (10, SG Aumund-Vegesack). Eine Spielklasse tiefer hoffen Nikolai Galvas (16, Sparta Bremerhaven) und Denis Pilipovic (15, OT Bremen) auf einen ähnlichen Lauf wie jenen von Christopher Taylor (19, Union 60). (Quelle: Weser Kurier/Bremen (sfy))
In der letzten Spielzeit trennten den Landesligisten FC Union ganze drei Tore vom Aufstieg in die Bremen-Liga und sie mussten dem FC Burg den Vortritt lassen. Quasi im zweiten Anlauf sieht es
derzeit ganz so aus, dass die Spieler aus der Pauliner Marsch nichts mehr vom Aufstieg in Bremens höchste Spielklasse abhalten kann: Mit sieben Punkten Vorsprung und 13 Siegen in 16 Spielen
scheint der Truppe von Coach Helmut Klußmann (62) der Titel nicht mehr zu nehmen. Klußmann fordert viel von seinen Akteuren, legt großen Wert auf die fußballerische Ausbildung und setzt auf
Kontinuität. Die hat er jetzt erreicht: Seit einem Jahr hat sein Team nicht mehr verloren. Das ist mehr als rekordverdächtig.
Michael Pohl
(Quelle: Weser Report vom 16.12.2010)
Helmut Klußmann. FOTO: ROLAND SCHEIT
Union 60 ist in der Landesliga seit genau einem Jahr ungeschlagen, wenn die Klußmann-Truppe Sonntag gegen Schlusslicht Horn gewinnt
Peterswerder. Wer die Homepage der Landesliga-Fußballer vom FC Union 60 aufruft, der stolpert sofort über einen kleinen, roten Kasten. „Letzte Niederlage, 14.11.2009, 29 Spiele“ ist dort zu lesen. Ein Blick auf den Kalender zeigt: Am Sonntag ist es auf den Tag genau ein Jahr her, dass die Mannschaft von Trainer Helmut Klußmann den Platz letztmalig als Verlierer verließ. Und nur die wenigsten rechnen damit, dass der unangefochtene Tabellenführer am Sonntag nicht die 365 Tage vollmacht. Das Schlusslicht vom TV Eiche Horn ist die letzte Mannschaft, die den Klußmann-Mannen das Jubiläum noch streitig machen kann. „Nein“, sagt Klußmann, „etwas Vergleichbares habe ich noch nicht erlebt.“ Der 62-Jährige war bereits bei vielen Vereinen tätig, aber eine solche Serie im Herrenbereich wäre auch für ihn einmalig. Deshalb redet Klußmann auch nicht um den heißen Brei: „Natürlich ist dieses Datum in den Köpfen drin. Natürlich wollen wir das schaffen.“ Umso wichtiger sei es, den Gegner nicht zu unterschätzen und mit der gebotenen Ernsthaftigkeit ins Spiel zu gehen. „Ich habeHorn beobachtet, die können auch Fußball spielen.“ Elf der bisherigen 13 Punktspiele hat Union 60 gewonnen, 13 Punkte Vorsprung sind es bereits auf einen Nichtaufstiegsplatz. Seit Klußmann im Sommer 2008 das Ruder bei den Rot-Weißen übernommen hat, ging es stetig bergauf: 54 Siege aus 71 Spielen bei nur sieben Niederlagen, dazu ein Torverhältnis von 219:82 – es sind beeindruckende Zahlen, auf die der Klub im Moment verweisen kann. In der Landesliga scheint jedenfalls kein Team den Unionern das Wasser reichen zu können. „Wir haben schon eine gute Qualität an Einzelspielern“, formuliert es Klußmann eher nüchtern. Dazu kommt ein großer Kader mit vielen jungen Spielern, was die Intensität des Trainings – übrigens drei Einheiten pro Woche – ungemein steigert. Das Ziel ist klar formuliert: „Wir wollen dauerhaft in der Bremen-Liga spielen und der Jugend damit eine attraktive Perspektive bieten“, sagt Klußmann. Zu lange habe man zwar gute Jugendarbeit geleistet, aber am Ende eigentlich immer nur für andere Vereine ausgebildet. Damit soll jetzt Schluss sein. Wenngleich Klußmann natürlich weiß, dass der Erfolg Begehrlichkeiten weckt. „Und wir haben eben keinen Micheli, Saathoff oder Burdenski imHintergrund. Wir leben nur von unseren Mitgliedsbeiträgen.“ Zwar gebe es eine gute Unterstützung für die erste Herren, aber Geld verdienen könne dort niemand. Doch nun gilt die ganze Konzentration erst einmal der Partie am Sonntag – vor der Klußmann seine Spieler ausdrücklich warnt: „Wir spulen in den letzten Wochen nur noch ab, gehen ein wenig leichtfertig mit der Defensivarbeit um, da wir wissen, dass wir vorne meist noch ein Tor schießen.“ Dennoch hat auch der Union-Coach das Ziel fest vor Augen: „Ich gehe davon aus, dass wir zumindest nicht verlieren.“ T-Shirts seien zwar noch nicht bedruckt und auch keine Party in Planung, aber, so verrät Klußmann: „Wenn wir es denn geschafft haben, können Sie davon ausgehen, dass wir nach dem Spiel 24 Schüsseln Pommes gemeinsam leeren werden.“
(Quelle: Weserkurier vom 11.11.2010)
Sie haben in der Rückrunde kein einziges Spiel verloren und am Ende fehlten ihnen ganze drei Tore, um in die Bremen-Liga aufzusteigen. Gemeint ist Landesligist FC Union 60 aus der Pauliner Marsch. Als Drittplatzierter in der Landesliga blieb für die Union-Kicker und ihren Trainer Helmut Klußmann nur die Goldene Ananas übrig. Der Vorstand verlängerte mit dem Fußballlehrer den Vertrag per Handschlag dennoch bis 2013. Klußmann ist gleichzeitig Koordinator der unteren Herrenteams und der Jugendmannschaften. (Quelle: Bremer Anzeiger vom 14.07.2010)
Landesligist FC Union 60 räumt die Spekulationen um ein mögliches Auseinanderbrechen des Herren- sowie A-Jugendkaders aus dem Weg und stellt die Neuzugänge und Abgänge für die kommende Saison vor.
Mit Lukas Engel, Frederic Sarpong, Torben Jakobeit, David Haskamp und Kevin Thrams werden gleich fünf Kicker aus der eigenen A-Jugend in den Kader berufen. Daneben wird auch Timur Nakib wieder die Schuhe für die 60er nach seinem Florida Aufenthalt schnüren. Damit sind aber noch längst nicht alle U19-Verbandsligakicker untergebracht; mit Luke Mählmann, Mehmet Tiras, Malte Herbers, Tijan Njie, Dominic Jäger, Tammo Freudenberg, Ferdinand Ehl, Finn Mildner und Jannis Hilgerloh stehen gleich zehn weitere Spieler aus der eigenen Jugend für die kommende Saison im erweiterten Kader zur Verfügung.
Abgänge hat die Mannschaft lediglich zwei zu vermelden. Hamid Derakhshan zieht es zum TuS Heidkrug II und Yasin Ünsal wird den Verein mit unbekanntem Ziel verlassen.
Trainer Helmut Klußmann (Bild) setzt somit eindeutig auf die eigene Jugend und verjüngt das Team nochmals deutlich - ob das Konzept aufgeht, wird sich noch zeigen. Immerhin lässt der Trainer keinen Raum für Überraschungen, kennt der Coach die Neuzugänge aus der A-Jugend doch bereit bestens und kann die Kicker nahtlos in das spielerische Konzept der Herren einbinden.
Manager Marvin Faulkner, der sich bereits vor einigen Wochen für ein weiteres Jahr beim FC verpflichtete, sieht positiv für die kommende Spielzeit: "Mit den Neuzugängen aus der eigenen A-Jugend können wir unser Team auf Schlüsselpositionen nochmals verstärken und profitieren jetzt von der engen Verzahnung zwischen dem Jugend- und Herrenbereich." Dass Union ausschließlich Spieler aus der eigenen Jugend als Neuzugänge zu vermelden hat, stimmt Faulkner ebenfalls zufrieden: "Mit unserem Konzept zeigen wir, dass die Jugendarbeit ganz vorne steht. Erst blickt man in die eigenen Reihen, um den jungen Spielern die Chance zu geben und ich denke, dass wir mit diesem Kader erneut oben mitspielen werden."
Somit verfügt die erste Herren nominell über 31 Spieler. Allerdings soll der erweiterte Kader, zu dem auch die 10 genannten A-Jugendlichen gehören, vornehmlich über die zweite Herren an die Landesliga geführt werden. Trainer Klußmann wird in der kommenden Saison nicht mehr die A-Jugend trainieren, sondern neben der 1. Herren auch einen Blick auf die "Zweite" werfen um möglichen Aufsteigern den Sprung zu erleichtern.
Neuer Trainer der U19 wird Stephan Mangel, der zuvor die Fäden beim TSV Lesum-Burgdamm gezogen hat.
Testspiele der Mannschaften werden noch bekannt gegeben aber auf einen Knaller kann man sich schon jetzt freuen: am 24.07.10 um 14:00 Uhr empfängt der Landesligist den U19-Bundesligaaufsteiger vom VfB Oldenburg.
(Quelle: BremerSP.de)