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Wieder eine eigenartige Leistung des Unioner Teams:
Nachdem schon in der 2. Minute ein von der linken Toraus-Linie hereingespielter Pass von Finn auf Mirza von einem Arstener Spieler mit einem strammen Schuss aus etwa 8 Metern neben den linken Pfosten ins Tor gesetzt wurde und Union durch dieses erstklassige Eigentor 1:0 führte, stellten, wie zuletzt häufiger, einige Spieler die Arbeit ein. Christoph war anscheinend von der intensiven Trainingsbelastung am vergangenen Donnerstag noch nicht wieder erholt, bewegte sich kaum (2 Trainingseinheiten hintereinander schlagen sich manchmal sogar bei A-Jugendlichen auf die Leistung nieder) und wurde zur Halbzeit ausgewechselt. Luke war das gesamte Spiel über noch nicht einmal offensiv zu sehen und Jannis hatte augenscheinlich einen schwarzen Tag. Er verlor die meisten seiner Bälle durch zu langes Ballhalten. Auch Michael hatte augenscheinlich zu lange im Hofbräuhaus gearbeitet und kam nur selten vom Fleck. In der ersten Halbzeit produzierte daher überraschenderweise Komet Arsten zahlreiche Großchancen, die von einem den ganzen Tag über sehr professionell eingestellten Ismail ausnahmslos herausragend vereitelt wurden. Die Coolness und die Abschlussfähigkeiten der Arstener Spieler waren an diesem Tag glücklicherweise nur auf unterem Kreisklasse-Niveau, sonst wäre ein 3-4 Tore-Rückstand zur Halbzeit nicht unverdient gewesen. Ferdi konnte als Innenverteidiger leider weder sich selbst stabilisieren noch die engagiert agierenden, aber oft ungeschickt postierten Henry K. und Tim C. anleiten. Henry zeigte allerdings entschlossenes und geschicktes Offensivspiel. Die gute Arbeit von Mirza (während der ganzen Partie) und Finn (bis etwa zur 60. Minute) blieb deshalb bis etwa zur 55. Minute vergebliche Mühe.
Zur Halbzeit ging Zack für Ferdi in die Innenverteidigung, Ferdi rückte für Luke vor die Abwehr und machte seine Sache dort sehr viel besser als in der ersten Halbzeit und Luke rückte für Christoph in den zentralen Sturm. Zwischen der 55. und 80. Minute entdeckte Jannis, dass er doch den Ball schnell weiterleiten kann, spielte in diesen 25 Minuten wie ausgetauscht und sorgte mit Ferdi und Mirza für eine starke Phase im Unioner Offensivspiel, das bis dahin überraschenderweise kaum gefährlich war. So machte schließlich Dome nach gutem Angriff mit einem überlegten Schuss von (ungefähr) der Strafraumgrenze das 2:0 in der 75. Minute und Jannis staubte in der 83. Minute zum 3:0 ab, nachdem die Arstener Abwehr zuvor durch 2 starke Pässe ausgespielt werden konnte. Damit war das Spiel dann natürlich gelaufen.
Gegen Schwach- und Habenhausen treten uns zwei defensiv deutlich stärkere Teams gegenüber. Da werden wir wieder 11 Teamspieler auf dem Platz brauchen. DC
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Das Spiel gegen Hastedt war überwiegend von wetterbedingter Lust- und Kraftlosigkeit geprägt. Es war sehr warm, die Sonne schien selbst engagierten Spielern so unangenehm aufs Haupt, dass viel Bewegung nur selten auf dem Programm stand. Hastedt hat nach Aussage einiger Hastedter Spieler in der Winterpause mehrere wichtige Spieler verloren und spielt seither auf sehr niedrigem Niveau. Auf Unioner Seite war der Wille, defensiv mehr als 8 Schritte hintereinander zu laufen, nur bei den Abwehrspielern und den A-Jugendlichen zu erkennen. So war in der ersten Halbzeit ein noch gemütlicherer Kick als gegen Blau-Weiß zu sehen, mit dem Unterschied, dass es gegen Hastedt mehr Fehlpässe und uninspiriertere Laufwege im Angriff gab. Mindestens 8 mal nutzten wir die viele Zeit vor dem Hastedter Strafraum nur dazu, darauf zu warten, bis ein Hastedter Verteidiger sich vor den Ball stellte, um ihm dann vor die Schienbeine zu schießen. Dennoch besorgte Michael das 1:0. Nach einem weiten Zuspiel auf den gewichtigen Hastedter Stürmer nutzte Birkan die Gelegenheit, sämtliche gelernte Defensivkenntnisse unangewendet zu lassen und erlaubte einen Schuss aus etwa 16 Metern ins linke untere Eck, dem Ferdi nur hinterhersah.
Nach der Pause nahmen die ausgeliehenen A-Jugend-Jungs Timon und Tengis zwar Fahrt auf, Zug zum Tor war bei Union aber leider immer noch nicht zu erkennen. Nach 60 Minuten kam dann, wieder nach einem langen Zuspiel und wieder nach passivem Abwehrverhalten eines einzelnen Spielers, der Ball zu einem Hastedter Angreifer, der den viel zu früh herausgeeilten Ferdi überlupfte. Da war der Aufstiegsplatz erstmal dahin.
Zur allgemeinen Überraschung kam dann plötzlich doch Zielstrebigkeit in die Unioner Mannschaft. Die Pässe wurden zwar immer noch nicht in die Lücken gespielt, das Spiel über die Außenseiten reichte aber glücklicherweise aus, um mehrere Chancen hintereinander zu generieren. Angriffsbemühungen von Hastedt waren ab dem Zeitpunkt praktisch nicht mehr vorhanden. So machte Luke sich dann doch noch nützlich und schoss in der 65. Minute den Ausgleich. In der 80., 82. und 88. Minute fielen noch die restlichen 3 Tore zum 5:2 Sieg. Das 5:2 erledigte Birkan dann per Handelfmeter und machte zumindest einen seiner 1,5 entscheidenden Fehler souverän wieder gut.
Ohne den Rückstand nach 60 Minuten wäre das Spiel vermutlich 1:1 ausgegangen. Selten hatte ich das Gefühl, dass ein Gegentreffer dem Spiel der eigenen Mannschaft so geholfen hat wie am Samstag.
Fleißkärtchen waren nur an Finn, Tengis, Timon und Lenny zu verteilen
Der Gegner im nächsten Spiel, Arsten 3, dürfte nicht so schwach spielen. Aumund gewann am Wochenende gegen Arsten erst in letzter Minute 4:3 und Arsten hatte, wie aus Insiderkreisen berichtet wurde, dabei gute Möglichkeiten, mehr rauszuholen. Und so weichen hilfreichen Boden wie im Hinspiel werden wir auch nicht mehr bekommen. DC
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Wegen zunächst mangelhafter Beteiligung der gastgebenden Mannschaft war lange nicht klar, ob überhaupt gespielt würde. Während der Rest der Kreisliga C-Spieler am frühen Samstag vermutlich noch ihren Bayernzelt-Rausch ausschlafen konnte oder bei irgendeiner Demo in der Innenstadt weilte, wurde das Spiel Tabellenletzter gegen Tabellenerster dann doch mit Verspätung angepfiffen.
Erwartungsgemäß verteidigte Blau-Weiß mit der gesamten Mannschaft. Das überaus angenehme Wetter und die friedliche Umgebung trugen neben den wenigen Angriffsbemühungen der Gastgeber dazu bei, dass Union zwar den Ball laufen liess, allerdings weder besonders zielstrebig noch schlau. Die Spielgeschwindigkeit der ersten Halbzeit ist mit "pastoral gelassen" noch zurückhaltend beschrieben. Der Blau-Weiß-Torwart wurde tatsächlich nicht ein Mal ernsthaft geprüft. Das 1:0 für Union entstand dann auch aus einem Fehler des eigentlich abgebrühten Blau-Weiß-Torwarts, der mit dem Ball im 16er Mirza Begovic ausspielen wollte, anstatt den Ball aus der Gefahrenzone zu bringen. Mirza stand aber passend im Weg, nahm dem Torwart den Ball ab und nach einem kurzen eleganten Lupfer über die Beine des dann liegenden Torwarts herum konnte er ohne weitere Gegenwehr einschiessen. Der gesamte Rest der ersten Halbzeit hätte jeden Fußballfan mit Schlafstörung vor lauter Friedlichkeit sanft einschlummern lassen.
In der zweiten Halbzeit wurde es dann Manuel C. zu bunt. Nachdem er am Ende der ersten Halbzeit noch eine Großchance ungewöhnlich schwach versiebte, war er deswegen noch nach der Halbzeitpause erkennbar so angefressen, dass ihn das anscheinend entscheidend motivierte. Er war dann auch in den ersten Minuten der zweiten Halbzeit durch starke Aktionen für die nächsten 2 Tore verantwortlich. Danach wachte dann auch das Union-Mittelfeld auf und sorgte für regelmäßige Torchancen. Kevin Thrams machte schließlich 2 Tore, nachdem die verschiedensten Unioner zuvor und danach vor lauter Chancen und Platz streckenweise nicht mehr wussten, dass ein Tor nur selten durch Dribblings über die Linie erzielt wird. Den Schlußpunkt setzte dann Niko S., der zuvor mit Manuel den Torwartposten tauschte.
Die Punkte sind eingefahren. Jetzt noch 4 Siege und der Doppelaufstieg ist gesichert. Da auch Aumund und FCO die stärksten Gegner hinter sich haben, dürfte sich diejenige Mannschaft, die in den letzten 4 Spielen auch nur noch eine Masche fallen lässt, den Aufstieg verspielen. DC
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Ein aufregendes und sehr durchwachsenes Spiel endete 2:2. Nachdem in der 8. Minute ein Querschläger bei Habenhausens einzigem Stürmer in unserem Strafraum ankam und die 2(!) für ihn zuständigen Verteidiger nur dem Ball hinterherstaunten anstatt den Stürmer zu ärgern, schoss dieser das 1:0 für Habenhausen. Nach gut 20 Minuten konnte sich erneut der einzige Habenhauser in Tornähe nacheinander gegen zwei Verteidiger "durchsetzen", nur um dann zufällig angeschossen zu werden. Der Abpraller landete natürlich in unserem Tor. Zur Halbzeit wurde die Aufstellung wegen fehlenden Teamgeistes eines einzelnen Spielers und krankheitsbedingt ordentlich durchgewürfelt. Finn ging für Jannis von hinten ins Mittelfeld, Luke wechselte mit Kevin vom Mittelfeld in den Sturm, Keisuke kam für Uwe. Unser in der ersten Halbzeit durch zahlreiche Fehlpässe geprägtes Offensivspiel nahm Dank Ferdis und Finns beeindruckendem Willen, Verantwortung zu übernehmen, auch qualitativ immens an Fahrt auf. Leider wurden zahlreiche Chancen gegen die sehr engagiert auftretende Habenhauser 10-Spieler-Abwehr eher zu Rückgaben an den Habenhauser Torwart. Schließlich vergab Kevin zunächst noch kläglich eine Großchance (wenn man den Torwart schon umkreist hat, sollte man den Ball auch ins Tor schießen!), nur um dann kurze Zeit später einen aus einer undurchsichtigen Situation entstandenen Elfmeter solide zu verwandeln. Die darauf folgende Schlußviertelstunde führte zu abenteuerlichen Unterzahlspielen in der eigenen Hälfte, die Birkan mit Tammo und / oder Jannis ausnahmslos ausgesprochen cool klärten. Mehmet hatte keine Schüsse mehr zu halten und muss beinahe einen lahmen Arm von den vielen Abwürfen bekommen haben. In der Nachspielzeit belohnte Ferdi seine engagierte Leistung mit dem Ausgleichstreffer.
Dafür, dass wir mangels brauchbarer Alternativen bis zur 65 Minute praktisch mit einem motivierten Spieler weniger unterwegs waren, war der Siegeswille der restlichen Mannschaft um so positiver zu bewerten. Ein Lob an Ferdi und Finn für die übernommene Verantwortung! Der Indianer "der immer den Ball fordert" hielt die Abwehr mit Hilfe seiner jugendlichen Abwehrkollegen trotz eines elfmeterwürdigen Fouls kurz vor Schluß solide zusammen. Nächsten Sonntag kommt mit Oberneuland der Tabellenführer. Für den Aufstieg muss ein Sieg her.
DC
Es wird spannend für die zweite Mannschaft:
Am Sonntag wird, hoffentlich pünktlich und vermutlich auf Kunstrasen, das für Union 60 letzte Spiel der Hinrunde angepfiffen. Es geht gegen den Tabellenfünften und engen Verfolger Habenhausen 3. Habenhausen zeichnet sich durch weitgehende Unberechenbarkeit aus: Die Mannschaft hat es tatsächlich fertig gebracht, als einzige Mannschaft den Tabellenführer Oberneuland 3 zu besiegen, sogar mit 4:1; sie hat es aber auch hinbekommen, als einzige Mannschaft gegen den Tabellenletzten Blau-Weiß zu verlieren. Trotzdem dürfte es ein Spiel werden, bei dem wir nur dann gewinnen, wenn wir die Disziplin und den Kampfgeist der letzten Wochen beibehalten. DC
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