Unioner gehen mit Derbysieg in die Pause – Team gewinnt beim BSC Hastedt mit 4:0 (1:0)

In den letzten drei Spielen (BTS, HFV, SVH) waren die Unioner einem Sieg sehr, sehr nahe und spielten jeweils „nur“ Remis. Heute, im Derby am Jakobsberg beim Tabellenneunten BSC Hastedt,  klappte dies Vorhaben vor 40 Zuschauern endlich und sie vergoldeten die Remis mit einem eindrucksvollen und auch in dieser Höhe nicht unverdienten 4:0 – Erfolg.

Otfried Keller, 08.12.19

 

Die Unioner  vertrauten  im Vergleich zur Vorwoche  fast der gleichen Startelf. Lediglich Drissa Quattara vertrat den  angeschlagenen Aaron Gallinger in  einer erneut veränderten Grundordnung.

 In der 1. Halbzeit operierten beide Teams jeweils mit unterschiedlichen Spielweisen. Während die Unioner mit Kurzpassstafetten versuchten, gegen hoch anlaufende Gastgeber in Tornähe zu kommen, beschränkten sich diese vor allem auf Diagonalbälle auf ihre schnellen Außenbahnspieler.

In der  Offensive fanden die Rot - Schwarzen  oftmals die Schnittstellen der beiden gegnerischen Viererketten und generierten so Torchancen von Robin Kalbhenn (8., vermeintliche Abseitsstellung), Jakob Raub (20., Eins – gegen Eins – Chance vom TW verhindert) und Drissa Quattara (22., Abschluss aus 18m knapp übers Tor). Gegen den Ball  stellten sie sich  immer besser auf die Spielweise der Gelb – Blauen ein und ließen kaum was zu. Kurz vor dem Halbzeitpfiff, des auch durch unruhige Trainer geforderten Schiedsrichters Christoph Kluge, trafen die Unioner endlich. Malwin Kumis Tempodribbling leitete einen Pass auf Drissa Quattara ein, der auf Cansin Cetin durchsteckte, dessen präzise Flanke Robin Kalbhenn per Kopf im BSC – Tor unterbrachte (42.).

 

Die 2. Halbzeit begann mit einem Regenschauer und das Spiel beider Teams litt anfangs unter dem  böigen Wind am Jakobsberg. Dazu kam wohl, dass der BSC unbedingt eine dritte Niederlage in Folge vermeiden und die Unioner dieses Spiel nach drei Remis  endlich gewinnen wollte.

Die erste Torchance hatten die Unioner durch ihren Mittelstürmer Robin Kalbhenn, der jedoch frei vorm BSC – Torwart Marcel Pfaar eben an  diesem scheiterte (50.). Auf der anderen Seite vergab der eingewechselte Bakary Lambers, der am Torraum freistehend, den Ball über das erneut von Niclas Bertram gehütete U60 – Tor setzte. (60.).

Das Ende des Spiels ist schnell erzählt. Während die Unioner dem Offensivspiel der  Gastgeber, begünstigt durch die 0:1 – Führung,  mit  einem tiefen Mittelfeldpressing die Wirkung nahm, initiierten sie nach Ballgewinn ein gekonntes Umschaltspiel. So gelang der Ball,  nach Tempolauf von Niklas Isserstedt, über Robin Kalbhenn zu Drissa Quattara, der am 2. Pfosten einlaufend, mit druckvollem  Innenseitstoß zum vorentscheidenden 0:2 (74.) einnetzte.

Daraufhin warf der BSC „alles“ nach vorne, um wenigstens noch einen Punkt am Jakobsberg zu behalten und wurde mit dem 0:3 (88.) durch Robin Kalbhenn, nach mustergültigem Zuspiel des eingewechselten Sebastian Rother, ausgekontert. Den Schlusspunkt bereitete ebenfalls Sebastian per Eckstoß vor, wonach Jakob Raub einen zu kurz abgewehrten Ball mühelos zum 0:4 - Endstand (90.) im BSC – Tor unterbrachte.

Nach dem Schlusspfiff gab´s bei den Unionern viele Glückwünsche gepaart mit freudigen Umarmungen und einen Tanzkreis, in dem der Derbysieg und somit die Revanche für die 0:2 Hinspielniederlage, unter Führung von Robin Kalbhenn, lautstark besungen wurde.

Besser hätte die Einstimmung  auf das anschließende  vorweihnachtliche Essen im Vereinsheim nicht sein können.

Die eigentliche Weihnachtsfeier findet am 20.12. an einem Überraschungsort statt, der. wie im Vorjahr, mit dem Eventliner angesteuert wird.

Die Vorbereitung  auf die verbleibenden Spiele der Saison 19/20  beginnt am 13.01., wo auch das eine oder andere neue Gesicht am Jürgensdeich begrüßt werden wird.

Kick off ist dann das  Heimspiel gegen den Tabellendritten SFL Bremerhaven, in dem es die 0:4 – Niederlage aus dem Hinspiel gutzumachen gilt.

Union 60 triumphiert im Derby

Aufsteiger bleibt zum sechsten Mal in Folge ungeschlagen

Der FC Union 60 zeigte sich zum Jahresabschluss von seiner besten Seite und nahm zudem Revanche für die Hinspielniederlage im Derby gegen den BSC Hastedt. Gestern dominierte der formstarke Aufsteiger das Osterdeich-Duell und siegte deutlich.

 

BSC Hastedt - FC Union 60 0:4
Auf dem Kunstrasenplatz stellte der FCU die technisch überlegende Mannschaft. Daher besaß der Gast Vorteile, die er auch zu nutzen wusste. 180 Sekunden vor dem Pausenpfiff gelang Kalbhenn das 0:1. Auch im zweiten Durchgang blieben die Unioner aktiver, während Hastedt vor allem über weite Bälle sein Glück versuchte. Der BSC wurde jedoch nur selten gefährlich. Eine knappe Viertelstunde vor Schluss erzielte Ouattara das vorentscheidende 0:2. Die Gastgeber erhöhten das Risiko, um zumindest noch einen Punktgewinn zu erlangen. Dafür öffneten sich die Räume für den FCU und der Vorsprung stieg weiter an. Kalbhenn und Raub erhöhten in den Schlussminuten auf 0:4.

Der BSC Hastedt kassierte die dritte Niederlage am Stück. Dennoch ist Rang neun mit 19 Zähler zufriedenstellend. Union holte zehn Zähler aus den letzten sechs Begegnungen und machte damit einen ergebnistechnisch miserablen Saisonstart vergessen.

Schiedsrichter: Christoph Kluge - Zuschauer: k.A.
Tore: 0:1 Robin Kalbhenn (42.), 0:2 Drissa Ouattara (74.), 0:3 Robin Kalbhenn (88.), 0:4 Jakob Raub (90+1.)

 

 


Auch im 5. Spiel hält die Serie – Team spielt gegen den SV Hemelingen 1:1 (1:0)

Blieben die Unioner zuletzt eher gegen Gegner  aus der gleichen Tabellenregion in vier Spielen hintereinander ungeschlagen, traf man heute mit dem  SV Hemelingen auf ein Team aus dem oberen Tabellendrittel. Gegen  den Mitaufsteiger aus dem Bremer Osten bewiesen sie erneut ihre gute Form  und  erreichten vor 70 Zuschauer an einem kühlen 1. Adventssonntag ein angemessenes 1:1 – Remis, womit auch gegen diesen starken Gegner die Serie ihre Fortsetzung fand.

Otfried Keller, 01.12.19

 

Die Unioner  vertrauten  im Vergleich zur Vorwoche  der gleichen Startelf. Sie ordneten gegen die  mit großem Offensivpotenzial  ausgestatteten Blauen aus Hemelingen  lediglich die Grundordnung anders an. In der ersten Hälfte zeigten beide Teams ein schnelles durch viele Kombinationen gekennzeichnetes Fußballspiel, in dem sie jeweils über außen immer wieder versuchten, die Bälle gekonnt ins Zentrum zu spielen. Das 1:0 (8.) resultierte aus einer solchen Kombination. Malwin Kumis Einwurf fand Aaron Gallinger, der mit Malwin einen Doppelpass spielte und Aaron den Ball von der Grundlinie auf den, am 1. Pfosten einlaufenden Robin Kalbhenn flankte, der diesen per Flugkopfball zur umjubelten Führung im SVH – Tor unterbrachte.

Mit der Führung im Rücken kreierten die Unioner mehr Ballbesitz gegen überraschend harmlos auftretende Gäste. Erst die letzte Viertelstunde vor dem Halbzeitpfiff des unaufgeregten Schiedsrichters Julian Karker übernahmen die Blauen mehr und mehr das Kommando, wobei die Unioner, bis auf einige Eckstöße und Freistöße aus dem Halbfeld, wenig zuließen.

Nach einem dieser Freistöße hätten die Rot – Schwarzen sogar die Führung ausbauen können. Der erneut im Tor überzeugende Niclas Bertram pflückte eine Flanke und  leitete einen schnellen Gegenangriff über Jakob Raub ein, der den mitlaufenden Cansin Cetin per Flugball bediente. Cansin nahm das Spielgerät zwar gekonnt mit der Brust an, sein Schuss strich jedoch knapp über das Winkelkreuz des SVH – Tores (35.).

Vor dem Pausenpfiff hätte der SVH ausgleichen können, doch zum Glück für die Unioner befand sich Femi Lepe in aussichtsreicher Position knapp im Abseits (42.).

 

Die Geschichte der 2. Halbzeit ist schnell erzählt. Die Unioner hatten verletzungsbedingt Aaron Gallinger und David Haskamp durch Drissa Quatarra und Ranko Popovic zu ersetzen, was den beiden gut gelang und für die qualitative Homogenität des Kaders spricht. Die Spielweise beider Teams verflachte  zusehends. Statt aus einem Positionsspiel ihre jeweiligen Mitspieler in Tor nahen Räumen zu bedienen operierten sie mit einer Vielzahl von Flugbällen auf die letzte gegnerische Linie. So entwickelte sich ein unruhiges Spiel, geprägt von vielen Ballverlusten und zunehmender körperlicher Härte, die zu jeweils zwei Gelben Karten führte.

Ein halbwegs sehenswerter Angriff des SVH über die rechte Union – Seite führte dann zum Ausgleich (80.). Außen Clinton Helmdach konnte von hoch stehenden Unionern nicht direkt attackiert werden, spielte von der Grundlinie einen Rückpass auf den eingewechselten Miguel Troué, der den Ball aus 10 m wenig bedrängt zum 1:1 – Endstand  im Union – Tor einnetzte.  

 

Am kommenden Wochenende findet nun der 18. und letzte Spieltag vor der verdienten Winterpause statt.

Während der SV Hemelingen schon am Donnerstagabend den Habenhauser FV empfängt, freuen sich  die Unioner am Sonntag auf das  Lokalderby beim Tabellenneunten BSC Hastedt und wollen das Kalenderjahr mit zumindest dem 6. ungeschlagenen Spiel in Serie beenden. 

Aufsteiger –Duell ohne Sieger

STEFAN FREYE

Bremen. Das Duell der Bremen-Liga-Aufsteiger endete ohne einen Gewinner: Mit 1:1 (1:0) trennten sich die Kicker des FC Union 60 und der SV Hemelingen. Dabei hatte der Gastgeber in einer insgesamt ausgeglichenen Partie nach dem Treffer von Robin Kalbhenn lange wie der Sieger ausgesehen (8.). Erst in der Schlussphase sicherte Miguel Troue der SVH das Unentschieden (79.). Die ersten Punktverluste nach zuvor drei Siegen in Folge vermochte dieser Treffer nicht zu verhindern. Der Gastgeber landete dagegen das bereits dritte Remis in Folge.


Serie mit erneutem Remis ausgebaut – Team spielt beim Habenhauser FV 3:3 (1:2)

Gestärkt durch eine Serie von bis dato drei ungeschlagenem Spielen wollten die Unioner vom  Tabellennachbarn Habenhauser FV einen Dreier mit in die Pauliner Marsch nehmen. Und bis zum Ablauf der von Schiedsrichter Sebastian Schiller angezeigten vier  Minuten Nachspielzeit schien  ihnen dies Vorhaben auch zu gelingen, denn sie führten angemessen mit 3:2. Doch Schiller gab, warum auch immer,  zusätzlich knapp zwei weitere Minuten drauf. In der 6. Minute der Nachspielzeit ließ einer der Union - Innenverteidiger einen HFV – Angreifer an der Strafraumgrenze über die Klinge springen und die Gastgeber glichen per Strafstoß durch ihren Kapitän Philipp Schiller zum überglücklichen 3:3 – Ausgleich aus. (90.+6).

                                                                                                       Otfried Keller, 25.11.19

 

Die Unioner  nahmen im Vergleich zur Vorwoche  zwei Veränderungen in der Startelf vor. Für Drissa  Quattara und den gesperrten Kebba Mbonge  begannen David Haskamp und Aaron Gallinger. 

Und ehe beide Teams bei kühlem Ostwind auf dem Habenhauser Kunstrasen auf Betriebstemperatur waren lagen die Unioner 1:0 (5.) zurück. Im Mittelfeld wurde der Ball vertändelt, der HFV spielte blitzschnell in die Tiefe und ein Union – Innenverteidiger brachte den einlaufenden Angreifer regelwidrig zu Fall, woraufhin Adrian Chwiendacz unhaltbar für den erneut im Tor aufgebotenen Niclas Bertram vollstreckte.

Die Unioner benötigten dann zwar noch 10 Minuten um ihren Spielrhythmus zu finden. Doch dann gab´ es einen Chancendreierpack (Jakob Raub, 21., Robin Kalbhenn, 22., Malwin Kumi, 23.), die allesamt im HFV – Torwart Maxi Lehmann ihren Meister fanden bzw. knapp das Tor verfehlten. Die nächste  Chance bedeutete den ersehnten 1:1 – Ausgleich. Cansin Cetin flankte aus dem Halbfeld einen Freistoß auf den 2. Pfosten der Gastgeber, der nur unzureichenden per Kopf geklärt wurde und in  Malwin Kumi einen dankbaren Abnehmer fand. Malwin sah den HFV - Keeper sehr weit vor dessenTor stehen und flankte  den Ball aus 25 m gekonnt über  alle Mit- und Gegenspieler inclusive Maxi Lehmann ins gegnerische Tor (24.). 

Gut 10 Minuten später sahen 90 Zuschauer  einem erneut sehenswerten Treffer der Unioner.  Cansin Cetin steckte auf den zur Grundlinie sprintenden Neil Bertram durch, der auf den am 1. Pfosten einlaufenden Jakob Raub passte, welcher den Ball  zum 1:2 (36.) über die Torlinie schob.

Nach dem Pausentee  gingen die Unioner mit der Absicht auf den Platz,  ein drittes Tor zu erzielen. Wobei auch die Habenhauser durch einen Spielerwechsel mehr Tempo in ihr Spiel gebracht hatten und sich diese Maßnahme auszahlen sollte. Nachdem die Unioner einen Ball im Angriffsdrittel vertändelten, schaltete der HFV blitzschnell um, nutzte die fehlende Rücksicherung der Unioner und erzielten durch Adrian Chwiendacz den 2:2 – Ausgleich (56.).

Doch die Rot – Schwarzen  blieben im Rhythmus und  ließen sich auch dircj  die härtere Gangart der Gastgeber, wobei Schiedsrichter Schiller unverständlicherweise die Karten steckenließ, nicht aus dem Konzept bringen. Aaron Gallinger traf aus 22 m, mit einem Raunen von der Zuschauertribüne begleitet, die Torlatte, wonach Robin Kalbhenn den abprallenden Ball zwar ins Tor köpfte, doch der Treffer zu Recht wegen Abseitsstellung nicht anerkannt wurde.

Als ein paar Minuten später ein HFV - Defensivspieler  Jakob Raub regelwidrig im Strafraum zu Fall brachte und Aaron Gallinger zum Foulelfmeter antrat, schien der erneuten Führung nichts mehr im Wege zu stehen. Doch Aarons platzierter, jedoch druckloser Schuss,  wurde von Maxi Lehmann pariert (69.).

Dem anschließenden Eckstoß von Cansin Cetin folgte dann doch noch das kurz vorher erhoffte 2:3 (71.). Der Ball kam auf indirektem Weg zu Falk Marquard, der aus Nahdistanz zur erneuten Führung traf.

In der Schlussphase erhöhte der HFV den Druck, doch die besseren Torchancen hatten die Rot – Schwarzen. Zuerst scheiterte Robin Kalbhenn im Eins- gegen – Eins an Maxi Lehmann (81.) und kurz vor Ablauf der regulären Spielzeit gelang es  den eingewechselten Lucca Biermann und Nico Eichhorn eine Überzahlsituation vor dem gegnerischen Tor nicht zu Ende spielen.

Zwischendurch stand auch ein HFV – Angreifer frei vorm Tor von Niklas Betram, als ein Union – Innenverteidiger eine Flanke verpasste, doch dieser zielte knapp am Tor vorbei (85.).

 

Die Schlüsselsituation der Nachspielzeit wurde eingangs geschildert. Zum einen bleibt es  Schiedsrichter Schillers Geheimnis, warum er  knapp zwei Minuten über die angezeigte Zeit nachspielen ließ. Zum anderen

dürften sich auch die Unioner an die eigene Nase fassen, denen es in der Schlussphase nicht gelang genügend Bälle zu sichern und so die Spielkontrolle zu behalten.

Am kommenden Sonntag tritt der Habenhauser FV  gegen den SFL Bremerhaven an, während sich die Unioner auf das Lokalderby gegen den  Mitaufsteiger SV Hemelingen freuen, wo es eine 3:0 – Niederlage aus dem Hinspiel gutzumachen gilt. 

 

Drittes Unentschieden in Folge für Habenhausen

Spektakuläres Kellerduell bietet ein halbes Dutzend Tore


Der Habenhauser FV besaß die Möglichkeit mit einem Sieg im direkten Duell am FC Union 60 vorbeizuziehen und die Abstiegsränge zu verlassen. In einer aufregenden Begegnung konnte der Vorletzte am Ende jedoch froh sein zumindest einen Zähler eingesammelt zu haben.
Auf dem kleinen Kunstrasenplatz erwischten die Gastgeber den deutlich besseren Start. Keine fünf Minuten waren gespielt, als Chwiendacz zum 1:0 traf. Union erholte sich von dem frühen Rückstand und tratm angesichts von drei ungeschlagenen Partien am Stück, selbstbewusst auf. In der 24.Minute gelang Kumi der Ausgleichstreffer, den Raub noch vor der Pause mit dem 1:2 veredelte (37.). Besser aus den Kabinen kam erneut der HFV. Chwiendacz sorgte in Minute 56 für den neuerlichen Ausgleich. Doch die technisch mit leichten Vorteilen ausgestatteten Gästen hatten wieder eine Antwort parat. Marquard erzielte das umjubelte 2:3. Bis in die Nachspielzeit hinein verteidigten die Unioner der Vorsprung, ehe Schiedsrichter Schiller dem HFV einen Strafstoß zusprach. Kapitän Philipp Schiller vollendete aus elf Metern zum 3:3 und rettete zumindest einen Punkt.

Bei einer Niederlage hätte der HFV bereits fünf Zähler hinter Union 60 gelegen. So bleibt der Abstand bei zwei  jederzeit aufholbaren Punkten. Am Sonntag trifft Habenhausen auf die SFL Bremerhaven, während Union Mitaufsteiger Hemelingen empfängt.

 

Schiedsrichter: Sebastian Schiller (Schwachhausen) - Zuschauer: 90
Tore: 1:0 Adrian Chwiendacz (5.), 1:1 Malwin Kumi (24.), 1:2 Jakob Raub (37.), 2:2 Adrian Chwiendacz (56.), 2:3 Falk Marquard (72.), 3:3 Philipp Schiller (90+4. Foulelfmeter)


Serie  hält – Team erreicht  gegen die BTS Neustadt 1:1 (0:0) – Remis

Nach dem Remis  gegen die SAV und dem Sieg bei der LTS wollten die Unioner gegen die BTS Neustadt mit einem Heimerfolg nachlegen. Doch da ihnen, bei Chancenplus, vor dem gegnerischen Tor Geschick und Wille fehlten, trennten sich die Kontrahenten vor 70 Zuschauern, die  trotz des bescheidenen Wetters diesem Duell um den Klassenerhalt beiwohnten,  mit einem 1:1 – Remis.

Otfried Keller, 18.11.19 

 

Die Unioner  nahmen diesmal im Vergleich zur Vorwoche  drei verletzungsbedingte Veränderungen in der Startelf vor. Für Mehmet Tiras, David Haskamp und Maurice Kirsch begannen Niclas Bertram, Drissa Quattara und Cansin Cetin.  

Und man merkte eher den Roten aus der Neustadt an, dass diese aufgrund ihrer letzten guten Ergebnisse, mit Rückenwind  ins Spiel gingen.  Als Warnschuss für die Unioner klatschte ein Schuss an den Außenpfosten des von Niclas Bertram gut gehüteten Tores (5.). Anschließend übernahmen die Gastgeber das Kommando und kamen zu guten Torchancen, die ihre Angriffsspitze Robin Kalbhenn (15., 22., 24., 25.) jedoch nicht in Zählbares umwandeln konnte.

Kurz vorm Pausenpfiff des überzeugend agierenden Schiedsrichters  Allen Chen war Niclas Bertram gefordert, der einen verdeckten Schuss von der Strafraumgrenze um seinen Torpfosten drehte (43.).

In der 2. Hälfte verflachte das Spielniveau auch bei den Unionern, die sich gegen nunmehr offensiver anlaufende Gäste im Spielaufbau schwerer taten, viele Flugbälle spielten und, wenn überhaupt, zufallsartig für Torgefahr sorgten. So war es wenig  überraschend, dass die BTS mit einem gelungenen Angriff über die linke Union – Seite durch Kris-Yanik Walters zum 0:1 (60.). kam.

Der bald folgende 1:1 – Ausgleich (69.) resultierte aus einer Standardsituation. Cansin  Cetin spielte einen Eckstoß auf den am Torraum vollkommen allein  stehenden Robin Kalbhenn, der den Ball per Kopf ins BTS – Tor wuchtete.

Berichtenswertes passierte in den letzten  10 Minuten. Goalgetter Kebba Mbonge bekam nach Foulspiel die Gelb – Rote Karte, sodass die Unioner fortan in Unterzahl agierten.  Die Gäste witterten daraufhin Morgenluft, doch die Unioner fanden zurück zur Spielkultur und hatten durch Jakob Raub (82., 90.,) und den eingewechselten Lucca Biermann (88.) drei hochkarätige Chancen, die sie nicht zu nutzen wussten.

So blieb es bis zum Schlusspfiff beim 1:1, womit die Neustädter eher als die Unioner einverstanden sein konnten.

Am kommenden Sonntag tritt die BTS Neustadt gegen den SV Hemelingen an, während sich die Unioner auf ihre Auswärtspartie, erneut bei einem Tabellennachbarn, den  Habenhauser FV freuen.

union 60 – BTS Neustadt 1:1

Kalbhenn sorgt für ausgleich

 STEFAN FREYE

Bremen . Beim 1:1 (0:0)-Heimremis gegen die BTS Neustadt blieben die Kicker von Union 60 zum dritten Mal in Folge ungeschlagen – und das spricht zweifellos für eine Entwicklung beim Bremen-Liga-Aufsteiger. Es wurde allerdings auch deutlich, dass diese Entwicklung offenbar viel Zeit in Anspruch nehmen wird. „Uns fehlt noch die Kaltschnäuzigkeit“, meinte Trainer Frank Dahlenberg. Man ahnt es: Der 14. hätte das Duell mit dem 13. durchaus gewinnen können. Jedenfalls besaß der Gastgeber mehr Spielanteile und auch die größere Anzahl an Torchancen. Nachdem die BTS durch Kris-Yanik Walters das 1:0 gelungen war (60.), musste Union aber einem Rückstand hinterher laufen. Der Treffer von Robin Kalbhenn sorgte indes schon bald für den Ausgleich (69.), und auch nach der Gelb-Roten Karte gegen Kebba Mboge (81.) besaß der Gastgeber noch Chancen. „Ich bin eher unzufrieden, aber früher hätten wir dieses Spiel verloren“, so Dahlenberg.


Kleine Erfolgsserie hält  – Team gewinnt bei Leher TS mit 3:1 (2:1)

Nach dem Punktgewinn am letzten Wochenende  

gegen die SG Aumund Vegesack und einer guten Trainingswoche war man, trotz personeller Engpässe, denn gerade mal 14 fitte Spieler standen im Aufgebot, mit viel Optimismus in die Seestadt gefahren. Und dieser sollte sich vor lediglich 30 Zuschauern, nach souveräner Spielführung, durch einen 3:1 – Erfolg beim Tabellenzehnten, eindrucksvoll bestätigen. 

Otfried Keller,  10.11.19

 

Die Unioner  nahmen diesmal im Vergleich zur Vorwoche  keine Veränderung in Grundordnung und dazugehöriger Startelf unter dem Motto „never change a running system“ vor.

Es entwickelte sich sogleich ein flottes Spiel, in dem beide Seiten nach vorne spielten und so versuchten Zeichen zu setzten. Die ersten beiden Chancen waren bei den Rot – Schwarzen, die jedoch durch Robin Kalbhenn (4., knapp vorbei) und Jakob Raub (5., scheiterte am Torwart) nicht von Erfolg gekrönt waren. Kurz darauf machte es die LTS zwar besser, da Gökhan Yücel den Ball ins U60 – Tor köpfte, sich jedoch dabei im Abseits befand. Nach weiteren 20 Minuten, in denen die Unioner weitaus mehr an diesem Spiel teilnahmen, belohnten sie sich mit der 0:1 – Führung (27.), die Goalgetter Kebba Mbonge per Foulelfmeter, nachdem Niklas Isserstedt regelwidrig im Strafraum zu Fall gebracht wurde, erzielte.

Als kurz vor Ablauf der 1. Hälfte der eine oder andere wohl schon mit den Gedanken in der Pause war, fielen noch zwei Tore. Dem 1:1 – Ausgleich (43.), den Christopher Döscher per Kopf erzielte, ging eine nicht gut verteidigte Flanke von der linken Seite voraus und war zugleich in den ersten Halbzeit der zweite  Ball, den  die Gastgeber auf ´s Union – Tor  brachten. Doch schon kurz darauf stellten wache Unioner den alten Abstand wieder her. Niklas Isserstedt´s Eckstoß  fand in Falk Marquard einen dankbaren Abnehmer. Dessen Kopfball konnte zwar noch ein LTS – Feldspieler (regelwidrig) vor der Torlinie abwehren, bevor der handlungsschnelle Robin Kalbhenn den freien Ball zum 1:2 (45.) ins gegnerische Tornetz donnerte.

Die Geschichte der 2. Hälfte ist schnell erzählt. Obwohl die Unioner mit Torwart Mehmet Tiras und Spielführer David Haskamp zwei angeschlagene Spieler durch Niclas Bertram und  Cansin Cetin früh ersetzten, tat dies der Umsetzung der Zielvorgaben keinen Abbruch. Die Spielweise der LTS, immer mehr mit langen Bällen zu operieren, erleichterte die Verteidigung und es gelang weiterhin durch längere Ballbesitzzeiten nicht nur den Ball sondern auch die Gegenspieler laufen zu lassen. Während so die Gastgeber kaum in die Nähe des Union – Tores kamen, hatten die Rot – Schwarzen  durch den eingewechselten Cansin Cetin (51., Freistoß knapp vorbei) und Malwin Kumi (65., scheiterte am Torwart) weitere Erfolg versprechende Szenen.

In den letzten 20 Minuten war das Spiel dann immer wieder von beidseitigen Regelwidrigkeiten geprägt, die zu einer Vielzahl von Unterbrechungen und jeweils zwei Gelben Karten durch den geduldig auf die Akteure einredenden Schiedsrichter Claude Kenfack  führten.

Erst in der Schlussphase hatten dann die Gastgeber die eine oder andere nennenswerte Torchance. Doch sie scheiterten entweder am eingewechselten Niclas Bertram im Union – Tor, dessen emsigen Vorderleuten oder am eigenen Unvermögen, das Tor überhaupt zu treffen.

Und in der Nachspielzeit machten die Unioner verdientermaßen  alles klar. Einen Freistoß von Torre Wührmann verlängerte Robin Kalbhenn per Kopf auf den blitzschnellen Jakob Raub, der den ansonsten schwer bezwingbaren Lukas Katarius überlupfte und den Ball zum umjubelten  1:3 – Endstand ins LTS – Tor schob (90.).

Am kommenden Sonntag tritt die Leher TS  beim SV Hemelingen an, während sich die Unioner auf ihre Heimpartie gegen den BTS Neustadt freuen, den sie zuletzt im Lottopokal mit 2:1 bezwingen konnten.

Niederlage verhagelt Herbstball

Leher TS verliert in der Bremen-Liga mit 1:3 gegen FC Union 60

 

BREMERHAVEN. Die „Dritte Halbzeit“ beim vereinseigenen Herbstball der Leher Turnerschaft fiel auf der Tanzfläche wohl etwas gedämpfter aus. Ein Grund dafür könnte die nicht eingeplante 1:3 (1:2)- Heimniederlage der 1. Herrenmannschaft in der Bremen-Liga-Partie gegen den Tabellenvierzehnten FC Union 60 sein. Die Kicker von Dennis Ley fanden nur sporadisch zu ihrer Normalform und hatten sich den Tag sicher ganz anders vorgestellt.

Es war einfach nicht der Tag der Speckenbütteler, welche in weiten Teilen fahrig wirkten und sich auf viele Nickeligkeiten einließen. Die Konzentration ging flöten. Die Gäste vom Bremer Jürgensdeich hatten sich hingegen etwas ausgerechnet, um endlich wieder ein Erfolgserlebnis zu haben. Mit festem Willen sollte unbedingt ein Sieg her. Und als Fabio Matos Campota das Bein gegen einen Unioner stehen ließ und der Elfmeterpfiff nicht ausblieb, war es Kebba Mboge (25.) der zur Gäste-Führung traf.

Die Leher Struktur ging weiter bergab, während es auf dem Feld unruhig mit vielen Unterbrechungen blieb. Ein Kopfballtreffer von Christopher Döscher (43.) zum Ausgleich beruhigte die Nerven nur kurz. Die Nachspielzeit zur Pause lief, als LTS-Keeper Lukas Katarius einen Ball parierte, doch das nicht festgemachte Spielgerät landete bei Robin Kalbhenn, der zum 1:2 (45.+4) einsandte. Nach dem Seitenwechsel blieb es trotz Mahnung von Ley bei der unruhigen Spielweise. Druck konnte nur selten aufgebaut werden und ein Konter in der 95. Minute zum 1:3 durch Jakob Raub besiegelte schließlich diese unnötige Niederlage und den schweren Gang zum Vereinsball. (otpau)
Schiedsrichter: Claude Kenfack
Tore: 0:1 Kebba Mboge (24. Foulelfmeter), 1:1 Christopher Döscher (43.), 1:2 Robin Kalbhenn (45.), 1:3 Jakob Raub (90.)


Es hätte mehr sein können  – Team trennt sich von SAV mit 1:1 (0:1)

Bei mildem Herbstwetter fanden sich 70 Zuschauer am Kunstrasenplatz in der Pauliner Marsch ein und sahen ein für die Unioner hochverdientes 1:1 – Remis. Die Gastgeber hatten wohl die richtigen Schlüsse aus der Niederlagenserie gegen das eine oder andere hochgehandelte Team gezogen und sowohl vor allem taktisch als auch personell zielführende Veränderungen vorgenommen.  

Otfried Keller, 03.11.19

Die Unioner  nahmen im Vergleich zum 2:7  in der Vorwoche  zwei Veränderungen vor, indem für Aaron Gallinger und  Ranko Popovic die Spieler Robin Kalbhenn und David Haskamp in die Startelf rückten.

Und besonders der gut aufgelegte Kapitän David Haskamp organisierte mit ruhiger Hand die Defensive, spielte überlegt die Bälle raus und schonte in Zweikämpfen weder sich und seine Gegenspieler. Ehe sich die Unioner so Recht gefunden hatten, lagen sie zurück. Nach gegnerischem Einwurf ließ ihr zentraler defensiver Mittelfeldspieler seinen Gegenspieler Mirko Jankowski Richtung Strafraum gewähren, der fackelte ohne Gegnerdruck nicht lange und zog aus 26 m  unhaltbar  zum 0:1 (7.)  ab.  Damit schienen jedoch die Gäste ein wenig ihr Pulver verschossen zu haben. Sie liefen etwas tiefer an und hatten lediglich bei einigen Standards ihre besten Situationen.  Doch die Unioner verteidigten diese mit Glück und Geschick und versuchten ihrerseits, oft mit zu wenig Geduld, vor allem über die Außenbahnen Torchancen zu generieren. Und davon gab es durch Jakob Raub (13. Fußabwehr TW), Falk Marquard (43., Kopfball Torlatte) und Maurice Kirsch (45., knapp drüber) bis zum Halbzeitpfiff des Bremerhavener Schiedsrichters Denis Eva, der hin und wieder nicht mit dem gleichen Maß urteilte, drei hochkarätige.

Die Unioner starteten mit Wucht in die 2. Halbzeit und belohnten sich mit einem sehenswerten Ausgleichstor. Niklas Isserstedt hatte Kebba Mbonge in die Tiefe geschickt, dieser hart und flach nach innen gespielt, der eingewechselte Niclas Betram an der Fußabwehr des Torwarts gescheitert und Maurice Kirsch den abprallenden Ball von der Strafraumgrenze zum umjubelten 1:1 – Ausgleich verwandelt (52.).

Anschließend entwickelte sich zwar ein spannendes, jedoch nicht so recht ansehnliches Spiel, da die Bremen – Norder viel mit langen Bällen agierten, die Unioner sich mehr  und mehr von ihrem  Kurzpassspiel abbringen ließen und sich  dieser Spielweise anpassten.

Einer der SAV - Flugbälle führte dann zu einem Strafstoß für die Gäste. Mehmet Tiras lief mit Tempo einem verlängerten Ball entgegen, traf zwar an Strafraumgrenze den Ball, stieß jedoch auch gleichzeitig mit einem  Gegenspieler zusammen, was Schiedsrichter Eva als Foulspiel und mit  einer Gelben Karte ahndete.    

Diese Chance zur erneuten Führung ließ jedoch der ansonsten treffsichere Abdullah Basdas liegen, als er, zum Glück für die Gastgeber, lediglich die Latte  ihres Tores traf (76.). In den abschießenden gut 15 Minuten schienen  beide Teams nicht mehr so Recht ins Risiko gehen zu wollen.  Die Unioner und die Bremen Norder blieben in ihren gefestigten Grundordnungen und  beide Abwehrreihen hatten, die jeweils hin und wieder vor ihren Toren auftauchenden Offensivspieler des Kontrahenten, recht gut im Griff.

Die für die letzten  10 Minuten vorgenommenen positionsgetreuen Hereinnahmen von Drissa Quattara und Cansin Cetin  brachten zwar frischen Wind ins Union – Spiel, änderten aber nichts mehr am hochverdienten Remis für die Rot – Schwarzen.  

Während die SAV am kommenden Samstag den SV Hemelingen empfängt freuen sich die Unioner nunmehr auf ihre dritte Auswärtsbegegnung in Bremerhaven, diesmal beim Tabellenzehnten Leher TS an der Honholdstraße, wo sie in einem Spiel auf Augenhöhe nachlegen wollen.

 

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U60 - SAV
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Hohe Niederlage beim Liga – Primus  – Team unterliegt  dem  FC Oberneuland  mit 7:2 (2:1)

 uDie letzten Ligaspiele verliefen für die Unioner gegen Teams aus dem oberen Drittel (Brinkum, Blumenthal, Schwachhausen, Bremer SV)  nahezu nach demselben Muster. Entweder konnte ihr Spiel vor allem in der 2. Halbzeit, so wie vor einer Woche gegen den Bremer SV (1:3) oder lediglich in der 1. Halbzeit, wie eben am Freitagabend beim FC Oberneuland (2:7), gefallen. So leisteten die Unioner gegen diese Topteams der Bremen – Liga einen großen Aufwand, ohne sich dafür auch nur mit einem Punkt belohnen zu können. Bleibt zu hoffen, dass sie für die drei letzten Hinrundenspiele gegen SAV, BTS und beim LTS aus der Niederlagenserie  die richtigen Schlüsse ziehen und so alsbald in die Erfolgsspur zurückkehren. 

                                                                                                        Otfried Keller, 25.10.19

  

Frank Dahlenberg und sein Trainerteam nahmen im Vergleich zum 1:3 beim Bremer SV  in der Vorwoche  zwei Veränderungen vor, indem für  Lucca Biermann und Robin Kalbhenn,  Aaron Gallinger und Kebba Mbonge in die Startelf rückte. Und das Spiel begann vor 100 Zuschauern auf dem gepflegten Rasen des FCO – Stadions, wie es aus Sicht der Männer aus der Pauliner Marsch nicht beginnen sollte – nach knapp einer Viertelstunde lag der Spitzenreiter mit 2:0 vorne, weil die Union – Defensive sowohl nach einem Eckstoß (1:0, Karam Han, 5.) als auch bei einem Distanzschuss (2:0, Lars Tyca, 13.) unaufmerksam war und  wohl noch nicht so recht die besonderen Herausforderungen eines Flutlichtspiels beim Liga – Primus angenommen hatte.

Kurz darauf hatten sie zudem noch Glück, als ein Schuss eines FCO – Akteurs an der Torlatte, des von Mehmet Tiras gehüteten Tores klatschte (15.).  Im Weiteren dominierten die Gastgeber zwar diese Partie, konnten jedoch gegen immer besser gegen den Ball spielende Unioner wenig ausrichten, die sich dann sogar mit dem Anschlusstreffer belohnten.

Nach einem Eckstoß von Niklas Isserstedt und Ablage von Falk Marquard fasste sich Aaron Gallinger ein Herz, umkurvte halblinks noch einen Gegenspieler und knallte den Ball ins kurze Toreck´, des bis dahin wenig beschäftigten Jonas Horsch, zum 2:1 (29.).

Kurz vor dem Halbzeitpfiff, des aufmerksamen Schiedsrichters Sercan Yücel, zeichnete sich auf Union - Seite Mehmet Tiras aus, der einen Schuss aus Nahdistanz entschärfte.

Die zweite Halbzeit begann wie die erste, nämlich mit einem Treffer des  FCO; der Dresdener Neuzugang Tom Keil hatte zum 3:1 (51.) getroffen. Auch darauf fanden die Unioner gleich eine Antwort. Malwin Kumi startete aus der eigenen Hälfte einen fulminanten Tempolauf, überließ dem mitgelaufenen  Kebba Mbongo den Ball, der das Spielgerät per Flachschuss im FCO – Tor zum 3:2 - Anschlusstreffer (60.) unterbrachte.

Dieser Treffer beflügelte jedoch nicht das Spiel der Rot – Schwarzen sondern eher das der Gastgeber. Innerhalb von 7 Minuten stellt erneut Tom Keil, mit zwei Treffern, auf 5:2 (62., 68.) Damit war dieses Spiel quasi entschieden und nach hinten heraus ergaben sich die Unioner ohne große Gegenwehr ihrem Schicksal.  Daniel Block (76.) und Amadou Sarr (90.) erzielten noch zwei weitere Treffer zum 7:2 – Endstand.

 

Während der FCO am kommenden Sonntag beim Tabellensiebten SV Hemelingen amtritt, freuen sich die Unioner auf ihre Heimpartie gegen den Tabellenachten SG Aumund – Vegesack, die zuletzt den ebenfalls um den Klassenerhalt kämpfenden Habenhauser FV mit 6:1 überfuhren. 

FC Oberneuland schießt sieben Tore

STEFAN FREYE

Bremen. Das war deutlich: Die Fußballer des FC Oberneuland haben ihr Bremen-Liga-Heimspiel gegen den FC Union 60 mit 7:2 (2:1) gewonnen. „Das wird heute zweistellig“, hatten die Spieler des Tabellenführers zuvor an der Wurstbude gemutmaßt.

 

Tatsächlich setzte sich der Gastgeber frühzeitig auf 2:0 ab. Bemerkenswert allerdings, wie sich Union anschließend präsentierte. Der Gast suchte den Weg nach vorn, nicht oft, aber konsequent. Nach einer Ecke gelang Aaron Gallinger prompt der Anschlusstreffer. Für Spannung sorgte das Tor aber nicht unbedingt. Denn in der Folge schien Union dann doch ein wenig Angst vor der eigenen Courage zu bekommen. Weil er nun tief stand, lud der Gast den FCO quasi ein zum Powerplay. Die Treffer von Neuzugang Tom Keil sorgten denn auch frühzeitig für klare Verhältnisse. So richtig in Fahrt kam der Spitzenreiter, als die Kräfte beim Gast nachließen.

 

 

Die Torfolge: 1:0 Han (5.), 2:0 Tyca (13.), 2:1 Gallinger (28.), 3:1 Keil (50.), 3:2 Mboge (60.), 4:2 Keil (60.), 5:2 Keil (66.), 6:2 Block (74.), 7:2 Sarr (90.).


Unioner kommen erst 2. Hälfte in Schwung – Team unterliegt  gegen den  Bremer SV mit 1:3 (0:2)

Die Unioner hatten sich gegen den amtierenden Meister vorgenommen, nach vier nicht erfolgreichen Spielen,  mal wieder zu punkten, zumal man auf dem heimischen Kunstrasen vor 60 Zuschauern das Heimrecht ausübte. Doch da man die 1. Hälfte noch verschlafen hatte und erst in der 2. Hälfte in Schwung kam, nahmen die Gäste beim 1:3 die drei  Punkte mit zum Panzenberg 

Otfried Keller, 20.10.19   

  

Frank Dahlenberg und sein Trainerteam nahmen im Vergleich zum 0:2 in der Vorwoche  eine Veränderung vor, indem für Aaron Gallinger, Jakob Raub in die Startelf rückte.

In  der 1. Hälfte machten es tief und kompakt stehende Unioner dem BSV viel zu einfach, welche immer wieder von hinten anschoben und mit Diagonalbällen die Union – Defensive aushebelten. Das 0:1 wurde über die linke Seite der Unioner vorbereitet und vom quierligen Alexander Arnhold vollendet (6.). Und das 0:2 lief über die rechte Seite der Unioner und wurde von Yagmur Morata abgeschlossen (29.). Zwischendurch drängten die Unioner noch mal auf den Ausgleich, als drei Eckstöße in Folge mit anschließenden Distanzschüssen von Torre Wührmann, die jedoch allesamt ihr Ziel verfehlten, für etwas Aufregung bei den Gästen sorgten.

Vor dem Halbzeitpfiff des aufmerksamen Schiedsrichters Karsten Meyer hatte dann der BSV noch mal zwei aussichtsreiche Situationen vor dem Union – Tor, die jedoch letztendlich von Mehmet Tiras im Union – Tor  pariert wurden.

In der 2. Hälfte änderte sich das Bild, da die Unioner sowohl personell als auch taktisch umstellten. Jetzt bestimmten sie zunehmend dieses Spiel, denn sie spielten nicht nur gefällig gegen den Ball sondern initiierten zunehmend kluge Angriffe über ihre Spitzen Jakob Raub und Kebba Mbong, die vor allem durch den eingewechselten Aaron Gallinger sinnvoll unterstützt wurden. Diese offensivere Spielweise öffnete für den BSV Räume zum Kontern und so hieß es, nach einem Treffer, des, für den verletzten Yagmur Horata (Gute Besserung!) eingewechselten Kristian Lee-Him, erst mal 0:3 (70.). Doch auch dieser Gegentreffer verdarb den Unionern nicht die Spiellaune. Nach guten Freistoßchancen durch Niklas Isserstedt (71.) und Aaron Gallinger (77.) erzielte Jakob Raub, der sich, nach Zuspiel von Niklas Isserstedt, gegen seinen Gegenspieler am Strafraum durchsetzte, den 1:3 (86.) Endstand.

Während der BSV den SV Hemelingen empfängt, freuen sich die Unioner auf ihre Partie beim Meisterschaftsfavoriten FC Oberneuland, in der sie am Freitagabend für eine Überraschung sorgen wollen. 

Schlusslicht agiert zu ängstlich 

STEFAN FREYE

Bremen. Die Fußballer des FC Union 60 kassierten eine verdiente 1:3 (0:2)-Heimniederlage gegen den amtierenden Meister. „Wir haben mehr Fehler gemacht“, meinte ihr Trainer Frank Dahlenberg. Er ärgerte sich zudem über eine erste Halbzeit, in der sein Team „zu ängstlich“ agiert habe. Vor dem Wechsel war der BSV deutlich überlegen aufgetreten und relativ leicht zu den Treffern von Maxwell Appiah (6.) und Yagmur Horata (30.) gekommen. Erst im zweiten Durchgang traute sich das Schlusslicht mehr zu und kam dabei auch zu einigen Möglichkeiten. Der Konter von Kristian Franklin Lee-Him beendete allerdings die Hoffnungen des Gastgebers (71.). Immerhin: Union kam durch Jakob Raub noch zum verdienten Ehrentreffer (86.).


Beim Tabellenzweiten TuS Schwachhausen gut verkauft  –  dennoch  mit 2:0 (1:0) unterlegen

Gerade mal 16 fitte Spieler, darunter die beiden leicht angeschlagenen Jakob Raub und Kebba Mbonge, standen dem Trainerteam um Frank Dahlenberg an der Konrad - Adenauer - Allee zur Verfügung. Diese setzten vor 40 Zuschauern ihren Matchplan mit vielen tollen defensiven und offensiven Momenten auf dem gepflegten Rasen  gut um, indem sie hinten wenig zuließen und sich vorne eine Vielzahl von Torchancen erspielten. Gegen clevere Gastgebeber zogen sie jedoch den Kürzeren und kehrten mit einer 0:2 Niederlage in die Pauliner Marsch zurück. 

Otfried Keller, 13.10.19

 

Vor dem Anpfiff  war man bei den Unionern verwundert, dass sich die Verantwortlichen des TuS Schwachhausen außerstande sahen, sich an der Schweigeminute zugunsten der Opfer des antisemitischen Terroranschlags von Halle zu beteiligen, die Makkabi Deutschland (Dachverband jüdischer Sportvereine) angeregt und vom Bremer Fußballverband unterstützt wurde. So spielten allein die Unioner in Trauerflor und der Anpfiff erfolgte pünktlich um 13:00 Uhr.  

Der Sekundenzeiger einer Uhr hatte noch nicht einmal drei Umdrehungen gemacht, da lag der Ball schon im Union – Tor. Ein einfacher Ballverlust im Mittelfeld, ein daraufhin aus 20m frei zum Abschluss kommender TuS – Angreifer und ein vom Union Torwart Mehmet Tiras nach vorne parierter Ball, kam zum frei stehenden Hermann Mulweme, der keine Mühe hatte zum 1:0 (3.) einzuschieben. Anschließend entwickelte sich ein Spiel zwischen tief und eng stehenden Gästen und mit viel Ballbesitz agierenden Gastgebern, in dem beide Teams zu einer Vielzahl von Chancen kamen.

Insbesondere der im rechten Mittelfeld aufgebotenen Maurice Kirsch nutzte seinen Raum mit tiefen Läufen, wobei der zweimal am gegnerischen Torwart scheiterte (15., 19.) und einmal in aussichtsreicher Position den Ball am Strafraum vertändelte. Des Weiteren verfehlte  Falk Marquard per Kopf,  nach Freistoßflanke von Aaron Galllinger (30.), knapp das gegnerische Tor  und vor dem Pausenpfiff des souveränen Schiedsrichters Christopher de Vries, scheiterte noch Robin Kalbhenn im Eins – gegen – Eins am TuS – Torwart.

Doch auch die Gastgeber vergaben gute Chancen, als sie zweimal in  Mehmet Tiras ihren Meister fanden, einmal den Ball freistehend über das U60 – Tor setzten und kurz vor der Pause Neil Bertram mit einer tollkühnen Kopfballabwehr einen 2. Treffer verhinderte.

 

Nach der Halbzeitpause blieb bei den Unionern erst mal alles beim Alten. Dagegen nahm TuS – Trainer Benjamin Eta nicht nur den ersten Spielerwechsel vor sondern stellte auch die Spielweise des Tabellenzweiten um, womit er das Flügelspiel des TuS verstärken wollte.

Die Unioner verstanden es, sich schnell auf die veränderte Spielweise einzustellen und nahmen das Spiel darüber hinaus  mehr und mehr selbst in die Hand, ohne jedoch gegen die aufmerksame Defensive des TuS zu hochkarätigen Torchancen, mit Ausnahme von Robin Kalbhenn (69.),  zu kommen.

In diese Offensivbemühungen hinein stellten die Gastgeber über die linke Union – Seite,  per  Flanke auf den einlaufenden Hermann Mulweme, auf 2:0 (75.).  Dieses  Tor sollte das Union - Spiel eher lähmen  und dem TuS die Dominanz zurück geben, womit es den Unionern trotz der Einwechslung von Cansin Cetin, Nico Eichhorn und Faik Schubart nicht mehr gelang, den Bock umzustoßen.

Während der TuS Schwachhausen am kommenden Sonntag  beim  SV Hemelingen antritt,  freuen sich die Unioner auf ihre Partie gegen den amtierenden Meister und Tabellensechsten Bremer SV, in der  das Team alles daran setzen wird, nach vier Niederlagen in Folge, wieder zu punkten. 

 

Neunter Saisonsieg für Schwachhausen

TuS folgt Oberneuland auf Schritt und Tritt

 

Der TuS Schwachhausen bleibt auf eigener Anlage eine Macht. Auch das fünfte Heimspiel entschied der Tabellenzweite für sich. Dabei verkaufte sich das glücklose Schlusslicht Union 60 durchaus teuer.
TuS Schwachhausen – FC Union60 2:0 (1:0)
Es dauerte keine 180 Sekunden, ehe die Platzherren bereits in Führung lagen. Wieder einmal sorgte Torjäger Mulweme für das 1:0. Die Unioner verkrafteten den Fehlstart und fanden besser in die Partie hinein. Sie gewannen an Spielanteilen und setzten auch offensiv durchaus Akzente. Beim Aufsteiger fehlte jedoch die Konsequenz am Abschluss. Effektiver zeigte sich der TuS in Person von Herman Mulweme. Der Vollstecker erzielte eine knappe Viertelstunde vor Schluss das 2:0 und tütete mit seinem zehnten Saisontor den Dreier ein.
Mit überragenden 27 Punkten aus zehn Spielen bleibt Schwachhausen erster Oberneuland-Verfolger. Nur zehn Tore trennen den TuS, der nun vor dem schwierigen Gastspiel in Hemelingen steht, von der Tabellenspitze. Union hat trotz ansprechender Leistungen nur fünf Punkte auf dem Konto und ist Inhaber der roten Laterne. In einer Woche steht der Heimauftritt gegen den Bremer SV auf dem Programm.
 Schiedsrichter: Christopher de Vries (Komet Arsten) - Zuschauer: 50 .
Tore: 1:0 Kinika Herman Mulweme (3.), 2:0 Kinika Herman Mulweme (75.)


60 gute Minuten sind zu wenig – Team unterliegt  beim Blumenthaler SV mit 4:1 (1:0)

An diesem sonnigen Herbstnachmittag hatten sich die Unioner in den neuen weißen Trikots ihres  Sponsors „1980 Real Estate“ am Burgwall  einiges vorgenommen. Nach der 3:4 – Niederlage im Punktspiel am letzten Sonntag ging´s nun im Lotto – Pokal – Achtelfinale um Hop oder Top. Nachdem sie den knapp 100 Zuschauern 60 Minuten lang ein Spiel auf Augenhöhe zeigten und sich mit dem 1:1 – Zwischenstand belohnten, hatten sie dem Blumenthaler SV nach dessen Doppelschlag zum 2:1 und 3:1  zu wenig entgegenzusetzen, woraufhin sie letztendlich gegen effektive  Bremen – Norder mit 4:1 den Kürzeren zogen. 

Otfried Keller, 05.10.19 

 

Frank Dahlenberg und sein Trainerteam nahmen im Vergleich zum 3:4 in der Vorwoche  drei Veränderungen in der Startelf vor, indem für Mehmet Tiras, Nico Eichhorn und Kebba Mboge die Akteure Mo Yagmur, Lucca Biermann und Robin Kalbhenn  aufliefen.

Und die „weißen“ Jungs aus der Pauliner Marsch hatten sich  auf  dem weiten Geläuf des Burgwallstadions erst mal gegen selbstbewusst auftretende  Gastgeber frei zu schwimmen. Gut, aus Sicht der Unioner,  dass ein BSV – Spieler freistehend weit über das von Mo Yagmur gehütete Tor zielte (12.) kurz darauf eben Mo eine ebensolche Chance hervorragend parierte (15.). 

Im weiteren Verlauf kamen die Unioner mehr und mehr ins Umschaltspiel und hatten durch Lucca Biermann (22.), nach Zuspiel von Neil Bertram,  und den eingewechselten Malwin Kumi (34.), nach Kombination über Lucca Biermann und Robin Kalbhenn, gute Einschusschancen, die jedoch nicht den Weg ins Tor fanden.

Besser machte  es dann der BSV  durch  den 19 – Jährigen Mahdi Matar, der, nach Fehlpass eines Union – Außenverteidigers, plötzlich allein vor Mo Yagmur auftauchte und diesem beim 1:0 (34.) keine Chance ließ.

In der Folge verschaffte dies Tor nicht etwa den Gastgebern mehr Sicherheit und Dominanz sondern die Unioner nahmen sichtlich das Heft in ihre  Hand und hatten durch Malwin Kumi eine gute Ausgleichschance, der jedoch am guten BSV – Keeper Jascha Tiemann scheiterte.

Dieses druckvolle Offensivspiel setzten die Unioner auch nach der Halbzeitpause fort und belohnten sich unmittelbar durch Robin Kalbhenn, nach Zuspiel von Malwin Kumi, mit dem 1:1 – Ausgleichstreffer (49.). Weitere hochkarätige Chancen vergaben die Jungs aus der Pauliner Marsch, als im  BSV -  Strafraum Schüsse immer wieder geblockt wurden (50.) und kurz darauf  Lucca Biermann, eine Flanke von Robin Kalbhenn, freistehend knapp neben das Tor köpfte.

Im Gegensatz dazu zeigte sich der Blumenthaler SV einfach effektiver. Ein schneller Konter über die linke Union – Seite brachte Sebastian Kurkiewicz in Postition, dessen Schuss von einem Union – Innenverteidiger  zum 2:1 abgfälscht wurde (66.). Drei Minuten später erhöhte Malte Tietze mit feiner Einzelleistung, gegen noch desorientierte Unioner, auf 3:1.

Als die Unioner ihre Spielweise für einen offensiven Endspurt umstellen wollten, wurde unglücklicherweise einer ihrer   Außenverteidiger durch ein überhartes Einsteigen eines Gegenspielers verletzt und die „Weißen“ hatten, da ihr Wechselkontingent bereits erschöpft war, dieses Spiel in Unterzahl zu beenden. Jonathan B. Simba sorgte für den  4:1 (77.) – Endstand.

Am kommenden Wochenende geht dann der Ligabetrieb weiter.

Während der BSV den SV Hemelingen empfängt freuen sich die Unioner auf ihre Partie beim starken Tabellenzweiten TuS Schwachhausen, wo mittlerweile mit Berkan Yildirim, Muhammed Kaya, Melvin Sodji, Ole Littke und zuletzt Hannes Busch auch einige Ex – Unioner ihre Fußballschuhe schnüren.   

Madi Matar (rot) vs. Ranko Popovic , Bild: Christian Kosak
Madi Matar (rot) vs. Ranko Popovic , Bild: Christian Kosak

Wackeliger Viertelfinaleinzug

Blumenthaler SV legt Hebel gegen den FC Union 60 aber noch um und siegt mit 4:1

 

 Das Ergebnis eines Fußballspiels spricht nicht immer für sich. Deutlich mit 4:1 besiegte Fußball-Bremen-Ligist Blumenthaler SV zwar den Klassengefährten FC Union 60 und erreichte damit das Lottopokal-Viertelfinale. Doch der Erfolg stand in der Anfangsphase der zweiten Halbzeit auf der Kippe. Das räumte auch BSV-Trainer Denis Spitzer ein, der 90 Minuten lang in einer umgekrempelten Abwehrformation für Ordnung sorgen musste.

In der Tabelle der Bremen-Liga bildet der Neuling vom Jürgensdeich das Schlusslicht. Doch wie schon in der Woche zuvor bei der 3:4-Niederlage im Meisterschaftsspiel gegen den Tabellenvierten Blumenthaler SV mischte die Mannschaft von Trainer Frank Dahlenberg am Sonnabend auch im Burgwall-Stadion munter mit. Und demonstrierte, dass ihr schnelles Umschaltspiel selbst die Platzhirsche der Liga in Verlegenheit bringen kann. Dahlenberg nach dem Schlusspfiff: „Wir haben Blumenthal in der zweiten Halbzeit stark gefordert.“

Wohl wahr, denn als Unions Mittelstürmer Robin Kalbhenn eine Unaufmerksamkeit in der Abwehr der Gastgeber gedankenschnell ausnutzte und in der 49. Minute den Ausgleich zum 1:1 erzielte, drohte die Partie zu kippen. Vor allem deshalb, weil die Gäste ihre abwartende Haltung aufgaben, das Offensivspiel verstärkten und die Entscheidung zu ihren Gunsten suchten. Und hätte der in der 65. Minute eingewechselte Kebba Mboge den Ball nicht Zentimeter neben den rechten Pfosten, sondern ins Netz des Blumenthaler Tores befördert, wäre die Pokalüberraschung in Reichweite gewesen. Denis Spitzer nach dem Schlusspfiff selbstkritisch: „So hätten wir Union nicht ins Spiel kommen lassen dürfen.“

Dazu wäre es wohl auch gar nicht gekommen, wären die Nordbremer im ersten Durchgang deutlicher als mit 1:0 in Führung gegangen, die Mahdi Matar nach klugem Zuspiel von Jonathan Bondombe-Sima mit einem platzierten Schuss erzielte (34.). Das erste Tor des Favoriten lag freilich schon in der siebten Minute in der Luft. Doch Sturmspitze Vinzenz van Koll jagte den Ball aus drei Metern über die Querlatte. Nur sechs Minuten später scheiterte er an Unions Keeper Mohamet Yagmur. Kurz darauf verfehlten Andi Marks Ramirez (22.) und Jonathan Bondombe-Simba nur knapp das Union-Gehäuse (25.)

Verfasser: Klaus Grunewald


Starke Mentalität wird nicht belohnt – Team unterliegt  dem Blumenthaler SV mit 3:4 (2:2)

Der herbstliche Dauerregen führte am Sonntagnachmittag  dazu, dass die Unioner erstmalig nicht auf ihrem gepflegten Hauptplatz spielen konnten, sondern auf ihren Trainingsplatz, einem Kunstrasen, auswichen.

Hier boten sie dem Tabellenvierten, dem Blumenthaler SV, lange Zeit Paroli, bis sie sich nach 90 Minuten mit 3:4, auch aufgrund zweier nicht einfach zu verteidigender  Standards, geschlagen gaben. 

Otfried Keller, 30.09.19

 

 

 

 

 

Frank Dahlenberg und sein Trainerteam nahmen im Vergleich zur 0:1– Niederlage  gegen den  SC Borgfeld  zwei Veränderungen in der Startelf vor, indem für Torre Wührmann und Malwin Kumi die Akteure Aaron Gallinger und Falk Marquard begannen.

Und ehe wohl alle 50 Zuschauer anwesend waren, führten die Unioner, nach Foulspiel an Kebba Mboge und eiskalt verwandeltem Strafstoß durch Aaron Gallinger, mit 1:0 (3.).

Wie schon in Geestemünde und gegen Brinkum, als die Rot – Schwarzen ebenfalls schnell in Führung lagen, sollte der Gast kurze Zeit später egalisieren. Nach Freistoßflanke aus dem linken Halbfeld gelang Sebastian Kurkiewicz per spektakulärem  Seitfallzieher das 1:1 (7.).

Obwohl die Unioner im Mitteldrittel kompakt und lauffreudig gegen den Ball verteidigten und auf Ballgewinne mit anschließenden Umschaltaktionen lauerten, schafften es die Gäste hin und wieder, sich über ihre schnellen Außen Richtung Union – Tor durchzuspielen. So auch in Minute 25,  als daraufhin  ein Union – Innenverteidiger am Elfmeterpunkt noch einen Schuss abblocken konnte, der Nachschuss vom 19 – Jährigen Mahdi Matar jedoch zum 1:2 (25.) im Union – Tor landete.

Trotz des Rückstands blieben die Unioner  ihrer disziplinierten Spielweise treu und belohnten sich noch vor der Pause mit dem 2:2 – Ausgleich. Drissa Quattara hatte im zentralen Mittelfeld einen Ball erobert und perfekt den einlaufenden Niklas Isserstedt bedient, der allein vor BSV – Torwart Jascha Tiemann, diesen zum sehenswerten 2:2 - Ausgleich (39.) überlupfte.

Die Geschichte der 2. Halbzeit ist schnell erzählt. Der BSV – Trainer Denis Spitzer bewies in den ersten 15 Minuten viel Geschick und zog gleich alle drei Wechselmöglichkeiten, in dem er Mario Vukoja, Vinzenz van Koll und Mola Lamine Khan ins Spiel brachte.  Die beiden letzteren erzielten  innerhalb von vier Minuten die Treffer zum 2:3 (direkt verwandelter Eckstoß, 69.) und zum 2:4 (Eins – gegen Eins gegen Mehmet Tiras, 72.). 

Obwohl sich das Spielgeschehen anschließend mehr und mehr in die BSV – Hälfte verlagerte, schafften es die Unioner nicht, abgesehen von Abschlüssen durch Jakob Raub (75.) und dem eingewechselten Robin Kalbhenn (85.), die beide in Jascha Tiemann ihren Meister fanden, die Torabstand noch mal zu verkürzen.

Erst in der Nachspielzeit  konnte Robin, nach Zuspiel vom eingewechselten Maurice Kirsch,  entschlossen zum 3:4 (90.) einnetzen, womit er in den  beiden verbleibenden Spielminuten noch mal Spannung in die Partie brachte, jedoch den Unionern der Ausgleichstreffer nicht mehr vergönnt war.

 

Am kommenden Wochenende macht die Liga erst mal eine Pause, da das Achtelfinale um den Bremer Lottopokal ansteht.  Hier führte das Los erneut die gestrigen Kontrahenten, diesmal am Samstag am Burgwall, zusammen.

Auch in dieses Spiel dürften die Unioner als Außenseiter gehen, doch mit der gestern gezeigten Mentalität wollen sie nochmals dem BSV alles abverlangen, um selbst  ins Viertelfinale zu gelangen. 

Bild: Frank Thomas Koch
Bild: Frank Thomas Koch

Spitzer wechselt zwei Torschützen ein

Blumenthaler SV behauptet sich beim Aufsteiger FC Union60 nach einem zähen Ringen mit 4:3

 

Blumenthal. „Mach nicht wieder so ein hohes Ding“, ordnete Gerrit Becker, der Co-Trainer des Blumenthaler SV, in der 69. Minute Mola Lamine Khan bei einem Eckball an. Dieser tat in der Partie der Fußball-Bremen-Liga beim Vorletzten FC Union 60 wie geheißen und beförderte den Ball von der linken Seite zum immens wichtigen 3:2 direkt ins Netz. Am Ende landeten Nordbremer einen 4:3-Pflichtsieg und bleiben den Spitzenteams auf den Fersen.

Den besseren Start erwischte der Aufsteiger. Andi Marks Ramirez stützte sich bereits nach 120 Sekunden derart auf der Schulter des Ex-Blumenthalers Kebba Mboge ab, dass Referee Ralf Iwanowski gar nichts anderes übrig blieb, als auf den Elfmeterpunkt zu zeigen. Aaron Gallinger ließ sich die dicke Chance zum 1:0 für den Außenseiter nicht entgehen. Der Gast glich ebenfalls nach einer ruhenden Situation zum 1:1 aus (8.). Nach einem Freistoß von Mahdi Matar egalisierte Sebastian Kurkiewicz mit einer Mischung aus Fallrück- und Seitfallzieher spektakulär zum 1:1. Die Nordbremer ließen daraufhin durchaus geschickt das Leder durch die eigenen Reihen laufen, verpassten aber immer wieder den Abschluss. So auch nach 24 Minuten, als der gut positionierte Mahdi Matar unbedingt noch auf Sebastian Kurkiewicz abspielen wollte. „Gut, dass die den Ball ins Tor tragen wollen“, atmete FC-Co-Trainer Otfried Keller auf.

Kurz darauf zappelte das Spielgerät aber doch erneut im Union-Netz. Nachdem Mahdi Matar noch geblockt worden war, sprang der Ball vor die Füße von Malte Tietze, der ohne Mühe zum 2:1 vollstreckte (26.). „Haltet das Tempo aber weiter hoch“, animierte Blumenthals Coach Denis Spitzer seine Schützlinge. Diese schalteten aber sofort wieder einen Gang runter. „Wir wollten dem Gegner natürlich nach dem 2:1 nicht ins offene Messer laufen, waren aber dabei zu passiv“, räumte Spitzer ein. Diese Spielweise rächte sich sechs Minuten vor der Pause. Nach einem Traumpass von Drissa Quattara tauchte Niklas Isserstedt völlig blank vor BSV-Keeper Jascha Tiemann auf und überlupfte ihn zum 2:2. Sebastian Kurkiewicz war nach einer schönen Vorleistung von Malte Tietze so überrascht über die klare Möglichkeit, dass er den Ball nicht richtig traf und kurz vor der Pause das 3:2 vergab.

Jascha Tiemann entschärfte vier Minuten nach Wiederbeginn einen Schuss von Jakob Raub nach tollem Doppelpass mit Drissa Quattara. Die Gastgeber traten nicht wie ein typischer Vorletzter auf. „Wir haben immer wieder spielerische Lösungen gesucht“, bestätigte Unions Übungsleiter Frank Dahlenberg. Seine Mannen versuchten es gerade in den zweiten 45 Minuten auch mal aus größerer Entfernung, weil Jascha Tiemann gerne mal weit vor dem Kasten stand. „Irgendwann rutscht da mal einer rein“, war sich Dahlenberg während der Begegnung ganz sicher. Doch Tiemann ließ sich nicht überrumpeln.

Nachdem Mola Khan das eingangs erwähnte 3:2 besorgt hatte, traf mit Vinzenz van Koll gleich noch ein weiterer Joker zum 4:2. Van Koll strebte nach einem Zuckerpass von Jan-Luca Warm alleine auf den Ex-Grohner Mehmet Tiras im Gehäuse der Hausherren zu und hob die Kugel zur Vorentscheidung über ihn hinweg. „Unsere Einwechselspieler waren sofort im Spiel und haben stark zu unserem Sieg beigetragen“, lobte Spitzer seine drei Joker Mola Khan, Vinzenz van Koll und Mario Vukoja. Auch auf der anderen Seite bugsierte mit Robin Kalbhenn auf Zuspiel von Aaron Gallinger noch ein Joker den Ball zwischen die Pfosten (89.). Durch das 3:4 musste der Gast noch einmal kurz um den Sieg zittern. „Wir haben es unnötig spannend gemacht“, urteilte Denis Spitzer. 

Verfasser: Karsten Hollmann


Umstrittener Strafstoß entscheidet Spiel – Team unterliegt  beim SC  Borgfeld mit 0:1 (0:0)

Am gestrigen  Spätsommernachmittag hatten mehr als 100 Zuschauer den Weg zur Borgfelder Sportanlage gefunden, um einem  zwar spannenden, jedoch auch mit vielen Unzulänglichkeiten geprägten Spiel zweier Bremen – Ligisten  beizuwohnen.

Diesen Unzulänglichkeiten schloss sich in der 2. Halbzeit auch das Schiedsrichtergespann, angeführt von Claude Kenfack, an.  Claude Kenfack nahm  bei einem vermeintlichen Handspiel eines am Boden liegenden Akteurs der Unioner die neue Offensivregel, anstatt die  hier anzuwendende Defensivregel, als Entscheidungsgrundlage.

So zogen die Unioner, da sie anschließend nicht in der Lage waren, eine  ihrer vielen hochkarätigen

                                                                                                       Torchancen zu nutzen, mit 0:1 den Kürzeren. 

                                                                                                        Otfried Keller, 23.09.19 

 

Die Unioner nahmen im Vergleich zur 2:4 – Niederlage  gegen den  Brinkumer SV  drei Veränderungen in der Startelf vor, indem für die angeschlagenen Mo Yagmur und Falk Marquard sowie Lucca Biermann die Akteure  Mehmet Tiras, Malwin Kumi und Nico Eichhorn anfingen.

Und die Unioner taten sich auf dem knochenharten und holperigen Naturrasen der Gastgeber sehr schwer, ihren Matchplan, mit viel Ballbesitz über Außen das SCB – Tor zu bedrohen, umzusetzen.

Durch Umschaltspiel kamen sie durch Jakob Raub in der ersten Viertelstunde zu zwei Chancen, dessen Abschlüsse jedoch zum einen das Tor verfehlten (11.) und zum anderen im Borgfelder Torwart ihren Meister fanden (16.).

Im Folgenden stand Union – Torwart Mehmet Tiras zweimal im Mittelpunkt. Zum einen stieß er in einer Eins – gegen Eins – Situation mit einem Borgfelder Angreifer zusammen, wonach Schiedsrichter Kenfack, nach kurzer Schrecksekunde,  nicht auf Straf-  sondern auf Fortsetzung per Eckstoß entschied (23.).  Und zum anderen parierte Mehmet glänzend einen Borgfelder Abschluss aus Nahdistanz (39.).

Gerade vor dem Halbzeitpfiff erhöhte der SCB noch mal den Druck, konnte jedoch gegen mit Glück und Geschick verteidigende Unioner nichts Entscheidendes bewirken.

Die 2. Halbzeit wurde allein von den Unionern dominiert. Nachdem Malwin Kumi in den ersten zehn Minuten nach Wiederanpfiff zu zwei Chancen kam, dessen Abschlüsse jedoch zum einen  knapp übers Tor  strichen (49.) und zum anderen glänzend vom SCB – Torwart pariert wurden (53.), erfolgte der fragwürdige Elfmeterpfiff gegen die Unioner.

Ein Unioner hatte im eigenen Strafraum beim Fallen den Ball kurz vor der Landung mit seinem Arm deswegen berührt, weil er sich mit diesem abstützte, was auch aufgrund der neuen Regeln kein Vergehen ist.  Nach längerer Diskussion mit seinem Assistenten entschied Claude Kenfack  auf Strafstoß, den Alexander Lohs zur 1:0 – Führung für den SCB verwandelte.

Die letzte halbe Stunde gaben allein die Unioner den Ton an und versuchten mit  Systemwechsel und den Einwechselungen von Robin Kalbhenn, Lucca Biermann und dem erstmalig nach einem halben Jahr wieder fitten Aaron Gallinger, das Spiel zu drehen.

Allein in den letzten 10 Minuten vergaben Robin Kalbhenn (Parade Torwart, 80.), Aaron Gallinger (Torpfosten, 88.) und Kebba Mbonge (knapp übers Tor, 90.) hochkarätige Torchancen aus Nahdistanz, sodass die Rot – Schwarzen, nicht allein aufgrund einer vermeintlichen Fehlentscheidung des Schiedsrichters sondern auch aufgrund nachlässiger Chancenverwertung, mit leeren Händen zurück in die Pauliner Marsch fuhren.

Während der SC Borgfeld am kommenden Sonntag beim SV Hemelingen antritt freuen sich die Unioner auf das Heimspiel gegen  den Tabellenvierten Blumenthaler SV. 

 

 

 

Bremen-Ligist SC Borgfeld müht sich zu einem knappen 1:0-Heimsieg gegen Aufsteiger FC Union 60

In der 57. Minute der Partie in der Fußball-Bremen-Liga zwischen Gastgeber SC Borgfeld und Aufsteiger FC Union 60 musste sich Schiedsrichter Claude Kenfack zum wiederholten Male rechtfertigen. Gerade hatte der Unparteiische des SV Werder Bremen den Hausherren einen Strafstoß zugesprochen, weil Gäste-Verteidiger Cevdet Ildas der Ball bei einem Klärungsversuch im eigenen Strafraum an die Hand gesprungen war. "Vollkommen unberechtigt", echauffierte sich Union-Trainer Frank Dahlenberg, "der Junge stützt sich mit der Hand am Boden ab und kann sie sich doch nicht abschneiden." Doch unmittelbar nach Spielende erklärte der Referee den aufgebrachten Gästen, wie er und sein Assistent zu der Entscheidung gekommen waren, die Borgfelds Mittelfeldakteur Alexander Lohs zum viel umjubelten Siegtreffer für das Team von SC-Trainer Ugur Biricik einnetzte.

Vom Anpfiff weg herrschte ein eher müder Kick, beide Mannschaften hatten Probleme mit dem schwer bespielbaren Rasen und neutralisierten sich zunächst im Mittelfeld. "Wir fangen bei 0:0 an", verdeutlichte Union-Trainer Frank Dahlenberg unmittelbar vor Spielbeginn, "und wir werden mit aller Macht versuchen, mindestens diesen Punkt zu verteidigen." Seine Spieler befolgten Dahlenbergs Anweisungen gehorsam und agierten aus einer massierten Defensive heraus, um mit Kontern kleine Nadelstiche zu setzen. Die Hausherren boten aufgrund zahlreicher Ausfälle eine Mannschaft auf, in der mit Torhüter Tom Petter Rode, Jarno Böntgen, Massimo Klüver und Mika Lasse Kroschel gleich fünf Spieler auf dem Platz standen, die allesamt noch in der A-Jugend auflaufen dürften.

Doch waren es weder mangelnde Cleverness oder fehlende Erfahrung, die das Spiel der Hausherren zunächst umständlich und behäbig wirken ließen. Spielerisch klar überlegen kamen die Pässe im Spielaufbau schlicht zu ungenau. Bis ins letzte Drittel kombinierte Borgfeld gefällig, um dann den finalen Pass ins Nirgendwo zu befördern. "Wir haben uns von der Hektik anstecken lassen, die von Union reingebracht wurde", versuchte sich Borgfelds Trainer Ugur Biricik an einer Erklärung für das umständliche Spiel seiner Mannschaft.

Auf der Gegenseite hatten auch die Gäste den Ausfall mehrerer Stammkräfte zu verdauen, entsprechend zurückhaltend trat der Aufsteiger auf und suchte in einer kompakten Abwehr sein Heil. Beim Warmmachen hatte sich zudem noch Routinier Sebastian Rother verletzt, für ihn rutschte Cevdet Ildas in die Abwehrkette – und sorgte letztlich für eingangs beschriebene Szene.

Sie bildete den Höhepunkt einer insgesamt niveauarmen Partie, in der die Gäste bis zum Schluss tapfer kämpften, sich trotz dreier Großchancen allerdings nicht mit dem erhofften Punktgewinn belohnen konnten. "Ich habe den Eindruck", haderte Frank Dahlenberg mit der Einstellung seiner Kicker, "dass einige noch immer nicht verstanden haben, wie man in der Bremen-Liga zu spielen hat." Bis auf einen Pfostenschuss in der Schlussphase des eingewechselten Aaron Jacob Gallinger (87.) gerieten die Wümme-Kicker nur noch ein einziges Mal in Gefahr, den Sieg doch noch aus der Hand zu geben, doch SC-Torhüter Tom Petter Rode reagierte glänzend, als Gäste-Stürmer Malwin Kumi frei im Strafraum vor ihm auftauchte und Rode die Kugel im Stile eines Handball-Torhüters so eben noch mit dem Fuß zur Ecke klären konnte (77.). "Einen von den Dingern müssen wir einfach machen", ärgerte sich Dahlenberg, während sich Ugur Biricik über einen "verdienten Sieg aufgrund unserer deutlich größeren Spielanteile und klareren Chancen" freuen durfte. Während Union 60 durch die Niederlage nun auf einen der beiden Abstiegsränge abrutschte, sicherte sich Borgfeld drei wertvolle Zähler, eroberte den sechsten Tabellenplatz – und darf sich nach oben orientieren.

Bremen-Liga

SC Borgfeld – FC Union 60 1:0 (0:0)

SC Borgfeld: Rode; Klüver, Hennigsson, Kroschel, Cigdem, Lohs (63. Kevin Eichler), Hoshaber (70. Meyer), Lange, Böntgen (75. Nennecke), Wenzelis, Karabas

FC Union 60: Tiras; Ildas (75. Biermann), Isserstedt, Popovic, Raub, Wührmann, Quattara, Bertram, Kumi (70. Gallinger), Eichhorn (63. Kalbhenn), Mboge

Schiedsrichter: Claude Kenfack (SV Werder Bremen)

Tor: 1:0 Alexander Lohs (57./Handelfmeter)

Zuschauer: 120 CM


Es war mehr drin – Team unterliegt  dem Brinkumer SV mit 2:4 (2:2)

Knapp 100 Zuschauer sahen ein vor allem in Halbzeit 1  temporeiches Fußballspiel, in dem letztendlich erfahrene  Brinkumer die Oberhand behielten. Den Unionern fehlten nach einem schnellen 2:3 - Rückstand zu Beginn der 2. Hälfte die Überzeugung und auch spielerische Lösungen, um gegen abgeklärte Brinkumer noch mal zurück zu kommen.  

Otfried Keller, 15.09.19 

 

Die Unioner nahmen im Vergleich zum 3:3– Remis beim ESC Geestemünde zwei Veränderungen in der Startelf vor, indem für den verhinderten Robin Kalbhenn und Malwin Kumi Kebba Mboge und Torre Wührmann anfingen.

Und sie starteten erneut wie die Feuerwehr. Nach sechs Minuten hieß es, nach lehrbuchmäßigem Umschaltspiel über den Ex – Brinkumer Jakob Raub und Assist von Lucca Biermann, durch den erneut sehr aktiven Kebba Mboge 1:0.  Doch, wie schon am Vorsonntag, erzielten diesmal postwendend die Brinkumer  in die Union – Freude hinein, durch ihren Torjäger Julius Ramig (7.), den 1:1 – Ausgleich, nachdem die linke Defensivseite der Unioner sich viel zu einfach düpieren ließ.

Im weiteren Verlauf hatten die Gäste zwar mehr Ballbesitz, doch sie konnten damit gegen gut organisierte Unioner, die immer auf "Nadelstiche" lauerten,  wenig anfangen. Und nach einem  gelungenen „Stich“ lagen die Unioner mit 2:1 (27.) in Front. Torre Wührmann hatte auf Kebba Mboge eingeleitet, der auf Niklas Isserstedt abgelegt und Niklas zentral aus 18m zum erneuten Führungstreffer vollendet.

Die Gäste schienen irritiert, hatten jedoch mit der Einwechselung des beweglichen Saimir Dikollari, verbunden mit einem Systemwechsel, das passende Gegenmittel zu Hand. 

Diesmal lief eine BSV – Kombination viel zu einfach über die rechte Union – Seite, wobei der 2:2 – Ausgleich (36.) durch eben Dikollari, aufgrund einer Abseitsstellung, wohl ein irregulärer Treffer war.

Nachdem Jakob Raub  am Brinkumer Torwart gescheitert war und ein BSV – Spieler die Torlatte des Union – Tores getroffen hatte, bat der hin und wieder die klare Linie vermissende Schiedsrichter Florian Böhm die Teams in die Halbzeitpause.

Die Geschichte der 2. Halbzeit ist schnell wiedergegeben. Der BSV kam mit Tempo und Willen aus der Kabine zurück, um das dritte Tor zu erzielen.

Ein Union – Defensivspieler leistete hierzu Mithilfe, da er einen Gegenspieler im Strafraum regelwidrig zu Fall brachte  und erneut Saimir Dikollari den fälligen Elfmeter zum 2:3 (52.) unhaltbar im von Mohamed Yagmur gehüteten Tor unterbrachte.

Im Nachhinein schafften es die  Rot – Schwarzen nicht, nach dem erstmaligen Rückstand, mit Überzeugung und spielerische Lösungen  zurück in die Partie zu kommen. Und da auch die Gäste einen Gang zurück schalteten, gibt’s bis auf die Schlussphase, als sich die Unioner in der BSV – Hälfte festsetzten, jedoch nach eigenem Eckstoß durch den BSV ausgekontert und, erneut durch Saimir Dikollari,  den Treffer zum 2:4 (87.) hinnehmen mussten, nichts mehr zu berichten.

Während der Brinkumer SV am Samstag den SV Hemelingen empfängt freuen sich die Unioner auf ihr Auswärtsspiel beim SC Borgfeld. 

 

Offensivakteur Dikollari  markiert drei Tore gegen den FC Union 60 – Dritter Sieg in Serie für den BSV

 

Der Brinkumer SV rückt Schritt für Schritt wieder in die höheren Tabellenregionen der Verbandsliga Bremen vor. Nach zweimaligem Rückstand drehte die von Mike Gabel trainierte Elf die Partie beim FC Union 60, behielt schließlich mit 4:2 die Oberhand und übernahm damit Platz fünf im aktuellen Tableau.

Besonders die Anfangsphase war dabei spektakulär. Mit dem ersten ernsthaften Ballbesitz – nach einem Brinkumer Fehlpass im Aufbauspiel – fand sich Unions Kebba Mboge (6.) plötzlich in einer Eins-gegen-eins-Situation mit SV-Keeper Jan-Hendrik Gronewold wieder, entschied das Duell für sich und traf zum 1:0. Der Jubel der Hausherren währte freilich nur kurz. Einen Anstoß und vier rasante Ballberührungen später hieß es bereits wieder 1:1. Mit dem finalen Pass dieser blitzschnellen Kombination hatte Maximilian Wirth Julius Rahmig (7.) bedient, der seinem Torjägerinstinkt freien Lauf ließ. „Wir hatten zwar 80 Prozent Ballbesitz“, fasste Mike Gabel den ersten Durchgang später zusammen, „aber in der einen oder anderen Szene, wie beim 1:2, waren wir nicht griffig genug.“

Nahezu unbedrängt durfte Niklas Isserstedt (27.) nach einer Kontersituation aus 18 Metern abschließen und besorgte sehenswert die erneute Führung der Hausherren. Ein Spielstand, den Gabel mit einem Systemwechsel und der Stärkung der Offensive beantwortete. Mit Jonas Knüppel holte er seinen zweiten Sechser vom Feld und brachte dafür Saimir Dikollari, einen weiteren Stürmer für das Zentrum. Genau sechs Minuten nach seiner Einwechslung dankte es Dikollari (36.) mit dem Ausgleich, den er nach starker Vorarbeit von Ali Hazimeh erzielte. Noch vor der Pause hätte der auffällige Hyoungbin Park die Gäste beinah in Führung gebracht, zirkelte das Leder jedoch aus 20 Metern an die Latte.

Nach Wiederanpfiff erhöhten die Gäste dann noch einmal das Tempo, brachten Union mit One-Touch-Fußball ein ums andere Mal in Bedrängnis. Es dauerte nicht lang, da brach Ali Hazimeh auf dem linken Flügel durch, zog in den Strafraum und wurde dort rustikal zu Fall gebracht. Den fälligen Strafstoß übernahm Saimir Dikollari (52.) und ließ FC-Keeper Mohamet Yagmur keine Abwehrchance – das 3:2. Mit überragender Vorarbeit leitete Hyoungbin Park kurz vor Schluss noch das 4:2 ein, als er im Alleingang vier Gegenspieler stehenließ und mit feinem Querpass Saimir Dikollaris (87.) dritten Treffer ermöglichte. Für den Brinkumer SV war es der dritte Sieg in Serie.

(Lars Lucke)

Brinkum spielt sich weiter nach oben

Dikollari gelingt Dreierpack

Der Brinkumer SV bleibt zum fünften Mal in Folge ungeschlagen. Dafür musste der Bremen-Liga-Meister von 2018 ein hartes Stück Arbeit verrichten, denn der FC Union 60 konnte gleich zweimal in Führung gehen. Für den Unterschied sorgte letztendlich ein früher Wechsel des BSV-Trainers Mike Gabel.

 

Die Partie nahm von Beginn an Fahrt auf. Bereits nach sechs Minuten erzielte Mboge das 1:0 für die Unioner. Die Antwort der Gäste ließ keine 60 Sekunden auf sich warten. Rahmig gelang der Ausgleichstreffer. Dennoch fanden die Brinkumer nur schwer ins Spiel. Die Folge war das 2:1 durch Isserstedt (27.). Trainer Gabel entschloss sich wenig später zu einer frühen Auswechslung und brachte Routinier Saimir Dikollari, der zur entscheidenen Figur wurde. Nur sechs Minuten nach Betreten des Spielfeldes netzte er zum 2:2 ein. Im zweiten Spielabschnitt waren die Brinkumer tonangebend. Ein Foulelfmeter sorgte für ihre erste Führung. Torschütze war erneut Dikollari. Drei Minuten vor Schluss ließ er einen dritten Treffer folgen und sicherte damit den vierten Saisonsieg.

Union befindet sich im Abstiegskampf, was vor der Saison allerdings auch einkalkuliert wurde. In sechs Tagen gastiert 60 beim SC Borgfeld. Der Tabellenfünfte Brinkum will dagegen seinen Aufwärtstrend im Heimspiel gegen Hemelingen weiter fortsetzen.

 

Schiedsrichter: Florian Böhm (TSV Wolfrats) - Zuschauer: 90
Tore: 1:0 Kebba Mboge (6.), 1:1 Julius Constantin Rahmig (7.), 2:1 Niklas Isserstedt (27.), 2:2 Saimir Dikollari (36.), 2:3 Saimir Dikollari (52. Foulelfmeter), 2:4 Saimir Dikollari (87.)


Punktgewinn in der Seestadt – Team erreicht  beim ESC Geestemünde ein 3:3 (1:2)

Am Sonntagmorgen  um 8:00 Uhr trafen sich 18 Unioner mit Trainerteam und Physiotherapeutin Claudia im Vereinsheim  am Jürgensdeich. Nach dem Zusammenpacken  benötigter  Utensilien, dem Belegen frischer Brötchen für die Hinfahrt  sowie der Besprechung mit Verkündung von Matchplan und Aufstellung ging´s mit dem Dreamliner ab in die Seestadt.

Im Gegensatz zu den Schiedsrichtern, die diesmal einheitlich in Blau – Schwarz aufliefen, war es dem ESC Geestemünde nicht gelungen ein passendes Ausweichtrikot aufzutreiben. So traten sie in grünen Leibchen an, ein für die Bremen – Liga ein eher ungewöhnliches Bild.  Fußball wurde selbstverständlich auch noch gespielt. In  einem  abwechslungsreichen Spiel  fielen sechs Tore;  auf jeder Seite drei, womit beide  Kontrahenten weiterhin auf Tuchfühlung in der Tabelle bleiben.

Otfried Keller, 08.09.19

 

Die Unioner nahmen im Vergleich zum 1:0 – Erfolg gegen den SV Werder III  eine Veränderung in der Startelf vor, indem für den angeschlagenen Innenverteidiger David Haskamp Ranko Popovic ins Team rutschte. Und sie starteten wie die Feuerwehr. Schon nach drei Minuten hieß es nach Ablage von Lucca Biermann auf Robin Kalbhenn und dessen Weiterleitung zum erneut sehr emsigen Jakob Raub, eben durch Jakob 0:1 (3.). Doch noch in die Freude der Unioner hinein erzielten die Seestädter, nach Konter über die rechte U60 Seite, durch Mert Tayircik (5.) den 1:1 – Ausgleich.

Im weiteren Spielverlauf hatten die Unioner zwar  mehr vom Spiel, doch der ESC drehte das Resultat auf 2:1. Nach eigenem Eckstoß ließen sich die Unioner im Zentrum überspielen und gönnten Mert Tayircik (31.) seinen 2. Treffer.

Den Rot – Schwarzen selbst fehlte bis zum Halbzeitpfiff des ordentlich pfeifenden Tobias Manasco das Quäntchen Glück, als nach weiteren Eckstößen,  Lukas Raub (32.) und Ranko Popovic (39.)das Spielgerät nicht im ESC – Tor unterbringen konnten.

Die zweite Halbzeit begann wie die erste, nämlich mit einem Treffer der Unioner. Falk Marquard hatte den flinken Neil Bertram per Vertikalpass auf die Reise geschickt, der im ESC – Strafraum regelwidrig zu Fall kam und Cevdet Ildas den fälligen Strafstoß eiskalt zum 2:2 (47.) verwandelte.

Die nächste halbe Stunde sollten 100  Zuschauer eine hart umkämpfte aber faire Partie sehen, die sich ohne spektakuläre Torszenen, eher zwischen den Strafräumen abspielte.

Überraschend  stellten  die Gastgeber in der Schlussphase  per Kopf durch Luca Mittelstädt mit 3:2 (83.),  nachdem den Unionern im Mittelfeld, trotz Überzahl, der Zugriff auch auf  die  anschließende Flanke,  nicht gelang.

Doch sie schüttelten sich kurz und starteten dann einen famosen Endspurt. Traf der eingewechselte Kebba Mboge (85.) erst mal nur das Außennetz, kam er in der Nachspielzeit, aus Sicht von Schiedsrichter Manasco, regelwidrig im ESC – Strafraum zu Fall. Beim Strafstoß übernahm Kapitän Niklas Isserstedt Verantwortung und verwandelte sicher  zum  umjubelten 3:3 – Endstand.

Kurz zuvor hätte schon Jakob Raub den Ausgleich erzielen können, doch sein Schuss klatschte an die ESC -Torlatte und von dort ins Toraus.  

Während der ESC Geestemünde am kommenden Sonntag beim zweiten Aufsteiger SV Hemelingen antritt, freuen sich die Unioner auf ihr Spiel gegen den Tabellensechsten Brinkumer SV.

Fulminante Schlussphase

Bremen. Allmählich gewöhne sich seine junge Mannschaft an die Bremen-Liga, sagte der Trainer des FC Union 60, Frank Dahlenberg. Gerade hatte sich der Aufsteiger mit einem 3:3 beim ESC Geestemünde im sechsten Saisonspiel den fünften Punkt erkämpft. Den Niklas Isserstedt mit einem verwandelten Foulelfmeter in der vierten Minute der Nachspielzeit sicherstellte. Die Gäste waren durch Mittelstürmer Jakob Raub früh in Führung gegangen (3.), lagen aber zur Halbzeit nach Treffern von ESC-Sturmspitze Mert Tayircik (6./32.) 1:2 zurück. Verteidiger Cevdet Ildas glich ebenfalls per Foulelfmeter zum 2:2 (49.) aus. Ein Ergebnis, mit dem sich die Kontrahenten zufrieden zu geben schienen. Doch dann überschlugen sich die Ereignisse. Zunächst nickte Luca Mittelstädt per Kopf zum 3:2 für die Seestädter ein (84.), dann traf Jakob Raub die Torlatte, bevor Isserstedt den Punkt rettete. Dahlenberg: „Das Remis ist korrekt.“

Umstrittener Elfer kostet ESC den Sieg

 

3:3 gegen FC Union 60

 

Der ESC Geestemünde kommt in der Fußball-Bremenliga einfach nicht in Schwung. Die Bürgerpark-Elf trennte sich nach zähen 95 Minuten 3:3 vom FC Union 60, der in der Nachspielzeit das Elfmetergeschenk von Schiedsrichter Tobias Mañasco dankend angenommen hat.

Matthias Nintzel soll nach einem Ballverlust von Luca Mittelstädt den eingewechselten Kebba Mboge von den Beinen geholt haben. Der lief aber nach dem Zweikampf mit dem ESC-Innenverteidiger noch drei Meter weiter und ließ sich dann fallen. Anschließende ESC-Proteste blieben erfolglos. Die Gastgeber agierten emotionslos und offenbarten erneut große Schwächen in der Defensive. Gleich den ersten Fehler nutzte Jakob Raub aus halbrechter Position zum 0:1, doch dem ESC gelang postwendend der Ausgleich durch Mert Tayircik. Der stand für Bruno da Silva Oliveira, der sich beim Aufwärmen erneut verletzt hatte, in der Startelf. Nach dem besten Spielzug der gesamten Partie vergab Tayircik nach Zuspiel von Philip Schönewolf auf Denes Brüning und dessen Rechtsflanke die mögliche Führung (27.). 240 Sekunden machte es der Offensivspieler besser, als er einen Diagonalpass von Jerome Weinlich aus 25 Metern über den herauslaufenden Gästekeeper Mohamet Yagmur ins Tor schoss.

Gleich nach dem Seitenwechsel führten die Gäste einen Freistoß auf Höhe der Mittellinie 20 Meter weit weg vom „Tatort“ aus. Moñasco ließ den Ball weiterrollen. Wieder wurde die Viererkette mit einem einfachen Pass ausgehebelt, so dass Torhüter Kevin Blum einen „60er“ auf der 16-Meter-Linie foulte und Cevdet Ildas den Strafstoß zum 2:2 verwandelte. Danach passierte lange nichts, bis der eingewechselte Mittelstädt zur 3:2-Führung einköpfte.

„Der zweite Elfmeter war bitter. Champions-League-Fußball wie Real Madrid können wir derzeit nicht anbieten. Wir müssen über die Einstellung kommen und das Glück noch mehr erzwingen,“, so Co-Trainer André Wölm, der Stefan Schlie vertrat. 
Schiedsrichter: Keine Angabe - Zuschauer: 100
Tore: 0:1 Jakob Raub (3.), 1:1 Mert Tayircik (5.), 2:1 Mert Tayircik (32.), 2:2 Cevdet Ildas (48.), 3:2 Luca Mittelstädt (84.), 3:3 Niklas Isserstedt (90.+5 Foulelfmeter)


Arbeitssieg im Nachbarschaftsduell  – Team besiegt den SV Werder III mit 1:0 (0:0)

Am Samstagnachmittag traf  bei brütender Augusthitze der Tabellensechzehnte (Union) auf den Tabellenfünfzehnten (Werder). Es  war kein besonders ansehnliches,  aber ein spannendes Fußballspiel, welches von beiden Kontrahenten mit hoher Intensität geführt wurde. Zuguterletzt siegten die Unioner, da sie sich in  einer willensstarken Schlussphase durch Kebba Mboge, nach glänzender Vorarbeit des Ex – Werderaners Lukas Raub, mit dem 1:0 belohnen konnten.

Otfried Keller, 31.08.19

 

Die Unioner nahmen im Vergleich zur 0:4 – Niederlage bei SFL Bremerhaven   drei Veränderungen  vor, indem für den verletzten Ranko Popovic sowie Torre Wührmann und Maurice Kirsch, neben Kapitän David Haskamp auch Cevdet Ildas und Robin Kalbhenn in die Startelf rückten.

Das Spiel beider Teams war in Halbzeit 1 von einer Reihe von Unzulänglichkeiten geprägt, was sicherlich auch mit dem bis dato  jeweils wenig befriedigenden Saisonstart in der Bremen – Liga zu begründen war.

Allein aufgrund der Torschussbilanz in Halbzeit 1 von 7:3 hätten die Unioner nach 45 Minuten schon führen können. Doch klare Torchancen boten sich nur Lucca Biermann, dessen Schuss aus halblinker Position knapp am 2. Pfosten vorbei rauschte (17.) und einem Werderaner, der freistehend über das U60 – Tor schoss (40.), womit es zur Halbzeit weiterhin 0:0 stand.  

So hofften 80 Zuschauer in der 2. Halbzeit nicht nur ein besseres Fußballspiel sondern auch Tore zu sehen.

Und in diesem Abschnitt sollten die Unioner einfach mehr für einen Sieg  tun und sich letztendlich belohnen.

Schon in Minute 50 vergab Jakob Raub, nach Vorarbeit von Malvin Kumi, die erste Chance. Kurz darauf (58.) verschoss Robin Kalbhenn, nachdem er regelwidrig im Strafraum vom Ball getrennt wurde, einen  Strafstoß gegen den glänzend parierenden Ex – Unioner Sakar Zeyad.

Der gut aufgelegte Malwin Kumi scheiterte wenig später aus halb-rechter Position ebenfalls am Werder – Torwart (60.)

In der letzten halben Stunde verstärkten beide Teams ihre Angriffsbemühungen, wobei die Unioner mit Torre Wührmann und Kebba Mboge zwei frische Kräfte ins Spiel brachten, der dann kurz vor Schluss für das goldene Tor zum  1:0 – Sieg sorgte.

Nicht unerwähnt bleiben sollen zwei Aktionen  von Torwart Mo Yagmur, der in Minute 62 und Minute 90  mit zwei starken Paraden den Sieg für die Gastgeber festhielt.

Dem Schiedsrichtergespann unter Leitung von Sebastian Berger, der mit drei Gelben Karten auskam, ist, auch wenn es nicht gelang in einheitlicher Kluft aufzulaufen,  eine recht gute Spielleitung zu bescheinigen. 

Während der SV Werder mit dem SV Hemelingen den nächsten Aufsteiger empfängt, freuen sich die Unioner auf ihr Spiel beim Tabellennachbarn ESC  Geestemünde, das am kommenden Sonntag  schon um 11:00 Uhr auf dem Kunstrasenplatz im Bürgerpark angepfiffen wird.

 

 

 

 

 

 

 

Erster Sieg im  fünften Spiel

 

 

 

 

 

 

 

 

Bremen.  Im fünften Spiel ist den Fußballern des FC Union 60 der erste Sieg in der Bremen-Liga gelungen. „Es war nicht schön, aber irgendwie mussten wir den Bock ja mal umstoßen“, kommentierte ihr Trainer Frank Dahlenberg den 1:0 (0:0)-Heimerfolg über den SV Werder III. Dabei war der Gast zunächst tonangebend gewesen und hatte den Neuling vor Probleme gestellt. Besser ins Spiel kam Union erst nach dem Wechsel, und nachdem Robin Kalbhenn noch mit einem Strafstoß an Werder-Keeper Sakar Zeyad gescheitert war (51.), traf der eingewechselte Kebba Mboge spät zum Tor des Tages gegen den noch sieglosen Gegner (86.). SFY

Union gelingt der Befreiungsschlag

Spätes Tor entscheidet das Nachbarschaftsduell 

Die ersten vier Auftritte nach der Bremen-Liga-Rückkehr verliefen aus Sicht des FC Union 60 recht unglücklich. Im Heimspiel gegen Werder Bremen III kam der Aufsteiger zum ersehnten Erfolgserlebnis. Der eingewechselte Kebba Mboge avancierte zum Matchwinner.
Das Aufeinandertreffen der beiden bis dato einzigen noch sieglosen Mannschaften  verlief über weite Strecken auf Augenhöhe. Beide Seiten versuchten ihre fußballerischen Stärken auszuspielen, was ihnen auch in Teilen gelang. Der Torabschluss war jedoch jeweils ausbaufähig. Somit wurde ein Joker zur prägenden Figur. Der in der 65.Minute aufs Feld gekommene Mboge traf 21 Minuten nach seiner Einwechslung zum umjubelten 1:0-Siegtor.

Durch den ersten Saisonsieg springen die Unioner auf Rang 13, womit sie am Ende der Spielzeit sehr gut leben könnten. Sonntag geht es zum schwächelnden Tabellennachbarn ESC Geestemünde. Die Bremer Drittvertretung erleidet dagegen einen absoluten Fehlstart. Mit nur einem Zähler auf dem Konto empfängt der SVW die SV Hemelingen.

Schiedsrichter: Sebastian Berger (TSV Farge) - Zuschauer: 85
Tore: 1:0 Kebba Mboge (86.)


Deutliche Niederlage beim Spitzenreiter  – Team unterliegt der SFL Bremerhaven mit 4:0 (1:0)

Vor gut einem Jahr ärgerten die Unioner die Heidjer in deren Aufstiegsjahr, als sie am vorletzten Spieltag  mit einem 3:1 drei Punkte mit nach Bremen nahmen, wobei bei den Unionern vier Spieler (Mo Yagmur, Lucca Biermann, Torre Wührmann, Niklas Isserstedt) der damaligen Startelf auch heute von Beginn an auf dem Feld standen. Doch die Unioner hatten per dato vor 140 Zuschauern dem dynamischen und robusten Spiel des Spitzenreiters Tribut zu zollen und unterlagen, wenn auch unangemessen in der Ergebnishöhe, mit 4:0.

Otfried Keller, 26.08.19

 

Die Unioner nahmen im Vergleich zum 2:1 – Erfolg  im Pokal gegen die  BTS Neustadt   eine Veränderung  vor,  indem für den verhinderten Sebastian Rother Kapitän Niklas Isserstedt  zurück in die Startelf  rückte.

Und die hatte gleich die erste Chance des Spiels. Maurice Kirsch flankte nach einer kurzen Ecke vors Tor, wo Kebba Mboge hochstieg, sich gegen einen Abwehrspieler und den Torwart behauptete und der Ball zum vermeintlichen 0:1 (5.) im SFL – Tor landete. Doch der ansonsten mit klarem Blick entscheidende Schiedsrichter Christoper de Vries hatte eine Regelwidrigkeit gesehen und erkannte den Treffer nicht an.

Ansonsten gaben in Hälfte 1 die Heidjer den Ton an, forderten die Union – Defensive immer wieder mit vertikalen und diagonalen Bällen auf ihre flinken drei Spitzen heraus und lagen nach einem Schnellangriff über ihre  linke Seite, nach platziertem Abschluss von Torge Kück 1:0 (21.), vorne. Darüber hinaus vergaben sie zwei hochkarätige Chancen (15., 41.) als einer ihrer Angreifer, völlig frei stehend, das Leder nicht im  von Mo Yagmur gut gehüteten Tor unterbringen konnte.

 

Zu Beginn der 2. Hälfte schienen die Unioner endlich in diesem Spiel angekommen zu sein. Sie dominierten bei hochsommerlicher Hitze dieses Spiel und hatten durch Jakob Raub  (52., 60.) und Kebba Mgobe (62.) drei  hochkarätige Chancen. Der  SFL – Torwart bewies jedoch seine Klasse im Eins – gegen Eins und bei platzierten Abschlüssen. Zwischendurch jedoch hatten effektive Heidjer, erneut durch Torge Kück, auf 2:0 (55.) gestellt.

In den letzten dreißig Minuten verstärkten die Unioner, insbesondere durch ihre schnellen Angreifer Kebba Mboge und Jakob Raub sowie den eingewechselten Robin Kalbhenn, ihre Offensivbemühungen, die zwar gut anzusehen jedoch letztendlich ergebnistechnisch erfolglos blieben. Dagegen nutzte der SFL die sich nunmehr im Abwehrdrittel der Unioner bietenden Räume zu zwei weiteren Toren, nämlich zum  3:0 (70. Sandro Felipa) und zum Endstand von 4:0 (83. FE, Eduard Kimmel).

Während die SFL Bremerhaven am kommenden Sonntag beim Tabellenvierten SV Hemelingen antritt, freuen sich die Unioner, schon am Samstag, auf das Nachbarschaftsduell gegen den  SV Werder III, in dem der erste Sieg her soll.

 

Union hat zuviel Respekt

Bremen. Erneut Lehrgeld zahlen musste der FC Union 60 im Spiel bei der SFL Bremerhaven. „Wir hatten zu viel Respekt, wie leider immer“, kommentierte Trainer Frank Dahlenberg die 0:4 (0:1)-Niederlage. Den Grundstein dazu hatte der Aufsteiger mit einer schwachen ersten Hälfte gelegt, als Union dem Gegner das Spiel ohne Selbstvertrauen überließ. Allerdings lagen die Gäste nach dem Treffer von Torge-Marvin Kück nur mit 0:1 zurück (21.). Die deutlich stärkste Phase der Bremer wurde mit dem 2:0 durch Kück beantwortet (55.), danach nahm das Unheil endgültig seinen Lauf: Die Treffer von Sandro Felipa (70.) und Eduard Kimmel (83., Foulelfmeter) machten den klaren Heimerfolg des neuen Spitzenreiters perfekt. SFY

Heidjer“ an der Tabellenspitze

SFL Bremerhaven gewinnt gegen Union 60 mit 4:0

BREMERHAVEN. Bei erbarmungslosen Hochsommertemperaturen genügte den Fußballern von SFL Bremerhaven eine durchschnittliche Leistung, um Bremenliga-Aufsteiger FC Union 60 mit 4:0 (1:0) zu besiegen.Die Hälfte der knapp 150 Besucher am Mecklenburger Weg suchte den Schatten unter dem einzigen großen Baum beim Getränkeausschank.

In den ersten zwanzig Minuten gab es lediglich einen Aufreger, als Eduard Kimmel frei und allein vor dem gegnerischen Tor drüber schoss. Ansonsten spielten sich beide Teams den Ball munter zu, ohne Konstruktives zu leisten. Meiko Gagelmann weckte schließlich mit einem langen Steilpass auf den schnellen Torge-Marvin Kück seine Mitspieler. Kück (21.) marschierte auf und davon, was im Abschluss den Führungstreffer bedeutete.

SFL sollte fortan aufpassen, sich nicht noch vom FC Union überrumpeln zu lassen, zumal Kimmel erneut einen aussichtsreichen Ball liegen ließ. Auch nach dem Seitenwechsel fehlte den „Heidjern“ die zündende Idee. Lopes avancierte schließlich zum Ballverteiler, war Einleiter zum 2:0 (55.) durch Kück.

Union nahm einen letzten Anlauf, wobei Neuzugang Jakob Raub zweimal am großartig reagierenden Marco Theulieres scheiterte. Im Gegenzug folgte Simon Aulichs Diagonalpass auf den eingewechselten Sandro Felipa, welcher im Strafraum seinen Gegenspieler stehen ließ und zum 3:0 (70.) jubelnd abdrehte. Zehn Minuten vor Schluss wurde Dominique Schmiedel im Strafraum gefoult und Kimmel verwandelte den Elfmeter zum 4:0- Endstand. „Das war heute erfolgreicher Sommerkick“, freute sich SFL-Coach Marcus Klame über drei weitere Punkte, durch die SFL nun Tabellenführer ist. (otpau)

Schiedsrichter: Christopher de Vries (Komet Arsten) - Zuschauer: k.A. 

Tore: 1:0 Torge-Marvin Kück (21.), 2:0 Torge-Marvin Kück (55.), 3:0 Sandro Felipa (70.), 4:0 Eduard Kimmel (83. Foulelfmeter)


Einzug ins Achtelfinale des Lotto - Pokals gelungen  – Team gewinnt mit 2:1 (0:0) gegen die BTS Neustadt

Wie schon in den vergangenen drei Jahren gelang  den Unioner der Einzug ins Achtelfinale des Lotto – Pokals. An einem sommerlichen Augustabend schenkten sich beide Kontrahenten vor 70 Zuschauern in einem Kampf betonten Spiel wenig, doch zuletzt hatten die Gastgeber nicht unverdient die Nase mit 2:1 vorne.

Otfried Keller, 22.08.19 

 

Die Unioner nahmen im Vergleich zur 0:3 – Niederlage beim SV Hemelingen   gleich sechs Veränderungen  vor, indem für Niclas Bertram, Nico Eichhorn, Malwin Kumi, Cevdet Ildas, Niklas Isserstedt und Robin Kalbhenn die vier Neuzugänge Kebba Mboge, Drissa Quatarra, Ranko Popovic und Maurice Kirsch sowie  Torre Wührmann und Mo Yagmur in die Startelf  rückten. Insbesondere tat den Unionern die Rückkehr von Torwart Mo Yagmur gut, der nach nur einer Trainingseinheit bereit war , für die beiden verletzten Torhüter Marc Zongos und Mehmet Tiras einzuspringen.

Das  insgesamt chancenarme Spiel begann mit einem Paukenschlag. Lucca Biermann konnte nach einem langen Ball nur regelwidrig im BTS – Strafraum gestoppt werden, doch den anschließenden Strafstoß vergab Angreifer Jakob Raub, indem sein wenig platzierter Schuss vom gegnerischen Torwart mühelos gehalten wurde (3.).

Im weiteren Verlauf fand das von vielen Zweikämpfen geprägte Pokalspiel eher zwischen den jeweiligen Strafräumen des gepflegten Hauptplatzes der Unioner statt.  

Ausnahmen war eine BTS – Abnahme (25.) nach Eckstoß, die knapp am Tor vorbei segelte und ein Torschuss des Unioners Sebastian Rother, den der gegnerische Torwart parieren konnte (42.).

 

Zu Beginn der 2. Halbzeit wirkte das Spiel der Unioner zielstrebiger als das der Neustädter und so war es kaum verwunderlich, dass sie, nach Eckstoß von Sebastian Rother und Kopfball von Jakob Raub, mit 1:0 (51.) in Führung gingen.

Im weiteren Verlauf kontrollierten die Unioner über mehr Ballbesitz diese Partie, konnten jedoch keine weiteren nennenswerten Torchancen kreieren.

Plötzlich hieß es, nach einem Neustädter Flankenball aus dem Halbfeld, den Kris-Yanik Walters völlig unbedrängt einköpfen konnte, 1:1 (64.).  

In der letzten Viertelstunde überschlugen sich dann die Ereignisse. Die Unioner gerieten in Überzahl, da sich ein Neustädter die Rote Karte vom aufmerksamen Schiedsrichter Simon Rott wegen grober Unsportlichkeit einhandelte (76.). Union – Trainer Frank Dahlenberg brachte mit Robin Kalbhenn neben Jakob Raub einen 2. Angreifer (77.) und Lucca Biermann erzielte, nach einer gezielten Flanke von Innenverteidiger Falk Marquard, die umjubelte 2:1 – Führung  (81.). Kurz darauf  hätte BTS erneut ausgleichen können, denn der weit vor seinem Tor stehende Mo Yagmur wurde von einem Flugball überrascht, der hinter ihm an den Torpfosten klatschte (88.).  

So blieb es bis zum Schlusspfiff beim 2:1 für die Jungs aus der Pauliner Marsch, die im Achtelfinale am 05.10. auf den Blumenthaler SV treffen werden, der tags zuvor den  letztjährigen Finalisten, Bremer SV, aus dem Pokal warf.

Doch erst mal geht´s im Punktspielbetrieb weiter. Während es für die  BTS Neustadt gegen den Tabellenletzten ESC Geestemünde um wichtige Punkte geht,  freuen sich die Unioner auf ihr Spiel beim Tabellenzweiten SFL Bremerhaven. 

 

Das Team startet am Sonntag um 12:45 Uhr  (Parkplatz Platz 11) mit dem Event-Liner in die Seestadt. Unterstützer können gerne mitfahren und werden gebeten vorher unter 0173-2114252 Bescheid zu geben. 


Derbyniederlage beim SV Hemelingen  – Team unterliegt dem Mitaufsteiger mit 0:3 (0:0)

Vor dem Spiel gab´s eine kleine Irritation, als ein SVH – Verantwortlicher  den Unionern fernmündlich mitteilte, dass der Naturrasen aufgrund der Regenfälle nicht bespielbar sei, dies jedoch kurz vor der Begegnung noch mal revidierte und dies Derby dann doch, wie geplant, auf dem gut bespielbaren Hauptplatz stattfand. Das Spiel selbst war vor 100 Zuschauern, bis auf die ersten 30 Minuten,  für die Gastgeber eine eindeutige Angelegenheit, die mit dem 3:0  die drei Punkte in Hemelingen behielten.

Otfried Keller, 18.08.19 

 

 

 

In den ersten 30 Minuten sahen 100 Zuschauer eine Partie auf Augenhöhe, wobei der SVH durch Direktabnahme von Clinton Helmdach einen Lattenknaller (10.) verbuchte und U60, nach gelungener Ballstafette,  am gegnerischen Torwart scheiterte (20.).

Im weiteren Verlauf nahmen agile Gastgeber mehr und mehr das Heft in die Hand. Sie schafften es jedoch nicht, mit Ausnahme eines Kopfballs von Michel Fischer, der an die Torlatte des aushilfsweise von Niclas Bertram gehüteten Tores klatschte, die Unioner nachhaltig in Verlegenheit zu bringen.

Dies sah in der 2. Halbzeit schon anders aus, als der SVH nicht nur weiterhin das Spiel dominierte sondern auch noch ein klares Chancenplus herausspielte. Nach einem erneuten Alu – Treffer (Pfosten)  stellten Clinton Helmdach (55.) und Nuhat Kacar (65.) auf 2:0.

Die Unioner hatten Malwin Kumi  zu verdanken, der auf der Linie waghalsig einen Ball mit der Brust abwehrte, dass es beim 2:0 blieb. Kurz darauf verhinderte ein SVH – Spieler per Fluggrätsche, nach Abschluss von Lucca Biermann, für den schon geschlagenen Torwart den Anschlusstreffer der Unioner.

Quasi mit  dem Schlusspfiff von Schiedsrichter Ralf Iwanowki, dem  hin und wieder eine klare Linie in der Spielführung fehlte, ließen  sich die Unioner auskontern, womit Miguel Troue den 3:0 (90.) – Endstand herstellte.

Am Mittwochabend geht es für beide Teams im Lotto – Pokal , gleichfalls gegen Ligakonkurrenten, weiter.

Während der SVH den Leher TS empfängt, freuen sich die Unioner auf die Begegnung gegen die BTS Neustadt.

Aufsteiger als Tabellenführer

Bremen. Auf diesen Tabellenführer wäre man vor der Saison garantiert nicht so leicht gekommen: Nach dem 3. Spieltag der Bremen-­Liga führen die Kicker der SV Hemelingen die Spielklasse dank einer weißen Weste an – drei Spiele, drei Siege, das ist eine makellose Bilanz. Möglich machte dies der 2:0 (0:0)-Heimerfolg im Duell der Aufsteiger gegen den FC Union 60. Dabei hatten sich die Teams vor dem Wechsel noch auf Augenhöhe bewegt. Bereits in der ersten Halbzeit war indes deutlich geworden, dass die SVH über die stärkere Offensive verfügt. Das Chancenplus des Gastgebers sollte nach dem Wechsel den Ausschlag geben für einen am Ende ungefährdeten Erfolg: Die Treffer von Clinton-William Helmdach (55.), Nuhat Kacar (65.) und des eingewechselten Miguel Troue (89.) sicherten neben dem Heimsieg auch die überraschende Tabellenführung. SF


Erfolgreicher Test  – Team gewinnt bei  TuRa mit 2:1 (2:0)

Als Ersatz  zum  abgesetzten Pokalspiel  beim Polizei SV, der inzwischen sogar sein Team ganz vom Spielbetrieb zurückgezogen hat, boten die TuRaner den Unionern die Möglichkeit   im Spielrhythmus zu bleiben. Wie schon im Test vor 4 Wochen behielten die Jungs aus der Pauliner Marsch die Oberhand.  Im Gegensatz zum damaligen 5:0 fiel der Sieg diesmal mit 2:1 äußerst knapp aus, was insbesondere auf die nicht so gute Chancenverwertung der Unioner aber auch auf die engagierte Leistung der Gröpelinger zurückzuführen ist.

Otfried Keller, 13.08.19

In der 1. Halbzeit dominierte der Bremen Ligist dieses Spiel, hatte durch Robin Kalbhenn (12.) und Lucca Biermann (17.) gute Torchancen, bevor Nico Eichhorn, nach Assist von Niklas Isserstedt, zum 0:1 (19.) traf. Noch vor dem Halbzeitpfiff durch den wenig geforderten Schiedsrichter Niklas Hunold traf Jakob Raub, nach Zuspiel von Robin Kalbhenn, zum 2:0 (34.).

In der 2. Halbzeit kamen mit Jamel Morjane, Maurice Kirsch und Nic Bertram drei frische Kräfte ins Union – Team, die sich zudem mit einer veränderten Vorgabe beim Spiel gegen den Ball anzufreunden hatten. Insgesamt entwickelte sich ein offeneres Spiel, wozu auch die mutigeren Turaner beitrugen, die sich nach einem Eckstoß  per Kopf durch Pascal Assan mit dem  1:2 (60.) belohnten.

Im weiteren Spielverlauf verstärkten dunkle Regenwolken die eintretende Dämmerung über der BSA, sodass sich Schiedsrichter Hunhold im Einvernehmen mit den beiden Spielführern veranlasst sah, diese Partie beim Spielstand von 1:2  schon nach 80 Minuten für beendet zu erklären.

Während es für TuRa am Sonntag beim SV Grohn in der Landesliga losgeht, freuen sich die Unioner auf das Aufsteigerduell beim SV Hemelingen.

 


Derbyniederlage in der Schlussphase – Team verliert gegen den BSC Hastedt  mit 0:2 (0:0)

Für ein spannendes Osterdeich – Derby war alles angerichtet. Platzmeister Jürgen hatte den Rasen in Form gebracht, Vereinswirt Hartmut für Leckereien auf dem Grill und kühle Getränke gesorgt und mehr als  100 Zuschauer den Weg zum Rollsportstadion nicht gescheut und wohl auch nicht bereut. 

Lange war es ein spannendes Duell auf Augenhöhe, bis dann in der Schlussphase die Unioner dem druckvolleren Spiel  des BSC nicht mehr gewachsen waren und mit einem 0:2 das Nachsehen hatten.

Otfried Keller, 07.08.19

 

Die Unioner nahmen im Vergleich zum 2:2   gegen den Habenhauser FV  drei  Veränderungen vor, indem für Maurice Kirsch, Neil Bertram und Sebastian Rother, Jakob Raub, Nico Eichhorn und Kebba Mboge in die Startelf  rückten.

In der ersten halben Stunde boten beide Teams den Zuschauern ein flottes Spiel auf Augenhöhe, in dem sowohl die Gastgeber (18., 28.) als auch die Gäste (12., 23.) zu guten Torchancen kamen. In der Schlussphase der 1. Halbzeit  übernahm der BSC mehr und mehr das Kommando und kam nach Eckstoß zu einer hochkarätigen Kopfballchance (40.), die der gut aufgelegte Marc Zongos im U60 – Tor jedoch parierte.

Nach Wiederanpfiff wirkten das Unioner zielstrebiger als der BSC und nach Flanke von Lucca Biermann hätte Jakob Raub, allein vor dem BSC- Tor, die Führung machen können (47.), doch sein Schuss aus Nahdistanz verfehlte äußerst knapp das gegnerische Tor.

Im weiteren Spielverlauf ließen die Unioner die Abgeklärtheit und Ruhe bei Ballbesitz vermissen und gestatteten den Gästen immer wieder durch einfache Ballverluste mit geringem Aufwand Richtung Union – Tor zu spielen.

Beide BSC – Tore durch Revan Coskun (76.) und Kai Schmidt (85.) resultierten aus Unzulänglichkeiten der Unioner aufgrund verlorener Zweikämpfe am eigenen bzw. Zuordnungsabstimmungen im eigenen Strafraum. Auch der nicht immer souveräne Schiedsrichter Cedrik Philipp hatte beim 1. Treffer ein Handspiel und beim 2. Treffer ein Wegstoßen eines Unioners  jeweils zugunsten des verursachenden BSC – Spielers bewertet, was nach dem Schlusspfiff noch zur einen oder anderen Diskussion führte, wobei jedoch im Großen und Ganzen der Sieg des BSC in Ordnung gehen mag.    

Am kommenden Wochenende findet die Runde 1 im Bremer Lottopokal statt. Während der BSC Hastedt in Bremerhaven bei Galatasaray antritt, spielen die Unioner am Montagabend bei TuRa ein Testspiel, da der Polizei SV nicht in der Lage ist, eine Wettkampf fähige Mannschaft aufzubieten.

Späte Entscheidung

Bremen. Spät aber nicht unverdient setzten sich die Kicker des BSC Hastedt im Derby beim FC Union 60 mit 2:0 (0:0) durch – wobei die Hastedter kein Auswärtsspiel hatten, nutzen sie doch die gleiche Anlage wie der Aufsteiger. Zunächst hatte der BSC nicht deutlich mehr Spielanteile besessen, aber das gefährlichere Team. Ein Kopfball von Inouss Toure (39.) sowie ein knapp verzogener Drehschuss durch Damir Begic (44.) untermauerten das Chancenplus. Die späten Treffer zum Sieg erzielten schließlich Revan Mert Coskun (76.) und Kai Schmidt (86.). SFY


Gelungene Premiere  – Team erreicht gegen den Habenhauser FV noch ein 2:2 (0:1)

Bei ihrer  Rückkehr ins Bremer Oberhaus schafften die Unioner zwei Mal einen Rückstand auszugleichen und so endete die Partie bei sommerlichen  Temperaturen gegen den Habenhauser FV  mit einem nicht unverdienten 2:2 – Remis.  

Otfried Keller, 04.08.19

 

Die Unioner nahmen im Vergleich zum 5:0  – Erfolg  im Test gegen TuRa  zwei  Veränderungen vor, indem für Nico Eichhorn und Kebba Mboge Neuzugang Maurice Kirsch und Nic Bertram in die Startelf  rückten.

In der 1. Halbzeit sahen 50 Zuschauer  ein Spiel, in  dem beide Teams wenig ins Risiko gingen. Dem einen oder anderen Unioner, der sein erstes Bremen-Liga Spiel spielte, schien anfangs etwas die Sicherheit zu fehlen, um mit gewohnter Präzision und Tempo in die Spielabläufe zu kommen. So wirkte das HfV – Spiel in der 1. Halbzeit strukturierter, wenngleich das  0:1 (10.) durch Markus Zimmermann, dessen 20m – Flugball sich hinter Marc Zongos  ins U60 - Tor senkte, aus heiterem Himmel fiel. Da im weiteren Verlauf beiden Teams klare Torchancen fehlten, gingen die Unioner  mit dem knappen Rückstand  in die Halbzeitpause.

 

Die 2. Halbzeit sollte schwungvoller und auch emotionaler werden. Der erste Aufreger ereignete sich in Minute 51., als der souveräne Schiedsrichter Julian Karker das vermeintliche 0:2, nach längerer Rücksprache mit seinem Assistenten,  wegen Abseits nicht anerkannte.

Die Unioner blieben so in der Partie und belohnten ihr schwungvolles Spiel mit dem Ausgleichstreffer. Nach Eckstoß von Cansin Cetin und Direktabnahme von Sebastian Rother vollendete Nic Bertram zum 1:1 (59.).

Mehr und mehr übernahmen die Gastgeber nun die Initiative, wirkten dynamischer und kreativer, ohne daraus jedoch  zu Zählbarem zu kommen. Vielmehr gelang den Gästen, bei einem ihrer wenigen Ausflüge in die Union – Hälfte  erneut die Führung. Vorausgegangen war eine Fehlerkette in  der Union  - Defensive, die Matthias Kastens aus 11m zur 1:2 – Führung (75.) nutzte.

Doch mentalstarke Unioner ließen sich nicht beirren, spielten weiter beherzt nach vorne und kamen kurz vor Ende der regulären Spielzeit zum umjubelten 2:2 – Ausgleich. Der eingewechselte David Haskamp hatte eingeleitet, Außenverteidiger Neil Bertram vorbereitet und der  ebenfalls eingewechselte Kebba Mboge vollendet.

Kebba hätte sogar noch den Siegestreffer erzielten können, als er in der Nachspielzeit einen Fehlpass eines HfV – Spielers erlief und kurz vor dem gegnerischen Strafraum nur per Foul gestoppt werden konnte. Dies  ahndete Schiedsrichter Julian Karker,  lediglich mit einer Gelben Karte, der einzigen in einer sehr fairen Begegnung.

Mit dem anschließenden Freistoß verfehlte Zweitkapitän  Niklas Isserstedt, das HfV – Tor nur knapp. In diesem Zusammenhang  ist noch die Rote Karte  für einen der beiden Habenhauser Trainer erwähnenswert, der die Position eines Wassereimers per Fußtritt regelwidrig veränderte.

 

Während am Dienstagabend der Habenhauser FV mit dem SV Hemelingen den 2. Aufsteiger empfängt, freuen sich die Unioner auf das Nachbarschaftsduell gegen den BSC Hastedt.(Anstoß: 18:30)   

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Generalprobe geglückt – Team siegt gegen TuRa mit 5:0 (0:0)

Die Union – Elf beendete ihre  Testspielserie gegen den ambitionierten Landesligisten TuRa Bremen mit einem, vor allem in Halbzeit 2, überzeugenden 5:0. Dabei kamen noch mal 19 Feldspieler zum Einsatz, um sich zum einen überhaupt für den Kader oder zum anderen auch für die Startelf am kommenden Samstag gegen den Habenhauser FV zu empfehlen.

Otfried Keller, 28.07.19

 

In der 1. Halbzeit sahen 50 Zuschauer an diesem heißen Sonntagmittag ein flottes Spiel beider Teams, in dem auch die Turaner viel Ballbesitz hatten, jedoch damit, anders als die Unioner, kaum ein  Spiel in die Tiefe kreieren konnten. Für die Unioner vergaben Lucca Biermann (15.) und ein Gastspieler (40.) gute Chancen, während sie selbst etwas Glück hatten, als ein Flachschuss eines Turaners knapp am Tor vorbei strich (32.).

In der 2. Halbzeit  wechselte Union – Coach Frank Dahlenberg mit  Nic Bertram und zwei weiteren   Gastspielern  drei frische Kräfte ein, die dazu beitrugen, dass die Unioner innerhalb von knapp 10 Minuten durch Rückkehrer Cansin Cetin (50., Lucca Biermann) und Nic Bertram (54., Lucca Biermann) eine 2:0 – Führung erzielten.

Diese Führung gab dem ansehnlichen Union – Spiel weiteren Rückenwind, verbunden mit einem deutlichen Chancenplus, das jedoch erst in der Schlussphase zu drei weiteren Treffern führte. Nic Bertram (82., Jakob Raub), Jakob Raub (86., Robin Kalbhenn) und Robin Kalbhenn (90., Nic Bertram) hießen die Verantwortlichen.

 

Während TuRa mit dem TV Walle, Ritterhude und RW Achim weitere drei Testspiele vor der Brust hat, freuen sich die Unioner auf ihre Bremen Liga – Rückkehr am kommenden Samstag gegen den Habenhauser FV.